VPIP/PFR ermittlung nach OR Range

    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Gibt es eine Faustformel, nach der sich zumindest der VPIP anhand der OR Range berechnet?

      Nachdem mir empfohlen wurde auf NL25SH eher ABC like 18/16 Stil zu spielen wollte ich mir zunächst meine OR Range je Position festlegen. Im Mittel komme ich da auf ca 18%
      nach 6k Händen stellt sich jedoch eher ein Wert

      von 15/12 ein....

      Wie sollte ich von einer generellen OR Strategie vorgehen um einen 18/16 STil zu erreichen?

      Ich hatte:

      UTG: AQ+,22+,KQ+,AJs (9,8%)
      MP: + AJ+ KJs ATs+ (11,3%)

      CO + SC suited Broadway, Axs, AT+,KJ (19,6%)
      BU: +S1gap ,Broadway, Ax bei steals (33%)

      SB wie UTG
      BB wie CO

      im mittel: 17,3%

      warum lande ich also bei 15/12??
  • 11 Antworten
    • Schnicker
      Schnicker
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 18.474
      Hab deine Ranges jetzt nicht nachgeprüft, aber was meinst du mit Mittel? Die Prozentwerte aufaddiert und dann durch 6 geteilt?

      Wenn ja, dann liegt es daran, dass ab und zu vor dir ge-3-bettet wird etc. und dann spielst eben nicht 9,8% im SB.
      Soweit ich weiß zählt ein bezahlter BB im unraised Pot auch nicht zum VPIP weil es eben nicht freiwillig war, solche Faktoren verschieben halt deine Rechnung.
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von CoJSchnicker
      Hab deine Ranges jetzt nicht nachgeprüft, aber was meinst du mit Mittel? Die Prozentwerte aufaddiert und dann durch 6 geteilt?

      Wenn ja, dann liegt es daran, dass ab und zu vor dir ge-3-bettet wird etc. und dann spielst eben nicht 9,8% im SB.
      Soweit ich weiß zählt ein bezahlter BB im unraised Pot auch nicht zum VPIP weil es eben nicht freiwillig war, solche Faktoren verschieben halt deine Rechnung.
      Genau Mittel= durch 6

      Also muss ich dann noch meine OR Range weiteröffnen.

      Tipps dafür?

      Hielt es für "sinnvoll" die SC erst ab CU zu spielen, damit ich nicht zu oft OoP spiele!

      Aber wie sollte ich sonst auf die 18/16 (Größenordnung kommen) Eventuell nur
      UTG 89s+
      und MP 54s+

      oder UTG keine SC und MP erst 89s+????
    • dhw86
      dhw86
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2006 Beiträge: 12.263
      würde mal connectors einbauen, oder halt aus MP looser spielen wenn tighte spieler nach dir sind und fish in blinds.

      überleg dir bei jeder hand die du spielst, ob und warum es profitabel ist! :)
    • jerky
      jerky
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 2.957
      erzähl mal deine gründe warum du auf 18/15 kommen willst und warum 15/12 unprofitabel sein soll?
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von jerky
      erzähl mal deine gründe warum du auf 18/15 kommen willst und warum 15/12 unprofitabel sein soll?
      Ist mir halt in einem anderen Teil des Forums empfohlen worden....


      Ich sage nicht, dass 15/12 unprofitable ist.

      Nur mein VpIp ging eher in die Richtung 21....Und sollte er dort für einen TAG nicht auch liegen?
      Nur da ich im Moment auf NL25 abgestiegen bin und mir der Rat erteilt wurde eher ABC mit 18/16 zu spielen wollte ich mal umstellen. Und wie gesagt, je weniger Hände ich aus UTG und MP spiele, umso seltener komme ich in toughe spots

      Ich bin jetzt total verwirrt echt:

      Wenn wir von TAG stats reden was ist dann ein standard bereich für Vpip und PFR:

      Und 2. mit welchen Stats (ja ich weiß....nicht pauschalieren) schlägt man eher Nl25 mit 6-9 Tables?

      15/12 18/16 oder 21/19??????????????????????? :f_cry:
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Willst du nach Malen nach Zahlen spielen oder willst du Geld gewinnen?
    • toatreffnix
      toatreffnix
      Bronze
      Dabei seit: 19.10.2007 Beiträge: 657
      Wenn du dir derart unsicher bist aber unbedingt 6-9 Tische spielen möchtest, dann würde ich die tighteste Variante empfehlen.

      Ich würde aber viel mehr empfehlen auch mal ein paar 3-4 tabling sessions einzulegen, bei denen du dir eventuell laut selbst erklärst warum du welche Hände in welcher Situation wie spielst und erstmal speziell darauf achtest, welche Hände du raised/foldest und dir aktiv Gedanken darüber machst.

      Ich meine z.B. KTs und 87s können UTG ganz gute oder sehr grausame openraises sein, genauso wie AJo an einigen Tischen nur 2gapper value und cardremoval Effekt hat, an anderen einfach Standard und for value ist. Leicht überspitzt formuliert.

      Stats kommen mit der Zeit von alleine, ich bin auch ohne irgendwelche allgemeinen Rangevorgaben mit der Zeit von 16/14 auf 20/17 gekommen, einfach durch Übung, Theorie, Sessionreviews etc.
      [Und je looser ich werde desto öfter werden meine Monster ausgesuckt um die winrate doch wieder zu drücken, aber das nur als gewhine am Rande :P ]
    • uriel2k3
      uriel2k3
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 4.790
      Sry aber du willst Stats spielen, weil dir diese jemand empfohlen hat. Das zeugt nicht grade von Spielverständnis, es klingt eher danach als ob dir jemand ne Art SHC geben soll nach dem du dann strikt spielen kannst und sowas macht im SH einfach niemals Sinn, dafür ist das Spiel zu dynamisch.

      Meiner Meinung nach, solltest du erstmal tight anfangen und vor allem weniger Tische spielen und dir dann während des Spiels überlegen, welche Hände du noch zusätzlich spielen kannst und ob du dir zutraust diese auch Postflop +EV zu spielen. Außerdem solltest du deine OR-Range nicht nur an deine Position anpassen, sondern auch an den Tisch.

      Mal ein kleines Beispiel dazu:

      Du sitzt UTG mit 9Ts und MP, CO, BU sind TAGs im SB sitzt ne Calling Station. Es macht durchaus Sinn hier nen Suited Connector zu OR, weil die TAGs sehr häufig folden, selten mal nen Setvaluecall machen oder 3betten. Umso tighter sie sind, umso sinnvoller ist der OR mit nem Suited Connector, weil du damit fast immer IP spielen wirst und zwar gegen den Gegner, wegen dem du am Tisch bist (die Station im SB). IP und mit Initiative ist 9Ts gegen ne Station Postflop sicher nicht schwer zu spielen, deswegen bietet sich das OR hier an.

      Im Gegenteil dazu wäre z.B. ein Tisch, andem hinter dir z.B. im BU eine Station sitzt und der Rest vom Tisch sehr tight ist, sodass selten MWPs entstehen und du fast immer OOP gegen die CS spielen wirst. OOP ist die hoch gelobte playability von SCs auch nicht so berauschend, wenn du ohne Draw dastehst musst du sogar häufig einfach c/f und wirklich semibluffen kannst du auch nicht immer.

      Das soll dir nur mal zeigen, dass es keinen Sinn macht sich Ranges zurecht zu legen, sondern eher versuchen sich dem Gameflow, History etc anzupassen und dementsprechend zu agieren. Und das sollte man erstmal mit wenigen Tischen lernen, bevor man mit dem Multitablen anfängt.
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von uriel2k3
      Sry aber du willst Stats spielen, weil dir diese jemand empfohlen hat. Das zeugt nicht grade von Spielverständnis, es klingt eher danach als ob dir jemand ne Art SHC geben soll nach dem du dann strikt spielen kannst und sowas macht im SH einfach niemals Sinn, dafür ist das Spiel zu dynamisch.

      Meiner Meinung nach, solltest du erstmal tight anfangen und vor allem weniger Tische spielen und dir dann während des Spiels überlegen, welche Hände du noch zusätzlich spielen kannst und ob du dir zutraust diese auch Postflop +EV zu spielen. Außerdem solltest du deine OR-Range nicht nur an deine Position anpassen, sondern auch an den Tisch.

      Mal ein kleines Beispiel dazu:

      Du sitzt UTG mit 9Ts und MP, CO, BU sind TAGs im SB sitzt ne Calling Station. Es macht durchaus Sinn hier nen Suited Connector zu OR, weil die TAGs sehr häufig folden, selten mal nen Setvaluecall machen oder 3betten. Umso tighter sie sind, umso sinnvoller ist der OR mit nem Suited Connector, weil du damit fast immer IP spielen wirst und zwar gegen den Gegner, wegen dem du am Tisch bist (die Station im SB). IP und mit Initiative ist 9Ts gegen ne Station Postflop sicher nicht schwer zu spielen, deswegen bietet sich das OR hier an.

      Im Gegenteil dazu wäre z.B. ein Tisch, andem hinter dir z.B. im BU eine Station sitzt und der Rest vom Tisch sehr tight ist, sodass selten MWPs entstehen und du fast immer OOP gegen die CS spielen wirst. OOP ist die hoch gelobte playability von SCs auch nicht so berauschend, wenn du ohne Draw dastehst musst du sogar häufig einfach c/f und wirklich semibluffen kannst du auch nicht immer.

      Das soll dir nur mal zeigen, dass es keinen Sinn macht sich Ranges zurecht zu legen, sondern eher versuchen sich dem Gameflow, History etc anzupassen und dementsprechend zu agieren. Und das sollte man erstmal mit wenigen Tischen lernen, bevor man mit dem Multitablen anfängt.

      Ich danke Dir. Hast mir sehr geholfen!
    • uriel2k3
      uriel2k3
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 4.790
      Original von chrsbckr75
      Ich danke Dir. Hast mir sehr geholfen!
      Ich hoffe ich verstehe dich jetzt nicht total falsch (bin obv etwas angetrunken^^) aber ich hoffe mal du meinst deinen Post nicht ironisch.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von chrsbckr75
      Original von uriel2k3
      Sry aber du willst Stats spielen, weil dir diese jemand empfohlen hat. Das zeugt nicht grade von Spielverständnis, es klingt eher danach als ob dir jemand ne Art SHC geben soll nach dem du dann strikt spielen kannst und sowas macht im SH einfach niemals Sinn, dafür ist das Spiel zu dynamisch.

      Meiner Meinung nach, solltest du erstmal tight anfangen und vor allem weniger Tische spielen und dir dann während des Spiels überlegen, welche Hände du noch zusätzlich spielen kannst und ob du dir zutraust diese auch Postflop +EV zu spielen. Außerdem solltest du deine OR-Range nicht nur an deine Position anpassen, sondern auch an den Tisch.

      Mal ein kleines Beispiel dazu:

      Du sitzt UTG mit 9Ts und MP, CO, BU sind TAGs im SB sitzt ne Calling Station. Es macht durchaus Sinn hier nen Suited Connector zu OR, weil die TAGs sehr häufig folden, selten mal nen Setvaluecall machen oder 3betten. Umso tighter sie sind, umso sinnvoller ist der OR mit nem Suited Connector, weil du damit fast immer IP spielen wirst und zwar gegen den Gegner, wegen dem du am Tisch bist (die Station im SB). IP und mit Initiative ist 9Ts gegen ne Station Postflop sicher nicht schwer zu spielen, deswegen bietet sich das OR hier an.

      Im Gegenteil dazu wäre z.B. ein Tisch, andem hinter dir z.B. im BU eine Station sitzt und der Rest vom Tisch sehr tight ist, sodass selten MWPs entstehen und du fast immer OOP gegen die CS spielen wirst. OOP ist die hoch gelobte playability von SCs auch nicht so berauschend, wenn du ohne Draw dastehst musst du sogar häufig einfach c/f und wirklich semibluffen kannst du auch nicht immer.

      Das soll dir nur mal zeigen, dass es keinen Sinn macht sich Ranges zurecht zu legen, sondern eher versuchen sich dem Gameflow, History etc anzupassen und dementsprechend zu agieren. Und das sollte man erstmal mit wenigen Tischen lernen, bevor man mit dem Multitablen anfängt.

      Ich danke Dir. Hast mir sehr geholfen!
      Gibts auch kaum mehr zu zu sagen. Wichtig ist es immer dabei auf die Gegner zu achten, wenn du da gezielte Hände als +EV einstufen kannst dann spiele sie. Wenn Leute 80% auf 3-bets folden dann 3-bettet was das Zeug hält. Spielen sie immer 3-bet/fold dann 4-bette was das Zeug hält. Tun sie das nicht sondern callen jeden Mist runter, dann bluffe nicht.

      Wie oben beschrieben musst du dich daran orientieren, und das fängt natürlich Preflop an. Was da letztlich für "Zahlen" bei rauskommen ist grundsätzlich erstmal sekundär.