Discounted Outs

    • Moto
      Moto
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 14
      Hallo an alle Mitglieder. Dieser Beitrag ist mein aller Erster hier. An dieser Stelle möchte ich hier nochmal alle begrüßen. Ich hoffe, dass meine erste Frage nicht all zu Blöd ist (stecke noch in der Theorie fest). Also im Strategy-Guide steht: "Beispiel 2: Ihr habt A K, das Board am Flop ist J 7 2. Mögliche Outs sind hier die Asse und Könige, die einem ein Paar über der derzeit höchsten Karte auf dem Board geben. Also auf den ersten Blick sechs Outs, drei Könige und drei Asse. Aber auch hier muss man die Outs abwerten. Kommt ein Ass und man spielt gegen einen Gegner der zum Beispiel AJ auf der Hand hat, verbessert man zwar seine eigene Hand, der Gegner aber auch. Folglich hat man hier nicht sechs volle Outs, sondern nur geschätzte drei Discounted Outs." Welche Faustregel kann ich hier Adäquat nutzen? Nach meinem Verständnis werte ich also alle meine Hände um 50% ab, die mir wie in diesem Beispiel "nur" das höchste Pärchen bringen.
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    • SleepyCat06
      SleepyCat06
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 2.137
      Grundsätzlich discountest du alle Outs, die zwar deine Hand verbessern, aber dem Gegner eine noch bessere Hand geben Könnten. Für das Beispiel oben könnte das heißen: Deine Hand: A :spade: K :heart: Gegner:A :diamond: J :heart: Board: J :spade: 7 :heart: :club: Hier gibt dir Jedes A Top Pair, aber dem Gegner 2 Pair oder Deine Hand: A :spade: K :heart: Gegner:K :diamond: J :heart: Board: J :spade: 7 :heart: :club: Hier gibt dir jeder King Top Pair, aber dem Gegner wieder 2 Pair. Also verbessert jedes A deine Hand nur zu 50% (da du nicht weißt ob der Gegner nicht auch ein A hält), das gilt auch für den K. Also hast du geschätzte 3 outs auf deine Overcards. Es ist also sicherlich nicht verkehrt, die Overcards Outs von AK als Faustregel immer so auf 3-4 Outs zu discounten. In anderen Fällen kann man sicherlich nicht immer eine einfache Faustregel aufstellen. Zum Beispiel: Deine Hand: J :spade: Q :diamond: Board: 9 :heart: 2 :diamond: 10 :heart: Hier hast du einen OESD mit 8 Outs (4 mal den K und 4 mal die 8), aber jeder K :heart: und jede 8 :heart: bringen hier einen möglichen Flush auf das board, dh. du hast zwar deine Straight, aber ein Gegner könnte dich mit einem Flush geschlagen haben. Deshalb mußt du deine Outs discounten und hast nur noch 6 outs.
    • Moto
      Moto
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 14
      Danke für deine Antwort. Das mit dem gegnerischem Flush Draw ist klar. Es ist nur schwierig mit solchen weichen Faktoren zu Arbeiten, wenn einem die nötige Erfahrung fehlt.
    • NoSekiller
      NoSekiller
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      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 7.727
      darum ist die vereinfachte Form ja auch: Implied odds und discounted outs halten sich in etwa die Waage und werden deswegen nicht berücksichtigt. =)
    • btownstar
      btownstar
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2006 Beiträge: 1.489
      Original von NoSekiller darum ist die vereinfachte Form ja auch: Implied odds und discounted outs halten sich in etwa die Waage und werden deswegen nicht berücksichtigt. =)
      ich dachte, implied outs und reverse implied outs gleichen sich aus. hatte zumindest so etwas mal gehört.
    • NoSekiller
      NoSekiller
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 7.727
      http://www.pokerstrategy.org.uk/de/strategy/60/4/ "Eine Anfängerregel lautet daher: Diskontierung von Outs und Einbeziehung von Implied Odds heben sich gegenseitig auf, so dass ich beides vernachlässigen kann." da =) "Das Gegenteil von Implied Odds nennt man übrigens Reverse Implied Odds. IO und RIO sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Da Pokern ein Nullsummenspiel ist, muss sich ein Vorteil der eine Seite in gleicher Höhe nachteilig für die andere Seite auswirken, wobei sich dieser auf mehrere Spieler verteilen kann." das stand da zu IO/RIO...