Reduktion der Tischanzahl im "Downswing"

    • sher4real
      sher4real
      Bronze
      Dabei seit: 25.10.2009 Beiträge: 1.451
      Jo, der Titel sagt eigentlich schon alles aus.

      Denkt ihr es ist eine sinnvolle Sache in einem "Downswing" (was denn jeder einzelne darunter versteht sei jetzt mal dahingestellt) einfach die Tischanzahl zu reduzieren um somit ein genaueres Nachdenken über einzelne Hände und ein besseres beobachten der Gegner zu ermöglichen?

      Oder seht ihr das u.U. anders und macht noch mehr Tische auf und pickt euch aus diesen dann die Nuts raus und zieht diese durch?
  • 7 Antworten
    • NoxOne187
      NoxOne187
      Bronze
      Dabei seit: 07.03.2009 Beiträge: 847
      Also ich habe persönlich das Gefühl, dass die Tischanzahl keinen Unterschied macht und man einfach die Hände durchgrinden sollte.
    • Zyniker
      Zyniker
      Bronze
      Dabei seit: 26.06.2008 Beiträge: 385
      wenn man seine hände schechter und zu sehr im autopilot spielt und dann halt noch schlecht runnt, machts schon sinn die zahl der tische runterzuschrauben imo.
    • Jonace999
      Jonace999
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2009 Beiträge: 2.766
      wenn man dadurch aber gelangweilt is und sich ablenken lässt isses sicher keine gute idee..
      bei nem downswing ists aber glaub ich gut sich immer auf die verlustminimierung zu fixieren.. wenig risikos eingehn.. es geht nicht wieder nach oben wenns mal klappt.. einfach warten bis wieder nach oben geht das kann man nicht erzwingen

      hatte heut nen üblen downswing und bin grad erst wieder zu mir gekommen :s_mad: ich könnt mich erschlagen für den ganzen scheiß den ich gemacht hab
    • Liproqq
      Liproqq
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2008 Beiträge: 1.280
      es gibt keinen downswing ;)

      wenn du denkst, dass es dein spiel beeinflusst, dass du verlierst, versuch lieber etwas anderes bis die wieder im neuen mindset bist oder pauk theorie.
    • sher4real
      sher4real
      Bronze
      Dabei seit: 25.10.2009 Beiträge: 1.451
      Original von Liproqq
      es gibt keinen downswing ;)
      Was ist eigentlich an "xxxx" nicht zu verstehen? ;)

      Die Frage ist nicht, ob verlieren mein Spiel beeinflusst die Frage ist eher, ob ich verliere, weil ich nicht richtig spiele. Ich geh ja eben gerade primär davon aus, dass "Downswings" von schlechtem Spiel wenigstens erstmal verstärkt werden. Dagegen hilft denke ich schon eine Reduktion der Tische um sein Spiel erstmal besser überprüfen zu können.

      Nur nen Bsp.: Ich fands für mich persönlich extrem schwer beim 9-tabling noch die Hände und Gegner konkret zu verfolgen und habe gemerkt das ich mir bei einigen Händen weniger Gedanken über V und seine Range machen konnte, als es bei meinem Standard-6-tabling der Fall ist.
    • bimm3r
      bimm3r
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 1.114
      also ich selber hab mich ertappt, das ich bei zuvielen tischen nicht gut spiel :D . Oft treff ich nicht die richtige entscheidung weil ich einfach nicht genug zeit hatte zum überlegen und die folge daraus waren situationen in den ich oft verloren hab ;) . Bei wenigen Tischen kann man auch bischen auf seine gegner achten was ich eignetlich ganz hilfreich find. Also ich persönlich find das man sich besser auf sein spiel konzentrieren kann bei wenigen tischen.
      Ab und zu langweilt mich es auch...aber das heißt nicht das ich abgelenkt bin ^^. aber jeder wie ers gern mag
    • kiljeadan333
      kiljeadan333
      Bronze
      Dabei seit: 06.09.2006 Beiträge: 6.005
      Für mich hat sich als hilfreich rausgestellt, bei schlechtem Spiel meinerseits auf 4 Tische(normalerweise spiele ich 6-8 Tische SH) herunter zu gehen, die Gegner genauer zu beobachten, die eigenen Entscheidungen genauer zu hinterfragen, generell mehr Zeit in Theorie zu investieren.

      Man kann sich an dem Begriff Downswind stoßen wie man will: das große Problem vieler Spieler ist in meinen Augen die Erfolgsorientierung beim Poker. Viele sehen nur, ob sie in der grade gespielten Hand/Session winner oder loser sind.
      Die Orientierung muss viel mehr dahin gehen, ob ich in einer bestimmten Situation gegen einen bestimmten Gegner und seine mögliche Handrange richtig und mit maximaler Erfolgsausrichtung spiele - ob ich die Hand am Ende gewinne oder verliere sollte keine Rolle spielen.

      Für mich ist genau darin der Hund begraben: gehe ich mit der beschriebenen Einstellung an das Spiel herran muss ich auf Dauer erfolgreich sein, aber im Kopf vom Geldwert meiner Entscheidungen loszukommen ist unendlich schwierig.

      Der richtige Weg wird hier oft genug erwähnt: Tischlimitierung - kein "gegrinde" - Rekapitualtion der gespielten Hände - intensive Beschäftigung mit gegnerischem Spielverhalten, Handranges - Videos - Handbewertungen - etc.