Wo liegt der Unterschied zwischen SNGs und gro?en Multi-Table-Turnieren?

  • 11 Antworten
    • Madzger
      Madzger
      Bronze
      Dabei seit: 16.09.2005 Beiträge: 915
      Wie sieht es denn mit dem Gewinn/Verlust bei dir aus?

      Bei MTT kriegt man halt viel mehr ausgezahlt (relativ zum Buyin), wenn man vorne liegt.

      Du meintest ja, dass du mal 4. warst ... wenn das zum Bsp. in nem 1000 Mann Turnier mit 5 Dollar Buyin war hast du 300 Dollar bekommen.
      Um das zu gewinnen mußt du bei Sngs schon öfters 1. werden.
      Also daß du selten in die Gewinnränge kommst, wird dadurch kompensiert, daß du dann mehr Geld kriegst.



      Bzgl. der Strategie muß man auf jeden Fall beachten, daß man bei MTTs bis zum Finaltisch nahezu immer an 10 Mann Tischen sitzt, bei SNGs wird der Tisch kleiner, was sich wohl auf das eigene Spiel auswirken sollte.
    • cincinpif
      cincinpif
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2005 Beiträge: 76
      bei einem durchschnittlichen Buyin von 3 $, spiele im Moment nur BuyIns von 1-6 $ und Freerolls, für größere Buyins fühle ich mich noch zu unsicher), bei dem vierten Platz machte ich 150 $, das gleicht sich wohl wieder mit meinen Buy Ins einigemassen aus.

      Die Gewinne der anderen Preisränge waren nicht der Rede wert, da sie meistens im unteren Bereich waren und teilweise nur das Buyin wieder reingebracht haben. ;(

      Original von Madzger
      Wie sieht es denn mit dem Gewinn/Verlust bei dir aus?

      Bei MTT kriegt man halt viel mehr ausgezahlt (relativ zum Buyin), wenn man vorne liegt.

    • FA_Morgoth
      FA_Morgoth
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.173
      also erstmal werden bei grossen MTT normalerweise nur ca 10% ausgezahlt.
      deshalb ist man seltener in the money.
      2. gibt es bei denen eine deutlich grössere Varianz!
      hinzu kommt dass man nicht soviele turniere spielt, weil sie längerdauern.
      wenn du bei nem 1000 mann turnier jedes 100. mal an den final table kommst bist du IM DURCHSCHNITT!
      also falls jedes 50. mal bist du gut!
      nach 100 turnieren kannst du also noch gar nicht bewerten wie gut du bist. kein mal final table kann pech sein. höchstens wenn du es ca 10 mal schaffst weisst du dass du wahrscheinlich besser als die gegner bist.

      zu deiner strategie:
      eigentlich spielst du genau verkehrt ;)
      tight bei kleinen blinds und loose (stealen), wenn die blinds hoch werden heisst die devise! (man lese dazu harrington I+II)
      ziel ist es, am anfang tight zu spielen und ruhig auf ein double up zu warten und später (faustregel wenn man unter 10BB hat) auch mit händen wie QTo durch all in zu stealen. ( es kommt mehr darauf an first in zu sein, als auf deine karten!)
      durch so ein spiel gerade in der bubble maximiert man seine chancen auf den final table. es ist imo nämlich ziemlich egal ob man nun die 2-6 buy ins für platz 100 bis 10 bekommt. 80% der kohle gibs am final table.
      ich spiele meist R&A 1000+ mann 6$ turniere.
      war von ich schätze mal 15-20 turnieren noch kein mal am final table, aber das macht auch nix. da ich tight beginne, ich schnitt 10$ investiere (meist das add on), die gegner im schnitt 25$.
      mein ziel ist esmin jedes 50. turnier an den final table zu kommen, wo es durchschnittlich 1500-2000$ gibt.
      man muss nur halt geduldig sein, weil SEHR viel glück dazu gehört.

      das sind meine erfahrungen :)
    • lordTasse
      lordTasse
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 3.847
      jo kann mich morgoth nur anschliessen -_-
    • FA_Morgoth
      FA_Morgoth
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.173
      Polonese?
    • Kerri1
      Kerri1
      Bronze
      Dabei seit: 17.03.2005 Beiträge: 9.218
      Original von FA_Morgoth
      also erstmal werden bei grossen MTT normalerweise nur ca 10% ausgezahlt.
      deshalb ist man seltener in the money.
      2. gibt es bei denen eine deutlich grössere Varianz!
      hinzu kommt dass man nicht soviele turniere spielt, weil sie längerdauern.
      wenn du bei nem 1000 mann turnier jedes 100. mal an den final table kommst bist du IM DURCHSCHNITT!
      also falls jedes 50. mal bist du gut!
      nach 100 turnieren kannst du also noch gar nicht bewerten wie gut du bist. kein mal final table kann pech sein. höchstens wenn du es ca 10 mal schaffst weisst du dass du wahrscheinlich besser als die gegner bist.



      das sind meine erfahrungen :)
      ich spiele eigentlich nur die grossen turniere weils irgendwie mehr spass macht und man eben mehr gewinnen kann, bin nun schon 2. 3. 6. und 10. geworden sprich 4 mal final table bei evtl 40 turnieren, also jedes 10. mal, dazu komme ich eigentlich zu 80 % auch itm wenn man geduldig ist. meiner meinung nach lohnen die grossen turniere mehr wenn man sich damit ausführlicher beschäftigt, ich überlege aus dem grund auch nun zu NL zu wechseln da man einfach besser druck machen kann, hört sich blöd an aber wenn man allin geht dann gehen schonmal viel weniger mit als bei den scheiss fixed limits :D (den letzten satz bitte nicht allzu ernst nehmen)
    • cincinpif
      cincinpif
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2005 Beiträge: 76
      Mit loose meinte ich auch nur Pre-Flop ein paar mehr Karten als üblich in den ersten zwei-drei Runden zu spielen, weil man sich da noch relativ günstig den Flop anschauen kann. Wenn ich da nichts treffe, bin ich allerdings direkt raus.
      In den ersten Runden macht All In gehen bei den niedrigen Blinds ja noch keinen Sinn. Wenn die Blinds dann recht hoch werden, gehe ich in günstiger Position dann schon mal hin und wieder All In.

      Ich mache allerdings noch zuviele Fehler, eben bin ich gerade in einem Turnier 30 Plätze vor den Preisgeldplätzen mit AK (ich stand mit meinen Chips im Durchschnitt) All In gegangen und das obwohl vor mir einer durch eine kräftige Erhöhung angezeigt hat das er wohl ein starkes Blatt hat.
      Hatte er auch, zwei jungs und ich habe nicht getroffen und war draussen.
      Schön blöd von mir. ;(

      Die beiden Harrington Bücher habe ich mir übrigens bestellt. ;)


      Original von FA_Morgoth
      zu deiner strategie:
      eigentlich spielst du genau verkehrt ;)
      tight bei kleinen blinds und loose (stealen), wenn die blinds hoch werden heisst die devise! (man lese dazu harrington I+II)
      ziel ist es, am anfang tight zu spielen und ruhig auf ein double up zu warten und später (faustregel wenn man unter 10BB hat) auch mit händen wie QTo durch all in zu stealen. ( es kommt mehr darauf an first in zu sein, als auf deine karten!)
      das sind meine erfahrungen :)
    • FA_Morgoth
      FA_Morgoth
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.173
      mit AK lohnt es manchmal nur zu callen (bes. im BB), wenn du am flop triffst, kannste ihn mit ner hohen wahrscheinlichkeit stacken.

      ich erinner mich aber gerade mal wieder an nen artikel, empfohlen wurde mit AK eher all in zu gehen, wegen 1. fold equity und 2. man auch am turn und river noch treffen kann.
    • IloveBeer
      IloveBeer
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 239
      [quoteMit loose meinte ich auch nur Pre-Flop ein paar mehr Karten als üblich in den ersten zwei-drei Runden zu spielen, weil man sich da noch relativ günstig den Flop anschauen kann. Wenn ich da nichts treffe, bin ich allerdings direkt raus.
      In den ersten Runden macht All In gehen bei den niedrigen Blinds ja noch keinen Sinn. Wenn die Blinds dann recht hoch werden, gehe ich in günstiger Position dann schon mal hin und wieder All In.
      [/quote]genau meine meinung, in den ersten paar runden seh ich mir immer den flop an. die 5-6 BB investiere ich gern. von 1500 auf 1350 runter macht am Beginn eines Turnieres wirklich keinen Unterschied.
    • FA_Morgoth
      FA_Morgoth
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.173
      und was machst du wenn du top pair mid kicker triffst und gegen TPTK unterwegs bist ? oder nen mid pair?
      du könntest natürlich einmal ca 2/3 - potsize betten und danach check/folden.
      aber glaube nich dass das +ev ist.
      also das problem liegt imo nich an den kosten fürs limpen, sondern die postflopkosten wenn man dominated ist.

      und die leute zahlen einen ja auch nicht dauernd durch nen all in oder viel action aus, wenn man sehr gut den flop trifft.
      das machen se wenn pre-flop.

      naja ihr spielt wohl aggressiv bis super agr style.
      der ist halt postflop schwerer gut zu spielen. und glaube ich erst bei grösseren blinds besser als konservativ.
    • Brisso
      Brisso
      Bronze
      Dabei seit: 25.11.2005 Beiträge: 63
      Ich würde auch eher dazu raten, am Anfang äußerst tight zu spielen. (Spiele aber nur fixed Tourneys). Bei S&G 1 Table bin ich somit bisher immer unter die letzten drei gekommen, und meißtens auch gewonnen.
      Wenn dann die ersten drei bis vier vom Tisch sind, fange ich an aggressiver zu spielen. Wobei ich bemerkt habe, daß das bei den Gegnern meißtens genau umgekehrt ist, die werden dann auf einmal übervorsichtig und verschenken ihre Blinds.