Chemie Pro gesucht - Brechung (Mol,Massezahl etc.)

    • bimm3r
      bimm3r
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 1.114
      Hi,
      bin grad dabei einfachste Chemie zu lernen - aber wie jeder weiß liegt das ja nicht jedem. Und zwar hab ich eine Frage zur Berechnung von einer Masse. (mit mol, Massezahl und so weiter)

      Die Frage:

      Die Masse an Wasser die bei der Reaktion von 50liter Phospan (normbedinungen) gebildet wird.

      Reaktionsgleichung PH3 + O2 ---> P4O10 + H2O

      Leider hab ich keine Ahnung wie ich das richtig lösen kann.

      Formeln die man verwenden kann:

      n=m/M
      n= V/Vm (Vm = 22,414 L/mol)

      Hoff hier kann mir einer helfen ^^
  • 10 Antworten
    • Darokthar
      Darokthar
      Silber
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.199
      Das ist doch völlig simpel. Sollen wir deine Hausaufgaben machen?

      Ein ideales Gas hat unter Standartbedingungen bei einem Mol ein Volumen von 22,4l, demnach hast du 50 L / (22,4 L / mol) mol von deinem Phosphan.

      Nennen wir diese Anzahl an mol x, für den Fall das die Reaktion komplett abläuft entstehen x mol Wasser.

      Wasser hat eine molare Masse von -> siehe im Periodensystem nach und addiere...

      x * s.o = Masse an Wasser das entsteht.
    • Witz84
      Witz84
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2007 Beiträge: 6.145
      Persocheck plz!!! :P
    • Darokthar
      Darokthar
      Silber
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.199
      Alternativ kann ich Dir noch den #chemie Channel im quakenet nahelegen. Allerdings werden Dir die bei solchen Aufgaben eher mal die kalte Schulter zeigen. Vor allem, wenn Du da häufiger fragst. Wenn Du Probleme mit den Hausaufgaben hast sieh entweder in das Schulbuch oder versuche mal dir alternativ das Buch "Chemie: Das Basiswissen der Chemie. Mit Übungsaufgaben von Charles E. Mortimer und Ulrich Müller von Thieme, Stuttgart" zu besorgen.
      Das ist zwar nicht ganz billig, allerdings solltest Du das bei E-Bay in einer älteren Auflage durchaus günstig schießen können. Die Aktuelle brauchst Du für solche Aufgaben nicht. In dem Buch sind die ganzen Zusammenhänge so ziemlich für Dummies beschrieben. Und das ist allemal noch günstiger ein Buch zu kaufen als Nachhilfe zu nehmen.
    • klnW
      klnW
      Bronze
      Dabei seit: 20.03.2008 Beiträge: 145
      und bitte auf den unterschied zwischen standard und normbedingungen achten, oba den kannst leicht selber herausfinden ;)
    • bimm3r
      bimm3r
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 1.114
      das sind keine hausaufgaben - das ist die arbeit die ich zu dem thema rausbekommen hab. Und jetzt will ich wissen wies richtig geht :D

      Aber erstmal danke für die antwort :D . Dazu hab ich aber noch ein paar fragen.
      Also warum nimmt man nur die mol von den 50 litern phospan und multip. diese anschließend mit der molmasse vom Wasser??? Spielen den die anderen produkte keine rolle???

      vielleicht mal mein lösungsansatz:

      1. Reaktionsgleichung

      4PH3 + 8O2 ----> P4O10 + 6H2O

      2. Dann die Masse vom Wasser ausrechnen

      6H20 = 6*2 + 6*16 = 108g/mol

      3. mol von 50liter Phosphan * molmasse Wasser

      2,23mol * 108g/mol = 240,8g



      SOOooo war mein Lösungsansatz. Ist das jetzt Falsch weil ich die mol von PH3 genommen hab anstatt die mol von 4PH3 ???? bzw. die mol von PH3 mit der molmasse von 6H2O multipliziert hab???
    • bimm3r
      bimm3r
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 1.114
      okay mal andere Aufgabe zum verständniss:

      Das volumen schwefeldioxid, das bei der reaktion von 50kg pyrit gebildet wird.

      1. Reaktionsgleichung

      FeS2 + O2 ---> Fe2O3 + SO2


      2. molmasse von FeS2 = 120g/mol

      3. n=m/M = 50000g/120g/mol = 416mol

      4. n=V/Vm --> V=n*VM = 416mol * 22,414l/mol = 9339L

      richtig?????
    • klnW
      klnW
      Bronze
      Dabei seit: 20.03.2008 Beiträge: 145
      Nicht ganz richtig, da deine reaktionsgleichung nicht stimmt

      4 FeS2 + 11 O2 -----> 2 Fe2O3 + 8 SO2

      somit: aus 1 FeS2 -----> 2 SO2
    • Darokthar
      Darokthar
      Silber
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.199
      Ich hatte nicht darauf geachtet, dass die Reaktionsgleichung nicht ausgeglichen ist. Darauf hatte ich nicht geachtet.

      Da auf beiden Seiten der 1. von Dir genannten Reaktion eine 1 steht habe ich einfach multipliziert, ändern sich die molaren Verhältnisse muss man den Rechenweg natürlich anpassen.

      Außerdem bin ich einfach einmal davon ausgegangen, dass es sich um ein ideales Gas handelt ansonsten kann es sein dass man nicht mit 22,4l rechnen darf.

      Und wenn Du öfter stochastische Aufgaben rechnen willst hilft es vielen zuerst nur mit den Einheiten zu rechnen.

      Wenn man zum Beispiel eine 1M Lösung herstellen soll dann wird einem in der Regel die Molmasse gegeben. Jetzt muss man nur noch überlegen, wie man g/mol und mol/l nutzt um herauszubekommen welche Menge des Stoffes man braucht. Man will also so etwas wie g/l haben. durch Bruchrechnung mit den Einheiten kann man sich das dann leicht verdeutlichen (g/mol) * (mol/l) = (g * mol) / (mol * l) = g/l. Sind die Einheiten nicht Nennergleich muss man zuerst noch die Einheiten ausgleichen. Stehen die Einheiten die sich herauskürzen sollen jeweils im Nenner/Zähler muss man dividieren, damit sich dieser herauskürzen.

      Das spart einem eine Menge Formeln auswendig zu lernen.
    • bimm3r
      bimm3r
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 1.114
      also am besten nochmal bsp 1:

      4PH3 + 8O2 ---> P4O10 + 6H2O

      das wär sie dann ausgeglichen.

      also rechne ich wieder:

      1. n=V/VM = 50l/22,414L/mol = 2.23mol ----> da ich aber 4 mol davon hab muss ich das nochmal durch 4 teilen..also: 2.23/4 = 0,55

      2. jetzt 6H2O = 108g/mol
      n=m/M --> m = n*M = 0,55*108g = 59,4g ?!?!?!

      Stimmt das dann so???
    • wechner
      wechner
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2008 Beiträge: 363
      also erstmal für die reaktion 4PH3 + 8O2 ----> P4O10 + 6H2O gilt:
      n(PH3)/n(H2O)=4/6
      dann kannst du mit allen formeln für die stoffmenge einsetzen:
      n=V/Vm=m/M usw.