Richtigen Zeitpunkt um eine Session zu beenden???

    • Rohrfrei
      Rohrfrei
      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2007 Beiträge: 93
      Hallo zusammen,

      ich stehe immer wieder vor dem Problem, wann beende ich eine Session. Oft verliere ich meine mühsam gewonnenen Dollars wieder zum Ende hin und jedes mal sage ich mir "hättste mal vor ner halben Stunde aufgehört". Das es Swings über Tage oder Wochen gibt, weiß ich, aber gibt es die nicht evt. auch innerhalb einer Session. Man müßte also ein Maximum treffen und dann raus. Habe schon nen bissel im Forum gegoogelt, aber nichts wirklich passendes gefunden.
      Gibt es irgend einen Anhaltspunkt, wann es Sinn macht ins Bett zu gehen? Ich stelle mir sowas vor wie: 50BBs gewonnen / verloren und dann raus, oder muß man doch eher auf sein Bauchgefühl oder gesunden Mennschenverstand (habe Pokerspieler sowas :P ) hören.
      Klar ist mir, wenn die Konzentration nachläßt oder mann müde wird ist eh schluß.
      Vielleicht hat ja einer von Euch ne Idee oder Taktik zu diesem Thema.

      Viele Grüße
      Thomas
  • 15 Antworten
    • SonnyPeda
      SonnyPeda
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2008 Beiträge: 6.306
      also rein von der varianz her spielt es natürlich keine rolle wie lange du spielst, aber es ist klug aufzuhören sobald man merkt nicht mehr A-game zu spielen... es ist unglaublich schwer und ich schaffs meist selbst nicht, allerdings wird man nach ein paar stunden einfach unkonzentriert und logischerweise schlechter...

      also einfach quitten sobald du merkst dass du schlechter wirst bzw. unkonzentiert bist!
    • mcmanus
      mcmanus
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2007 Beiträge: 749
      its all one big session
    • Tohuwabohu
      Tohuwabohu
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2008 Beiträge: 311
      Original von Rohrfrei
      Habe schon nen bissel im Forum gegoogelt
      Sehr schön ausgedrückt! :)

      Kenne Dein Problem, habe selber auch damit zu kämpfen. Man spielt wirklich gut, gewinnt mühsam ein paar Dollar zusammen, und zum Ende hin - ohne dass man schlechter spielt als vorher - verliert man alles (oder mehr) wieder durch ein paar üble Suckouts. Deprimiert total - eine Lösung hab ich allerdings auch nicht...
    • Rohrfrei
      Rohrfrei
      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2007 Beiträge: 93
      Ich spiele momentan NL 20. Zur Zeit habe ich als "Winning-Grenze" 50BB und als "Looseing-Grenze" 75BB. Ich komme damit ganz gut zurecht. Heute habe ich nach 76 Händen meine "WInning-Grenze" erreicht. Ist nen bissel komisches Gefühl nach knapp ner Stunde die Tische wieder zuzuwerfen, daher auch dieser Threat.

      Die Loosing-Grenze habe ich etwas höher angesetzt, da ich davon ausgehe, daß ich im Schnitt mehr als 60% der Sessions im Plus beende. Ist diese Annahme zu hoch angesetz?

      VG
      Thomas
    • DerExec
      DerExec
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 12.529
      Original von Tohuwabohu
      Original von Rohrfrei
      Habe schon nen bissel im Forum gegoogelt
      Sehr schön ausgedrückt! :)

      Kenne Dein Problem, habe selber auch damit zu kämpfen. Man spielt wirklich gut, gewinnt mühsam ein paar Dollar zusammen, und zum Ende hin - ohne dass man schlechter spielt als vorher - verliert man alles (oder mehr) wieder durch ein paar üble Suckouts. Deprimiert total - eine Lösung hab ich allerdings auch nicht...
      Einfach eher aufhören ;)

      Eigentlich easy going:
      - def. Anzahl von Händen spielen und dann auch wirklich aufhören (ausblinden obv. und noch ein paar BB verballern ;) )
      - def. Anzahl von BB im plus -> aufhören
      - def. Anzahl von BB im Minus -> aufhören
      und das übliche:
      - A-Game lässt nach -> aufhören
      - Tische wenden sich gegen einen (man verliert die Edge z.B.) -> aufhören, anderen Tisch suchen

      Wenn man sich hart dran hält geht das ganz gut, auch wenn es schwer fällt wenn man nach 10 Händen sein Pensum (was weiß ich: 1 Stack oder was man sich auch setzt) erfüllt hat schonwieder aufzuhören.
      Ist natürlich die nitty-line, aber man lebt beruhigter.


      Tipps gelten natürlich nur, wenn man ein Problem damit hat (wie OP z.B.). Ansonsten halt weitergrinden, denn
      Original von mcmanus
      its all one big session
      edit: Rohrfrei, die Idee klingt vllt. ganz gut mit den -75 und +50 BB, aber viele machen den Fehler größere Verluste hinzunehmen als mehr Gewinne einzufahren. Sprich: Man will lieber sein kleines Plus retten, aber wenn man Verluste macht ist es relativ egal. Großer Fehler! Verluste laufen lassen und kleine Gewinne sofort mitnehmen ist keine gute Line.
    • enforcerflo
      enforcerflo
      Bronze
      Dabei seit: 19.09.2007 Beiträge: 1.101
      ich mache es immer so:

      ich sag mir: Junge, heute spielst du bis z.B. 23 Uhr. Um 23 Uhr schau ich dann auf meine Tische wie es aussieht. Dann beginne ich (egal wie das Ergebnis is) die Tische nach und nach zu schließen, wenn ich am einem Tisch UTG bin.


      klappt eig ganz gut :-)
    • Adornit
      Adornit
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2008 Beiträge: 1.441
      ich erachte ein stop-loss-limit für gut (habe eines von 5 stacks im moment) - ein stop-win-limit erscheint mir nicht sinnvoll, aber eine anzahl gespielter hände (zb 1k hands pro tag) macht wohl mehr sinn, um dem 'its one big session' gerecht zu werden - ansonsten mühe ich mich auch, möglichst den tag auf dem peak zu beenden, was mal mehr und mal minder gut funktioniert :D
    • Moky2006
      Moky2006
      Bronze
      Dabei seit: 04.12.2007 Beiträge: 1.141
      stop-loss limit hab ich auch, da ich irgendwann einfach tilte, manchmal auch ohne es direkt zu merken, daher, wenn ich zu viel verliere -> quit.

      wenns gut läuft, spiel ich immer nur so lange, wie ich lust hab, aber da hab ich keine bestimmte bb anzahl, die ich erreichen will, muss aber jeder selber wissen.
    • FlyingSheep
      FlyingSheep
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 4.013
      wenn die augen massiv zu brennen anfangen
    • karsten76
      karsten76
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2009 Beiträge: 106
      Ich habe mir darüber in den letzten Tagen aus Gedanken gemacht.

      Aufhören werde ich auf jeden Fall wenn ich 3 Stacks im minus bin.
      Ich früher oft noch weiter gespielt und es ging noch weiter abwährts, weil es an dem Tag einfach nicht lief.

      Wann man aufhöhren soll, wenn man im PLUS ist, ist eigentlich viel schwieriger.

      Es gibt Tage da läuft es einfach. Man gewinnt alle 500 - 1000 Hände einen Stack. An einem Abend machmal sogar 4-5 Stacks. Warum sollte man da aufhören???
      Ich habe mir überlegt, dass ich erst aufhören werde, wenn ich dann 1 Stack verlieren sollte.
      Beispiel: Ich habe auf NL10 $40 Dollar gewonnen. Sobald ich unter $ 30 komme höre ich auf.

      Verläuft eine Session durchschnittlich, sollte man halt die Anzahl an Händen oder die Zeit spielen, die man sich vorgenommen hat.
      Klar gibt es Swings in einer Session.
      Hat man sich vorgenommen 2000 Hände zu spielen und erlebt zwischen 1.500 und 1.800 ein UP-Swing wo man 1 oder 1,5 Stacks im Plus ist, so kann man schonmal aufhören und sagen: Ich habe genug Kohle gemacht, ich mach Feierabend.

      Leider verlaufen die Sessions ja immer recht unterschiedlich.
      Eine Regelung zu treffen ist da sehr schwierig.
    • wechner
      wechner
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2008 Beiträge: 363
      wichtig ist nur, dass du dein stop-loss-limit auch mit nach oben verschiebst
      z.b. du beginnst ne session und gewinnsts 2stacks, dann ist dein stop-loss-limit dann neu bei -1stack (von null aus gesehen)
      es gibt dazu auch einen silber strategy artikel, wenn ich mich nicht irre im psychologiebereich
    • overroller
      overroller
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 76
      wichtige Punkte sollten dabei: Motivation, dein Spiel sein (möglichst immer A Game), Zeitdruck, körperliche Bedürfnisse, Konzentration und was auch wichtig ist, ein passendes "mindset" ...

      denke solche Punkte spielen vorallem in Kombination eine große Rolle und sind meiner Meinung nach nur von wenig Leuten über einen längeren Zeitraum zu erfüllen.
      Deshalb ist es meistens nicht falsch sich an einen "Zeitplan" zu halten.
    • pokahface
      pokahface
      Bronze
      Dabei seit: 23.11.2006 Beiträge: 6.096
      spiel so lang bis ich meine verlsute wieder drinnen hab .. ;)
    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      eine Stopwinning grenze ist auch eine gute idee, allerdings sind 50 BB recht wenig, 100BB sollten es schon sein. Ich baue meine BR grad wieder auf und mache es ebenfalls so, die "gewonnene" zeit nutze ich für Sessionreviews U2U coaching, Handbewertungen oder videos gucken.
    • Scooop
      Scooop
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2009 Beiträge: 22.773
      muss jeder für sich selbst rausfinden, aber ich halte rein gar nichts von irgendwelchen stop ... Grenzen.

      Jeder der während der Session auf diese Werte achtet hat massive psycho leaks (ich weiß das so genau, weil ich sie selber hatte und immer noch nicht völlig überwunden habe ;) ).

      Was eine gute Idee ist, sind feste Zeiten, sowas wie täglich 3 x 2h Sessions oder wieviel Zeit auch immer man dem Pokern widmen will, aber nach winnings oder losses zu gucken heißt einfach, dass man das Spiel wirklich nicht verstanden hat.

      Wenn man wegen paar verlorenen Händen/Stacks in Tiltgefahr gerät sollte man natürlich wirklich aufhören, bevor man noch die 2h vollmacht und die letzten 30min total tiltet, das sollte klar sein, aber wie gesagt, ideal ist es, wenn man überhaupt nicht auf die Ergebnisse achtet und denen auch absolut keinen Wert beimisst, sondern nur guckt ob man die korrekten Entscheidungen getroffen hat - wenn man so denkt, tiltet man nicht, nicht mal ein kleines bisschen und braucht sich auch über stop ... Grenzen gar keine Gedanken zu machen.

      Also - im Zweifel am mindset arbeiten, nochmal (und sei es das 100ste Mal) über Poker und worum es bei dem Spiel geht, wodurch die Gewinne longterm kommen, etc. nachdenken und dann wird das schon was :P