agression factor vs frequency

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    • uriel2k3
      uriel2k3
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 4.790
      Ich lass mir den AF anzeigen, Rückschlüsse darüber ziehe ich aber fast ausschließlich in Kombination mit VPIP und PFR von Villain.

      Kleines Beispiel: Nen Fisch mit 55 VPIP und nem AF von 1,8 spielt deutlich schlechtere Hände Postflop aggressiv als nen 18/16er TAG mit nem AF von 3. Einfach dadurch bedingt, dass der TAG hier schon ne deutlich stärkere Range hat und deswegen durch den Equityvorteil auch aggressiver spielen kann, ohne dabei zu viel zu bluffen. Während der Fisch mit seinem Play halt sehr viel bluffen oder overplayend muss.

      Ist aber ein Stat bei dem ich eher nach ner persönlichen Einschätzung vom Gefühl gehe, als direkt irgendwas zu zuordnen. Ich nehms meist nur als Hilfe, wenn ich Villains Range abschätzen will, um zu sehen wie stark sie durchschnittlich ist.
    • pidi27
      pidi27
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2007 Beiträge: 2.153
      Wie du sagst, gibt der af ne Richtung vor um einzuschätzen wie stark villains range ist (zusammen mit dem vp$ip/pfr).

      Aber ist die afq nicht genauer um zu wissen wie häufig er wirklich bettet um abzuschätzen ob es sich lohnt ihn bluffen zu lassen.

      Da der af ja nur ein Verhältnis ist von bet zu call, täuscht der manchmal wie häufig er wirklich bettet (Bsp.: er bettet selten, aber callt noch seltener, dann ist der af trotzdem hoch).
    • uriel2k3
      uriel2k3
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 4.790
      Ist in meinen Augen Geschmackssache, da ich Stats aber meist nur als Richtlinie nehme reicht mir der AF aus. Grade diesen Stat sollte man glaube ich auch nicht Überbewerten, weil ich glaube, dass Gameflow, History etc sowas stark beeinflussen können und man dann Villains Gameplay falsch einschätzt, weil man sich zu sehr darauf versteift.