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Wann kann man gegen TAGs folden?

    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.872
      1-4 sind 20%. Allerdings bekommt unser Gegner ja nicht nur die knappen Calls zu sehen, sondern auch die nicht-foldbaren, bei denen wir gar nicht würfeln. Der Gegner sieht nur, dass wir manchmal folden. Das ist die Foldequity, die er sich gibt.
    • HamburgmeinePerle
      HamburgmeinePerle
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2009 Beiträge: 6.160
      Original von kobeyard
      toughe folds sind ein schwieriges thema.

      im grunde sollte man toughe folds wirklich nur gegen leute machen, von denen man weiß, dass sie nicht pure bluffen und dann auch nur auf boards, die wenig draws bieten.

      im grunde balancen sich die vermeintlich zu loosen calldowns durch die folds mit busted draws und auf schlechte riverkarten mit schwachen bluffcatchern ja automatisch.

      eine sache möchte ich noch einstreuen: fürs metagame können auch ein paar toughe folds gut sein. insbesondere dann, wenn der eigene gameplan ein sehr, sehr SD-lastiges spiel vorsieht, sorgen toughe folds dafür, dass ihr in zukünftigen händen mehr bluffs von diesen gegnern erzeugen könnt und eure standardline (calldown) dadurch gegen die range des gegners auf einmal einen deutlich höheren EV hat, obwohl die folds in erster linie gar nicht unbedingt schlecht war.

      danke kobe

      Aber wenn man toughe folds nur auf dry Boards machen soll, genau dann weiß der Gegner ja oft, dass wir eine Madehand gefoldet haben (siehe firsttsunami). Okay du hast jetzt einen Gegner beschrieben, von dem wir wissen, dass er nie blufft, damit implizierst du auch, dass er nicht adapten kann, also wenn er unsere folds auf dry Boards bemerkt, dann auch nicht in der Lage ist, Bluffs einzustreuen?

      Und warum sollte man nicht auf drawy Boards folden? Klar folden wir hier auch busted Draws, aber wenn wir wie oben von Villain wissen, dass er nicht blufft, dann lohnt es sich doch gerade auch auf drawy Boards, toughe folds zu machen, damit meine ich natürlich nicht, dass der Gegner einfach durchbettet, weil er meist schon semibluffen kann und die letzte Kugel feuern, sondern, dass er uns tatsächlich im River raist oder ähnliches, seine Line also nicht meistens eine FBS ist. Wenn der Gegner nicht bluffen kann, kann man doch eigentlich immer toughe folds machen!?


      Ich meinte eigentlich auch nicht Gegner, die nie bluffen ud auch nicht adapten können, sondern allgemein meist thinking TAGs und wenn man dann auf diese einen Read hat, dass sie zu wenig bluffen, kann man doh vor allem auf sdrawheavy Boards ein paar folds mehr mit Madehands machen, da sie dann nicht sofort merken, dass wir eine Madehand gefoldet haben im Vergleich zu dry Boards.

      Ich habe jetzt eigentlich nur in anderen Worten den Post von firsttsunaimi wiedergegeben, nur weil du gesagt hast, dass man generell auf dry Boards keine toughen fold machen sollte, wenn ich das richtig verstanden habe?
    • HamburgmeinePerle
      HamburgmeinePerle
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2009 Beiträge: 6.160
      ich poste hier noch ne Hand, die ich gesielt habe und ähnlich wie Hand 2 ist:



      Known players:
      Position:
      Stack
      CO:
      $265,00
      Hero:
      $80,00

      2/4 Fixed-Limit Hold'em (4 handed)
      Hand recorder used for this poker hand: PokerStrategy Elephant 0.67 by www.pokerstrategy.com.

      Preflop: Hero is BU with K:diamond: , K:spade:
      CO raises, Hero 3-bets, 2 folds, CO calls.

      Flop: (7,50 SB) 6:diamond: , A:club: , 2:spade: (2 players)
      CO checks, Hero bets, CO raises, Hero calls.

      Turn: (5,75 BB) 9:club: (2 players)
      CO bets, Hero ???


      also hier muss man auf höheren Limits wohl definitiv downcallen.


      Allerdings habe ich diesen Gegner hier schonmal ziemlich sicher nen toughen fold gegen mich gesehen (auf einem Board, bei dem auch Draws in meiner Range waren), kann ich dann im Umkerhschluss auch davon ausgehen, dass er meistens selbst auch nicht blufft, vorausgesetzt, er hat seinen toughen fold nicht nur deswegen gemacht, weil er einen guten read auf mich hatte (was ich nicht glaube)?

      Also wenn ein Spieler selbst toughe folds macht und damit dem Gegner nicht zutraut, zu bluffen, kann man dann grundsätzlich annehmen, dass er auch selbst wenig purebluffen wird?
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