Verständnisfrage zu Draws, wann ist es ein Draw?

    • Abigor
      Abigor
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2007 Beiträge: 602
      Hört sich jetzt vielleicht etwas komisch an, aber ich konnte für mich nicht klären, wann ein Draw ein Draw ist. Vielleicht gib es diese Grenze auch nicht so hart und es ist eher ein Fliessender Übergang.

      Flush, Straight, Backdoor und Gutshot draws, sind mir klar.

      aber man sagt ja auch, "ich draw auf ein set" ... dann hat man per definition eine Madehand (ein Pair) das man in einen Draw verwandelt um eine bessere Hand zu machen.

      Mal angenommen, ich halte JT auf einem Board das KT6. dann hab ich ein midpair. Wenn Villain nun Action macht muss ich annehmen, das er einen K hat. Ich seh mich also geschlagen. Könnte mein midpair daher folden. Ich habe allerdings 5 Outs auf 2Pair oder Set. Wenn meine Potodds stimmen, Draw ich also mit meiner Madehand auf eine bessere Madehand.

      Wenn ich mir das so anschauen, würde ich sagen, ich halte immer dann einen Draw, wenn ich mich hinten sehe, aber die Möglichkeit mich zu einer besseren Hand zu entwickeln, als ich bei Villain vermute. Wenn dies der Fall ist, fange ich an nach Odds&Outs zu Spielen, anderenfalls kann ich mich, je nach Action, Board und Gegner vorne sehen (im HU mit diesem Midpair zum Beispiel, wenn V nur callt).
      Ich kann folden, wenn ich nicht Glaube mich verbessern zu können (mit :spade: :heart: :diamond: auf 3x:club: Board und viel Action) oder halt wie im Beispiel oben, nach Odds callen, wenn ich mich zur besten Hand verbessern kann.

      Was mein ihr? Soweit richtig?
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