Wegschauen beim all-in ?

    • KleinerRiese
      KleinerRiese
      Bronze
      Dabei seit: 04.12.2009 Beiträge: 1.435
      Hi Pokerstrategen,

      in letzter Zeit spiele ich vermehrt MTTs. Da diese ja sehr glückabhängig sind, kommt es desöfteren vor (vor allem bei mir :f_cry: ), dass man mit der weitaus stärkeren Hand am Ende doch noch verliert und das Turnier zu Ende ist. Ich habe kaum Probleme damit, wenn ich mit schlechteren Hände am Ende verliere. Klar es nervt auch mit KK gegen AA zu laufen, aber bspw. mit AT gegen AQ zu verlieren, stört mich nicht unbedingt und wenn ich dann eben buste, nimmt mich das nicht so mit.

      Aber was mich total aufregt und worum es mir geht, ist folgendes: Man pusht all-in und wird gecallt, meinetwegen KK gegen 89 Herz, man ist also weit vorn, am Flop kommt dann irgendwas rainbowmäßiges mit einem Herz, Turn Herz, ich hoffe dann schon immer, nein, nein, bitte nicht, tu es nicht, kein Herz, kein Herz, kein Herz, und der River ist natürlich ein Herz. Sowas macht mich total fertig, dieses Hoffen und Bangen verbunden mit dem Knockout auf der letzten Straße.

      Wie handhabt ihr das? Gibt es Leute, die sich all-in Situationen gar nicht erst angucken, sondern nur das Ergebnis hinnehmen, egal wie es zustande gekommen ist? Hilft es wegzugucken oder macht einen das nur noch mehr fertig?
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