Frage zu "Ministerium warnt vor betrügerischen Überweisungen "

  • 5 Antworten
    • klausschreiber
      klausschreiber
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2006 Beiträge: 5.773
      wie soll die Bank das überprüfen? Du kannst ja auch z.B. Amazon online eine Einzugsermächtigung geben, da gibts ja gar keine Unterschrift. Aber auch ansonsten laufen die Abbuchungen heutzutage elektronisch ab. Daher kannst du dein Geld ja auch 6 Wochen lang zurückbuchen lassen.
    • joe0411xx
      joe0411xx
      Bronze
      Dabei seit: 02.10.2007 Beiträge: 1.483
      Ja, aber Amazon hat dann eine, ein Unbekannter hat keine und brauch nur meine Daten offensichtlich.
      Dann wärs ja nicht so wild (obwohls natürlich tortzdem eine Sauerei ist und man immer vorsichtig sein sollte.)

      Und geht das mit dem Rückbuchungen in so ziemlich jedem Fall?
      (Die Bank desjenigen der abbucht muss das Geld ja in diesem Fall zurückerstaaten)
    • delfink
      delfink
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2007 Beiträge: 5.916
      hab mich letztens noch mit meiner mutter über sowas unterhalten, die schafft bei ner sparkasse. gibt mehrere fälle, wo alten omas usw. geld abgebucht wird und wenn die das innerhalb von 6 wochen net merken ists geld weg.
      ausser aufpassen und innerhalb von 6 wochen zurückbuchen kann man da leider nichts machen...
    • Treibhausgas
      Treibhausgas
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2007 Beiträge: 130
      Der Wikipedia-Artikel zur Einzugsermächtigung liest sich da doch ein wenig freundlicher:


      Widerspruchsfrist

      Die AGB sehen gemäß Nr. 7 Abs. 2 Nr. 4 AGB-Banken und Nr. 7 Abs. 3 Nr. 5 AGB-Sparkassen generell eine 4- bzw. 6-Wochenfrist zur Erhebung von Einwendungen gegen den Rechnungsabschluss (der am Quartals- oder Jahresende erfolgt) vor. Diese Frist ist jedoch keine uneingeschränkt wirkende Ausschlussfrist. So kann der Kontoinhaber einer Belastungsbuchung aufgrund einer Einzugsermächtigungs-Lastschrift zeitlich unbegrenzt widersprechen[3]. Eine solche Genehmigung kann nicht in dem bloßen Schweigen auf einen zugegangenen Tageskontoauszug gesehen werden. In einem bloßen Schweigen auf einen solchen Auszug liegt keine schlüssige rechtsgeschäftliche Erklärung, geschweige denn eine Genehmigung von Kontobelastungen[4]. Die Bestimmung in Nr. 7 Abs. 3 AGB-Sparkassen, wonach Rechnungsabschlüsse als genehmigt gelten, wenn ihnen nicht binnen vier Wochen nach Zugang widersprochen wird, führt zum Abschluss eines Anerkenntnisvertrages. Mit ihm gehen die kontokorrentfähigen beiderseitigen Ansprüche und Leistungen unter, übrig bleibt nur der Anspruch aus dem Saldoanerkenntnis[5]. Diese Wirkung ist nicht zu verwechseln mit einer rechtsgeschäftlichen Genehmigung aller dem Rechnungsabschluss zugrunde liegenden Buchungen. Belastungsbuchungen wie aus Lastschriften, denen keine Forderung der Zahlstelle entspricht, werden durch das Schuldanerkenntnis weder rechtmäßig noch ohne weiteres genehmigt[6]. Selbst wenn der Zahlungspflichtige über mehrere Monate die Belastungsbuchungen nicht beanstandet hat, liegt hierin keine konkludente Genehmigung[7].

      Im Lastschrift-Abkommen (Abschnitt III, Nr. 2) ist eine 6-Wochen-Frist seit Belastung genannt, während derer Lastschriften zurückgegeben werden können. Der Zahlungspflichtige ist diesem Abkommen nicht beigetreten (Abschnitt IV, Nr. 1) und somit nicht an diese Frist gebunden. Auch die 4- bzw. 6-Wochen-Frist zur Genehmigung von Rechnungsabschlüssen gilt hier, wie erwähnt, nicht. Deshalb kann der Zahlungspflichtige zeitlich unbegrenzt der Lastschrift widersprechen. Die Zahlstelle kann nach dem Lastschrift-Abkommen auch die unberechtigte Lastschrift noch nach mehr als 6 Wochen zurückgeben[8].
    • Raindance86
      Raindance86
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2007 Beiträge: 5.410
      Original von delfink
      hab mich letztens noch mit meiner mutter über sowas unterhalten, die schafft bei ner sparkasse. gibt mehrere fälle, wo alten omas usw. geld abgebucht wird und wenn die das innerhalb von 6 wochen net merken ists geld weg.
      ausser aufpassen und innerhalb von 6 wochen zurückbuchen kann man da leider nichts machen...
      Das ist nicht ganz richtig. Die Banken geben diese 6 Wochen nur vor, müssen aber auch darüber hinaus noch Rückbuchungen tätigen, soweit die Lastschrift nicht genehmigt war, also schwebend unwirksam ist.

      Siehe dazu die Antwort von einem Anwalt: http://www.frag-einen-anwalt.de/Rückbuchung-eines-Lastschrifteinzugs-__f60869.html

      Soweit ich weiß, ist das sogar in den AGB der Banken niedergelegt.