HUD Werte und deren Bedeutung und Adaptions -- Work Thread

    • Floridachris
      Floridachris
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 1.701
      Wie im Post Werte für FL Hud? von einigen angefragt bzw. angeregt eröffne ich hier mal einen Arbeitsthread zu dem Thema

      "HUD Werte und deren Adaption"

      ich würde Beiträge dann immer wieder hier im Open Post übertragen damit es übersichtlicher bleibt.

      Gebe jetzt die wichtigsten Hud Werte mal vor, aber natürlich sollen die erweitert werden. Feedback wäre Klasse.


      Hands
      Quelle: Shamto
      Die benötigte Größe, um die Aussagekraft anderer Stats zu bestimmen. Hier gilt je größer, desto besser

      Winrate

      VPIP
      Quelle: schnullerbacke
      Spieler deren VPIP bemerkenswert höher sind, spielen zu loose (zu viele Hände). Adaption: Man sollte versuchen, Position auf diese Spieler zu kriegen (am besten direkt dahinter bzw. links von ihnen setzen), um sie mit Raises isolieren zu können. Spieler deren VPIP bemerkenswert niedriger sind, spielen zu passiv (zu wenige Hände). Adaption: Man kann diese Spieler gerne hinter sich sitzen lassen, da i.d.R. wenig Gefahr von ihnen ausgeht (zumindest keine nicht erkennbare) bzw. man so z.B. die Gelegenheit für Blindsteals erhält. Daneben sollte man Einsätze bzw. Raises von passiven Spielern respektieren (sprich: dann auch folden können). Zusätzliche Behauptung (kann auch selektive Wahrnehmung sein): Man erkennt zu loose Spieler eher als die passiven. Manchmal sind die vermeintlich Passiven einfach mal nur zeitweilig carddead (geht mir selbst manchmal so...).


      Preflop Raise
      Quelle: schnullerbacke
      Zum PFR: Der sollte "idealerweise" bei 2/3 des VPIP liegen. Spieler mit zu niedrigem PFR ((<50% des VPIP-Wertes)) lassen Geld liegen, da sie ihre guten Blätter nicht erhöhen. So, wie der klassische Fisch (hoher VPIP, niedriger PFR + niedriger AF). Ansonsten Adaption bei erkennbar zu niedrigem PFR: Z.B. öfter mal mitlimpen mit spekulativen Händen oder andersrum eher mal folden bei plötzlicher Agressivität..



      c/r Flop:
      Quelle: Shamto
      Shorthand Werte
      Aus diesem Wert kann man ableiten, ob Villain viele Flops attackiert oder nicht. Bis 20 kann man ihm Credit geben. Bis 28 wird viel am Flop attackiert. Alles was darüber ist, sollte easy zu exploiten sein. (Samplesize muss aber recht groß sein!)


      3-bet:
      Quelle: Shamto
      Shorthand Werte
      Imo sehr wichtig, um die range von Villain einzuschätzen. Wenn dieser unter 10 ist, ist seine range sehr sehr stark (marginale Hände muss man hier nicht zum SD bringen). Bis 14 ist die 3bet-range sehr gut gebalanced. (Samplesize sollte imo 500hands+ sein, um eine einigermaßen zuverläßige Aussage zu machen)


      Turn Cbet:
      Quelle: Shamto
      Shorthand Werte
      Wenn dieser unter 75 liegt, kann man Villain, bei einer erneuten Cbet einigermaßen Credit geben. Wenn der Wert aber deutlich über 85 liegt, sollte es klar sein, dass man wesentlich öfters cFrT als Valueline benutzt. Alles dazwischen ist "gut". (Samplesize sollte auch hier weit im dreistelligen Bereich liegen)


      Fold to TurnCbet:
      Quelle: Shamto
      Shorthand Werte
      hier weiss ich leider nicht, was als "optimal" angesehen wird. Aber aus diesem sollte man gut ableiten können, ob Villain einen großteil seiner peelingrange am Turn aufgibt, oder ob er noch mal auf den River peelt.


      BB Fold vs. steal
      Quelle: Augenpaul
      hier gilt imo einfach je größer der fold Bb to Steal ist,desto mehr Hände kann man raisen!ich weiß jetzt nicht, ab welchem Wert man any2 raisen kann ( hängt im Bu nat auch mit dem fold Sb to Steal des SB zusammen),aber wenn der fold Bb to Steal und fold Sb to steal miteinander multipliziert > ,65,kann man am Bu any two raisen,da wir 2 Sbs riskieren, um 1,5 zu gewinnen,wir bekommen also 1:1,33333. Bedenkt man jetzt noch, dass auf dem flop meist fit or fold gespielt wird, kann man es auch noch bei einem niedrigeren wert machen. Allerdings gilt das dann eher für passie Spieler und lieber etwas tighter und "nur" 80% am Bu openraisen, denn iwann wird selbst der größte horst merken, dass du immer first to act im Bu raist und adapten... also nicht übertreiben;


      Fold Bb to Steal:
      Quelle: Augenpaul
      50-55 würd ich mal sagen,aber wie gesagt hängt auch wieder vom Limit an... Als Sb OR ( first in) any two,wenn der BB der BB mehr als 66% der hände (rein rechnerisch, da wir 1SB riskierne,um 1,5 zu gewinnen) , gegen aggressivere aber bei weitem nicht so aggro OR, da sie dich am flop oder turn (bluff-)raisen könnten und du evtl die beste Hand foldest...aber gegen Villains, die fit or fold spielen, kann man imo any two raisen,sobald er 45% der Hände foldet ( nat nur wenn man auch postflop weiß, wie man spielen sollte..) Allerdings sollten anfänger lieber tighter sei, um sich nicht unnötig in toughe spots zu begeben und vor allem gegen fishe nicht so loose raisen!




      Agg factor

      Went to showdown
      Quelle: Shamto
      Shorthand Werte
      <38 --> Adaption: Alles durchballern. 38-42 --> Adaption: gezielt Value- u. Bluffbetten >42 --> Adaption: Bluffs werden uninteressant. Konzentration auf Valueplay.


      Won $ at showdown
      Quelle: schnullerbacke
      Won $ at Showdown nur für sich betrachtet zeigt mir erstmal (nur), wie erfolgreich mein Gegner ist (und sei es nur, eine station im upswing zu identifizieren). Werte weit jenseits von 50% lassen mich zumindest "hellhörig werden". In Kombination mit anderen Werten, z.B. WTS oder PFR kann ich damit gut einschätzen, ob z.B. ein calldown aussichtsreich scheint oder ob ich ein midpair eher mal folde.

      Won $ at Showdaown (turn/raise)
      Quelle: schnullerbacke
      sagt mir, ob villains turn raises ernst zu nehmen sind. Hohe Werte (>70%) ggf. sogar in Kombination mit niedrigem WTS erleichtern einen Laydown. Auf der anderen Seite zeigt ein niedriger Wert den Bluffer und der kriegt eher mal ne 3bet.



      Fold vs. Turn/Raise
  • 27 Antworten
    • Shamto
      Shamto
      Black
      Dabei seit: 15.09.2009 Beiträge: 199
      Hey,
      ich finde, dass das eine gute Idee ist.

      Ich würde noch als weitere interessante Stats vorschlagen:

      - c/r Flop:
      Aus diesem Wert kann man ableiten, ob Villain viele Flops attackiert oder nicht.
      Bis 20 kann man ihm Credit geben. Bis 28 wird viel am Flop attackiert. Alles was darüber ist, sollte easy zu exploiten sein. (Samplesize muss aber recht groß sein!)

      - 3-bet:
      Imo sehr wichtig, um die range von Villain einzuschätzen. Wenn dieser unter 10 ist, ist seine range sehr sehr stark (marginale Hände muss man hier nicht zum SD bringen). Bis 14 ist die 3bet-range sehr gut gebalanced. (Samplesize sollte imo 500hands+ sein, um eine einigermaßen zuverläßige Aussage zu machen)

      - Turn Cbet:
      Wenn dieser unter 75 liegt, kann man Villain, bei einer erneuten Cbet einigermaßen Credit geben. Wenn der Wert aber deutlich über 85 liegt, sollte es klar sein, dass man wesentlich öfters cFrT als Valueline benutzt. Alles dazwischen ist "gut". (Samplesize sollte auch hier weit im dreistelligen Bereich liegen)

      - Fold to FlopCbet:
      der sollte zwischen 25 und 35 liegen. Wenn dieser Wert über 35% isoliere ich loose mit deceptivehands und versuche den Pot oft mit einer Cbet mitzunehmen. Wenn der Wert unter 25 ist, peelt Villain zu loose. Oft wird dann der Fold-to-TurnCbet interessant.....

      - Fold to TurnCbet:
      hier weiss ich leider nicht, was als "optimal" angesehen wird. Aber aus diesem sollte man gut ableiten können, ob Villain einen großteil seiner peelingrange am Turn aufgibt, oder ob er noch mal auf den River peelt.

      zu den anderen Werten:

      Hands:
      Die benötigte Größe, um die Aussagekraft anderer Stats zu bestimmen. Hier gilt je größer, desto besser ;)

      Winrate:
      Imo für den HUD absolut sinnlos. Aus der winrate selber kannst du ja keine Adaption ableiten. Und selbst wenn, du brauchst eine rießige Samplesize, damit diese Aussagekraft hat. Meistens erkennt man jedoch an der Performance des Gegners, ob er WinningPlayer ist, oder nicht.

      Went-to-Showdown:
      <38 --> Adaption: Alles durchballern.
      38-42 --> Adaption: gezielt Value- u. Bluffbetten
      >42 --> Adaption: Bluffs werden uninteressant. Konzentration auf Valueplay.

      Won $ at Showdown:
      über diesen Wert kann man streiten.... Erstens braucht man auch hier eine sehr große samplesize.
      In Kombination mit anderen Werten, z.B. WTS oder PFR kann ich damit gut einschätzen, ob z.B. ein calldown aussichtsreich scheint oder ob ich ein midpair eher mal folde.

      Das erreiche ich auch durch Betrachtung anderer Werte wie AF (auf speziellen streets bezogen).

      Aber der größte Nachteil an dem Wert ist imo, dass er mich hardcore tiltet :f_biggrin: , wenn ich auf meinen eigenen won@SD sehe. Daher war es für mich einfach -EV diesen Anzeigen zu lassen.


      Aber wenn wir doch mal ehrlich sind Notes>>Stats

      Btw: Die Werte sind alle auf FL SH bezigen!
    • Floridachris
      Floridachris
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 1.701
      @shamto
      THX für die Arbeit.
    • Augepaul
      Augepaul
      Bronze
      Dabei seit: 24.12.2006 Beiträge: 501
      fold BB vs Steal:
      hier gilt imo einfach je größer der fold Bb to Steal ist,desto mehr Hände kann man raisen!ich weiß jetzt nicht, ab welchem Wert man any2 raisen kann ( hängt im Bu nat auch mit dem fold Sb to Steal des SB zusammen),aber wenn der fold Bb to Steal und fold Sb to steal miteinander multipliziert > ,65,kann man am Bu any two raisen,da wir 2 Sbs riskieren, um 1,5 zu gewinnen,wir bekommen also 1:1,33333.
      Bedenkt man jetzt noch, dass auf dem flop meist fit or fold gespielt wird, kann man es auch noch bei einem niedrigeren wert machen. Allerdings gilt das dann eher für passie Spieler und lieber etwas tighter und "nur" 80% am Bu openraisen, denn iwann wird selbst der größte horst merken, dass du immer first to act im Bu raist und adapten...
      also nicht übertreiben;

      Fold Sb to Steal:standart sollte so um die 80-90 ( je nach table und stakes,je kleinere stakes,desto höher, da es mehr limper und CC gibt...,wobei 90 schonrecht tight sein sollte)


      Fold Bb to Steal: 50-55 würd ich mal sagen,aber wie gesagt hängt auch wieder vom Limit an...

      Als Sb OR ( first in) any two,wenn der BB der BB mehr als 66% der hände (rein rechnerisch, da wir 1SB riskierne,um 1,5 zu gewinnen) , gegen aggressivere aber bei weitem nicht so aggro OR, da sie dich am flop oder turn (bluff-)raisen könnten und du evtl die beste Hand foldest...aber gegen Villains, die fit or fold spielen, kann man imo any two raisen,sobald er 45% der Hände foldet ( nat nur wenn man auch postflop weiß, wie man spielen sollte..)

      Allerdings sollten anfänger lieber tighter sei, um sich nicht unnötig in toughe spots zu begeben und vor allem gegen fishe nicht so loose raisen!

      hoffe das hat ein bisschen geholfen!
      Grüßle
    • Floridachris
      Floridachris
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 1.701
      thx
      Original von Augepaul
      fold BB vs Steal:
      hier gilt imo einfach je größer der fold Bb to Steal ist,desto mehr Hände kann man raisen!ich weiß jetzt nicht, ab welchem Wert man any2 raisen kann ( hängt im Bu nat auch mit dem fold Sb to Steal des SB zusammen),aber wenn der fold Bb to Steal und fold Sb to steal miteinander multipliziert > ,65,kann man am Bu any two raisen,da wir 2 Sbs riskieren, um 1,5 zu gewinnen,wir bekommen also 1:1,33333.
      Bedenkt man jetzt noch, dass auf dem flop meist fit or fold gespielt wird, kann man es auch noch bei einem niedrigeren wert machen. Allerdings gilt das dann eher für passie Spieler und lieber etwas tighter und "nur" 80% am Bu openraisen, denn iwann wird selbst der größte horst merken, dass du immer first to act im Bu raist und adapten...
      also nicht übertreiben;

      Fold Sb to Steal:standart sollte so um die 80-90 ( je nach table und stakes,je kleinere stakes,desto höher, da es mehr limper und CC gibt...,wobei 90 schonrecht tight sein sollte)


      Fold Bb to Steal: 50-55 würd ich mal sagen,aber wie gesagt hängt auch wieder vom Limit an...

      Als Sb OR ( first in) any two,wenn der BB der BB mehr als 66% der hände (rein rechnerisch, da wir 1SB riskierne,um 1,5 zu gewinnen) , gegen aggressivere aber bei weitem nicht so aggro OR, da sie dich am flop oder turn (bluff-)raisen könnten und du evtl die beste Hand foldest...aber gegen Villains, die fit or fold spielen, kann man imo any two raisen,sobald er 45% der Hände foldet ( nat nur wenn man auch postflop weiß, wie man spielen sollte..)

      Allerdings sollten anfänger lieber tighter sei, um sich nicht unnötig in toughe spots zu begeben und vor allem gegen fishe nicht so loose raisen!

      hoffe das hat ein bisschen geholfen!
      Grüßle
    • Augepaul
      Augepaul
      Bronze
      Dabei seit: 24.12.2006 Beiträge: 501
      gerne :)
      bin mir aber auch nicht 100% sicher,ob die rechnungen stimmen...bin nicht so das Mathe-Ass!
    • nutzZz
      nutzZz
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2007 Beiträge: 512
      "VPIP" was kann ich damit anfangen? Bedeutet das, wie loose der Gegner preflop zu sein scheint (abgesehen von preflop raise stats)?

      "3-bet" damit ist 3bet average gemeint oder?

      Danke auf jeden Fall für diesen Thread! Eine Bereicherung!
    • Augepaul
      Augepaul
      Bronze
      Dabei seit: 24.12.2006 Beiträge: 501
      Original von nutzZz
      "VPIP" was kann ich damit anfangen? Bedeutet das, wie loose der Gegner preflop zu sein scheint (abgesehen von preflop raise stats)?

      "3-bet" damit ist 3bet average gemeint oder?

      Danke auf jeden Fall für diesen Thread! Eine Bereicherung!
      Also VPIP heißt voluntary $ put in pot,also wieoft er freiwillig geld in den pot gemacht hat;dabei ist es egal,ob er geraist,oder gecallt hat; 35 heißt dann also, dass er 35% der Hände preflop spielt ( wie gesagt egal ob raise oder call).
      PFR ist dann wieoft er preflop raist; also vpip 35 pfr 25 heißt, er spielt preflop 35% der Hände und raist davon 25;also coldcallt oder limpt er 10%


      der 3bet wert sthet dafür, wie oft der Spieler eine raise erhöht, als 3bettet. Ich weiß nicht,ob du das mit der average 3bet gemeint hast!
    • Schnullerbacke
      Schnullerbacke
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 524
      Original von Augepaul
      Original von nutzZz
      "VPIP" was kann ich damit anfangen? Bedeutet das, wie loose der Gegner preflop zu sein scheint (abgesehen von preflop raise stats)?

      "3-bet" damit ist 3bet average gemeint oder?

      Danke auf jeden Fall für diesen Thread! Eine Bereicherung!
      Also VPIP heißt voluntary $ put in pot,also wieoft er freiwillig geld in den pot gemacht hat;dabei ist es egal,ob er geraist,oder gecallt hat; 35 heißt dann also, dass er 35% der Hände preflop spielt ( wie gesagt egal ob raise oder call).
      PFR ist dann wieoft er preflop raist; also vpip 35 pfr 25 heißt, er spielt preflop 35% der Hände und raist davon 25;also coldcallt oder limpt er 10%..
      Ich ergänze mal in Richtung Adaption:

      lt. Stats Mini FAQ erzeugen die verschiedenen Charts etwa folgende Stats:

      Einsteigerchart FR: VPIP 13 PFR 9
      Bronzechart FR: VPIP 15 PFR 11
      Silberchart SH: VPIP 24 PFR 18

      Spieler deren VPIP bemerkenswert höher sind, spielen zu loose (zu viele Hände). Adaption: Man sollte versuchen, Position auf diese Spieler zu kriegen (am besten direkt dahinter bzw. links von ihnen setzen), um sie mit Raises isolieren zu können.
      Spieler deren VPIP bemerkenswert niedriger sind, spielen zu passiv (zu wenige Hände). Adaption: Man kann diese Spieler gerne hinter sich sitzen lassen, da i.d.R. wenig Gefahr von ihnen ausgeht (zumindest keine nicht erkennbare) bzw. man so z.B. die Gelegenheit für Blindsteals erhält. Daneben sollte man Einsätze bzw. Raises von passiven Spielern respektieren (sprich: dann auch folden können).

      Zusätzliche Behauptung (kann auch selektive Wahrnehmung sein): Man erkennt zu loose Spieler eher als die passiven. Manchmal sind die vermeintlich Passiven einfach mal nur zeitweilig carddead (geht mir selbst manchmal so...).

      Zum PFR: Der sollte "idealerweise" bei 2/3 des VPIP liegen. Spieler mit zu niedrigem PFR (<50% des VPIP-Wertes) lassen Geld liegen, da sie ihre guten Blätter nicht erhöhen. So, wie der klassische Fisch (hoher VPIP, niedriger PFR + niedriger AF). Ansonsten Adaption bei erkennbar zu niedrigem PFR: Z.B. öfter mal mitlimpen mit spekulativen Händen oder andersrum eher mal folden bei plötzlicher Agressivität..
    • nutzZz
      nutzZz
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2007 Beiträge: 512
      Zum PFR: Der sollte "idealerweise" bei 2/3 des VPIP liegen. Spieler mit zu niedrigem PFR (<50%) lassen Geld liegen,
      Hast du dich verschrieben und meinst 5% oder soll das 50% vom VPIP Wert heißen? =)

      Bezieht sich der 3bet Wert nur auf preflop oder generell preflop/postflop?
    • Sapios11
      Sapios11
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2009 Beiträge: 244
      Wann kann ich einen Gegner profitabel 3 betten?
      Wenn mein Gegner Stats von z.b. vpip 50 und pfr 10 hat und er erhöht Preflop, hat er eine Handrange von 10%.
      Also kann ich ihn nur profitabel 3 betten mit einer Handrange kleiner als 10%?
      Ist das richtig?
    • R3l4x3
      R3l4x3
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2007 Beiträge: 12.096
      Original von Sapios11
      Wann kann ich einen Gegner profitabel 3 betten?
      Wenn mein Gegner Stats von z.b. vpip 50 und pfr 10 hat und er erhöht Preflop, hat er eine Handrange von 10%.
      Also kann ich ihn nur profitabel 3 betten mit einer Handrange kleiner als 10%?
      Ist das richtig?
      Grob gesagt ja, noch besser ist es wenn man den PFR-Wert seines Gegners Positionsgenau kennt.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Prinzipiell geht man davon aus, dass der Gegner die besten x% seiner Hände raist/reraist. Daraus ergibt sich seine Range. Das "x" muss je nach Position angepasst werden. In einer frühen Position wird viel weniger geraist als später. Ein PFR 10 Spieler wird in UTG vielleicht nur PFR 5 haben, aber auf dem Button 20-25.

      Dann haben manche Spieler noch die Besonderheit, dass sie ihre absoluten Monster (z. B. KK+) nur limpen. Manche spielen limp/call, andere limp/raise. Das ist eine Form von slow Play. Das verändert auch die Range des Gegners. Wenn einer KK+ limpt und PFR 10 hat, dann heisst das ganz einfach, dass er in Wirklichkeit PFR 13 spielt und die obersten 3% fehlen, wenn er raist.
    • Augepaul
      Augepaul
      Bronze
      Dabei seit: 24.12.2006 Beiträge: 501
      du kannst deinen Gegner profitabel 3betten, wenn die gegen seine Range mind 50% equity hast; je nach Gegner kann es auch weniger sein. zB wenn er auf contibets in 3bet pots viel foldet,oder "ehrlich" nach einer 3bet spielt, da du dann weißt wo du stehst und somit "richtig" gegen ihn spielen kannst.
      gegen die kann man dann sogar mit weniger 50% equity 3betten, da es deadmoney durch die Blinds gibt,man position hat und sie recht häufig auf ne conti folden bzw du weißt, wann du folden musst...
    • Schnullerbacke
      Schnullerbacke
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 524
      Original von nutzZz
      Zum PFR: Der sollte "idealerweise" bei 2/3 des VPIP liegen. Spieler mit zu niedrigem PFR (<50%) lassen Geld liegen,
      Hast du dich verschrieben und meinst 5% oder soll das 50% vom VPIP Wert heißen? =)
      meinte weniger als die Hälfte des VPIP-Wertes. Hab's mal edidtiert. Sorry, war schon spät..
    • nutzZz
      nutzZz
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2007 Beiträge: 512
      Ok dann wirds klarer ;) Kann mich nur wiederholen, toller Thread.
    • Jugeee
      Jugeee
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2008 Beiträge: 342
      Ich hab seit gestern folgende Werte im HUD:
      Fold Flop, fold Turn, fold River
      Ist das sinnvoll?

      Ich denke mir z.B. dass es evtl hilft bei der Entscheidung, ob man am River nochmal bluffbetten kann oder nicht. Außerdem z.B. ob man in unraised pots wirklich any2 betten soll oder nicht alles.

      Was können mir diese Stats sonst noch so sagen?
      Und was für Werte sind "normal" bzw welche Wertbereiche sagen mir etwas bestimmtes aus?
      Und ab welcher Samplesize (ca.) werden die Stats aussagekräftig?
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Ab wievielen Händen werden Stats aussagekräftig?!

      Welche Werte im HUD sinnvoll sind, hängt davon ab, wie gut du mit den Werten arbeiten kannst und wie viele Werte du überhaupt im HUD überhaupt haben willst. Anwenden kannst du die Fold to Bet Werte prinzipiell jedenfalls. Die meisten werden sie im Popup haben, um sich nicht mit zu vielen Werten das HUD zu füllen.
    • TeamHCC
      TeamHCC
      Global
      Dabei seit: 01.12.2009 Beiträge: 1.422
      Hallo Floridachris!


      Erstmal vielen Dank für diese Kurzeinweisung.

      Ich möchte Dich allerdings mal aus methodischen Gründen darum bitten die rote Schrift in Schwarz zu ändern, da bei so einer großen Masse an Text es in rot schwieriger zu lesen ist als in schwarz.
    • Floridachris
      Floridachris
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 1.701
      Original von TeamHCC
      Hallo Floridachris!


      Erstmal vielen Dank für diese Kurzeinweisung.

      Ich möchte Dich allerdings mal aus methodischen Gründen darum bitten die rote Schrift in Schwarz zu ändern, da bei so einer großen Masse an Text es in rot schwieriger zu lesen ist als in schwarz.

      erledigt.

      btw. nichts zu danken -- Der Inhalt kommt von der Community.

      Hoffe wir können das Thema noch ein wenig ausbauen.
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