Unterschied Suited Connector und Suited one Gapper Winnings

    • Keduan
      Keduan
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      Dabei seit: 25.09.2007 Beiträge: 4.407
      Hab mir eben mal meine Winnings pro Hand Grouping im HEM angeschaut. Mein Samplesize zu den Werten sind etwa 180k Hände NL200.

      Ich frag mich warum meine Winnings mit Suited Connectors, Suited One gappern und suited 2gappern so unterschiedlich ist. Klar ist das hier die samplesize schon noch ne rolle spielt, denn der unterschied zwischen s1g und s2g sind grade mal 1,5 stacks.



      Dennoch sieht man deutlich wie gross der Vpip Unterschied zwischen den Handgruppen ist. Vom Value her dürften sich jedoch sc uns s1g nicht wirklich stark unterschieden. Die paar % mehr an straight bzw "oesd am flop" chance sollte eigenltich nicht so nen starken unterschiedbei den Winnings machen. Denkt ihr das ist nur Samplesize ? Oder muss ich einfach mal meinen vpip/pfr bei s1g steigern um die Hände proftibler zu spielen ? Der W$SD % ist bei den sc auch um 5 % höher als bei den s1g. Das ist schon ne ganze Menge. Liegt der Winningsunterschied vielleicht einfach in dem Wert und ist nur wegen Samplesize so unterschiedlich ?
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    • Metter3330
      Metter3330
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      Dabei seit: 12.03.2007 Beiträge: 5.569
      Also das sieht bei mir ähnlich aus auf ne samplesize von ~70k Händen.

      Aber ich finde man sollte mehr Filter anmachen. Also zumindest mal "vpip = true" oder "pfr = true". Und dann am besten noch die Hände 32s-JTs, 42s-J9s, 53s-J8s rausfiltern. Sonst sind ja auch immer noch alle broadways etc. mit dabei, darum gehts dir ja denke ich nicht?
      Da bin ich dann mit SCs im Plus, mit den beiden anderen ganz leicht im Minus, also spiel ich scheinbar eher zuviele Hände ;)
    • Keduan
      Keduan
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2007 Beiträge: 4.407
      Hab mal die Broadways rausgefiltert und auch mit Vpip = true pfr = true rumgespielt. Ändert trotzedm nichts am unterschied , ausser das halt obv beide Gruppen an Winnings verlieren ohne die Broadways. Ne gap > 400 bb ist aber immer noch da egal was ich filtere. Aber zumindest deutet das schonmal darauf hin die gap nicht daher kommt das ich sc viel öfter spiele als s1g.

      Liegt der unterschied wirklich in der EQ der Hände ? So gross dürfte der unterschied doch nicht wirklich sein wenn ich 98s und 97s gegen ne range laufen lasse. Macht die erhöhte "oesd am Flop" chance und die damit verbundene semibluff möglichkeit vielleicht wirklich den unterschied ?

      Damn, dachte am Anfang wirklich ich hab da nen Leak gefunden, das ich etwa s1g zu wenig spiele oder so, aber je mehr ich drüber nachdenke, ist wohl echt nur die EQ, und die damit die erhöhte chance mit der hand aggressiv bleiben zu können.

      Vielleicht guckn ja paar ander auch mal bei sich nach, wenn das bei den meisten so aussieht, dann liegts wohl echt daran und nicht an meinem Spiel.
    • Nihiliste
      Nihiliste
      Bronze
      Dabei seit: 07.03.2008 Beiträge: 468
      Ich denke der Grund ist eher in der Varianz zu suchen. Der EQ Vorteil der SCs gegenüber S1Gs ist zwar vorhanden, aber doch sehr gering.

      Die Samplesize 180K ist bestimmt ausreichend um über das Preflop-Verhalten recht sichere Aussagen zu machen. Aber wenn du pro Handgruppe gerade mal 4K Hände hast und der Unterschied zwischen bester und schlechtester gerade mal 11 Stacks beträgt, dann ist es Varianz.

      Habe NL100 SH auf 20K Hände nur 0,2ptBB bei PL100 SH aus 20K 8,5ptBB. (Fast) das gleiche Spiel, aber ein extremer Unterschied. Ist halt noch keine Samplesize.

      Wenn Du pro Gruppe 100K Hände hast, dann wird der Vergleich sicherlich mehr aussagen.
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      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 3.516
      suited connectors und 1 gapper sind imo schon nen unterschied. Flopst mit SC 10% der fälle ne oesd und mit 1gapper zu 7%...nimmt sich jetzt net so wahnsinning viel, kann mir aber vorstellen dass man mit 1 gappern einfach nicht so gut barrlen kann. Glaube mit SC turnst du öfter nen oesd als mit nem 1 gappe. Gibt ja viel mehr möglichkeiten nen OESD zu turnen...Kannst also mit SC schon besser barrlen als mit nen 1 gapper

      beispiel 78 kannste mit 89 56 69 oder 459J usw auf dem board nen "oesd" machen. mit nem 1 gapper siehts net so toll aus glaube ich...kp bin grad ziemlich müde, könnt mir aber vorstellen das dass nen grund sein könnte

      außerdem ist es garnicht sooo wichtig mit den im plus zu sein. Allen break even hände in der range zu haben oder von mir aus sogar leicht -ev hände erhöht den ev von deinen starken händen da deine range weiter ist und es ist schwerer gegen dich zu spielen, da es nicht so einfach ist deine Range einzuschätzen.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
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      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Also von der reinen Equity her ist das halt kein riesen Unterschied. Ich bin da mathematisch immer ungebildet ( :D ), aber das macht evtl. ein paar % aus, dass man den Straightdraw etwas wahrscheinlicher trifft.

      Bei diesen Händen ist das Problem dass es sehr auf die Spielweise drauf ankommt. Mit Aces, Broadway oder kleinen Pps bzw. Sets kann man das recht einfach nachvollziehen, große "Fehler" können dabei nicht entstehen.

      Bei suited Connectors gibt es halt haufenweise Möglichkeiten zum spielen solch einer Hand...sei es passiv, aggressiv, Preflop nur callen oder 3-betten oder gar squeezen, Postflop eher passiv spielen um zu floaten oder meistens am Flop aggressiv spielen. Hängt dann wieder mit seinem Balancing zusammen, aber das führt nun zu weit.

      Da jetzt wirkliche Filter herauszufinden finde ich schwer. Vielleicht wird der häufig getroffene OESD einfach overplayed. Dies fällt mit One-Gappers etwas weniger ins Gewicht.

      Letztlich glaube ich - ich sage "glaube", denn wissen tue ich es nicht, dass Nihilste recht hat. Es ist halt die Varianz, letztlich redest du da von 8 Stacks! 8 Stacks sind 4 All-ins, davon möglicherweise 4 Coinflips...das ist nicht viel!