kleiner pocket, mittlere phase

    • TheMasterOfAnything
      TheMasterOfAnything
      Einsteiger
      Dabei seit: 24.11.2008 Beiträge: 132
      Hi Freunde des Pokerspiels!

      Hände wie 77,88, 99 sind nicht einfach zu spielen und trotzdem fällt mir häufig auf, dass die leute All In damit gehen. nehmen wir an ich sitze vor dem Button, habe bei Blinds von 100/200 ca. 2500 chips, vor mir raised jemand mit 3000 chis stack auf 700. Ich halte 88, alle anderen spieler draußen.

      Was tun?? pott odds nach poker office war nicht optimal bzw. sind noch spieler hinter mir.

      Ich habe es oft erlebt, dass spieler in meiner situation all in gehen. Es ist ja eine mögliche und durchaus denkbare möglichkeit, dass mein gegner AX also AK AQ AJ hält und meine Achten in dem moment vorne liegen. Wenn ich also in der Situation bin, würde ich callen, aber nicht all in gehen. Warum??. Zum einen sind kleinere Pockets für mich sogenannte "kurze Hände", d.h. die chancen zu gewinnen sinken bei jeder weiteren aufgedeckten karte(weil es overcard sein könnte, oder Straight bzw. flushpotential erhöht), was zur folge hat, dass ich versucht bin die hand möglichst auf dem flop zu bekommen, ohne turn und river sehen zu wollen. Wenn ich allerdings preflop all in gehe, habe ich zwar die chance mein gegner foldet, tut er es nicht, dann hab ich ihm den Freibrief für 5 offene Karten erteilt( und wie oft haben die leute auf dem river noch verloren). Hab ich preflop nur gecallt, kann ich nach dem flop agieren. Wenn ich meinen gegner auf AX einschätze, und im flop kommt das A, komme ich noch"billig" weg aus der hand. gehe ich davon aus, er(mein gegner) hat nichts getroffen und macht einen contibet von 1000, kann ich(je nach mentalität) davon ausgehen, wenn ich jetzt all in gehe, dass er mit A high foldet! Ich habe die hand gewonnen, ohne turn und river sehen zu müssen! Was haltet ihr davon??
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    • Tijfg
      Tijfg
      Bronze
      Dabei seit: 09.07.2009 Beiträge: 7.327
      http://de.pokerstrategy.com/forum/board.php?boardid=9
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.495
      Dahin verschiebe ich es mal.
    • OliOlsen11
      OliOlsen11
      Bronze
      Dabei seit: 27.10.2008 Beiträge: 1.572
      Es kommt immer darauf an, wie man den Gegner einschätzt, also was für ne Range du ihm beim raisen gibst. Ist er loose, macht so ein resteal durchaus Sinn. Wenn nicht, fold ich dann einfach. Mit mittleren pockets sind so gut wie alle Flops einfach schwer zu spielen.
      1/4 meines stacks in ein mittleres pocket investieren um dann auf den meisten Flops zu folden ist eher suboptimal (was du ja meistens machen wirst, weil du eigentlich immer mind. 1 Overcard sehen wirst)
      Mit mittleren pockets call ich eigentlich nur, wenn ich mind. das 15-fache auch potentiell gewinnen kann. Also z. B. kostet es mich 100 ich und mein Gegner haben beide noch 1500. Das wäre für mich die unterste Grenze so ein pocket zu callen und auf setvalue zu spielen. Je schlechter das pocket und je mehr Gegner hinter mir sitzen, um so besser müssen die implied odds sein. Oftmals kalkuliere ich in meine Rechnung auch ein raise hinter mir ein. Also z. B. ich hab einen Stack von 1700, limpe für in mp1 für 30, kalkuliere aber hinter mir schon noch ein raise auf 120 ein.
      Auf jeden Fall finde ich ein raise callen in der mittleren phase die schlechteste Alternative
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      es gibt einfach zu viele faktoren die bei einer solchen bewertung eine rolle spielen, als dass man eine befriedigende antwort geben könnte. solche faktoren sind stacksizes der anderen spieler, anzahl der spieler, reads, eigenes image (nicht immer), buyin.
      ein call ist in deinem beispiel keine option mehr, da zu teuer.