folding AKo preflop

    • playboychess
      playboychess
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 1.127
      Laut Bronze SHC sollte man immer AKo 4-betten.

      Anderseits, wenn ein Spieler aus UTG raised und ein Spieler dahinten 3-bettet (z.B aus MP1), representieren die Spieler folgende Ranges :

      UTG: 99+, AJs+, KQs, AQo+
      MP1: JJ+ AKs AKo

      Dagegend haben wir mit AKo nur 28%. Mathematsich reicht es also nicht für ein 4bet. Macht ihr troztdem den 4bet hier? Aus welchem Grund ?
  • 12 Antworten
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      nö.
      wozu?
      sind laut pokerstove sogar nur 24,5%
    • luvstyle
      luvstyle
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2007 Beiträge: 1.286
      ich 4bette knallhart, du wirst in nem capped pot auf jeden fall ausbezahlt... dein A gewinnt und wird von AQ und AJ sehr gut ausbezahlt, dein K genauso. eine der stärksten starthände --> klarer cap for value.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.553
      Diese Diskussion gab es schon mal, leider finde ich den Thread nicht mehr. Damals war das Ergebnis, dass wir nicht wissen, ob sich die Gegner an unsere Charts halten und wir schon deshalb cappen sollten. AK spielst sich postflop auch gegen andere starke Hände gut, weil wir auf dem Flop ziemlich genau wissen, wo wir stehen. Wenn man A oder K trifft, dann hat man die beste Equity.

      Prinzipiell ist an der Sache etwas dran und man könnte argumentieren, in den Blinds nur zu callen, weil man da einen Positionsnachteil hat und sich mit einem Cap die Odds stark verschlechtert. Folden kommt aber nicht in Frage. Dafür hat man doch noch zuviel Equity.
    • playboychess
      playboychess
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 1.127
      Original von Marvl
      nö.
      wozu?
      sind laut pokerstove sogar nur 24,5%
      Da hast du Recht, sorry, 28% war mit AKs. Foldest du denn dann auch ?
    • playboychess
      playboychess
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 1.127
      Original von cjheigl
      Diese Diskussion gab es schon mal, leider finde ich den Thread nicht mehr. Damals war das Ergebnis, dass wir nicht wissen, ob sich die Gegner an unsere Charts halten und wir schon deshalb cappen sollten. AK spielst sich postflop auch gegen andere starke Hände gut, weil wir auf dem Flop ziemlich genau wissen, wo wir stehen. Wenn man A oder K trifft, dann hat man die beste Equity.

      Prinzipiell ist an der Sache etwas dran und man könnte argumentieren, in den Blinds nur zu callen, weil man da einen Positionsnachteil hat und sich mit einem Cap die Odds stark verschlechtert. Folden kommt aber nicht in Frage. Dafür hat man doch noch zuviel Equity.
      Callen macht für mich Sinn wenn man auch andere Hände callen will, sonst wird man zu vorhersehbar. Wenn wir 4betten, haben wir QQ+, wenn wir nur callen, AK. Also für mich 4bet or fold.

      Ich glaube der Punkt ist dass man AKo nicht so Leicht folden darf gegen Spieler die sich anpassen. Wenn die wissen dass wir sogar AKo nach einem 3bet folden, werden die viel mehr Händen 3betten so dass wir aufeinmal doch AKo spielen müssen. Ein anderer Punkt ist dass nur einer von beide Spieler ein fish sein muss damit der 4bet profitable ist. Beim multi-tabling habe ich nicht immer genug reads um zu erkennen wer ein fish ist oder nicht, also wäre ein standard 4bet mit AKo gegen Unbekannte kein Fehler. Wenn ich aber sehe dass zwei regular die auch multi-tabling machen gemeint sind, dann würde ich schon ein fold finden.
    • Tarkon72
      Tarkon72
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 14.675
      Habt ihr Euch schon einmal Überlegt auf welche Hand ihr nach einer 4-bet gesetzt werdet?

      Also ich würde nach einer 4-bet meistens von QQ+ ausgehen. Da hat man trotz dem großen Pot doch auch einige FE.

      Die Hände spielen sich doch sehr gut und wenn man hittet ist der Payoff recht gut :D
    • playboychess
      playboychess
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 1.127
      Ein Spieler der 4-bettet sehe ich auf QQ+ und AK.

      Dass Problem wenn man QQ+ 4bettet ist nicht dass man uns da exploiten kann. Dass Problem ist wenn wir AK gegen ein 3bet callen, und gar keine andere Hand in dem Spot, können die Gegner die den Read haben dann perfekt postflop spielen. Wenn der 3-better z.B. TT hat, weiss er auf ein Q high flop ganz sicher dass er vorne ist. Und mit AA auf ein K high flop, weisst er dass wir auf jeden Fall zum Showdown gehen werden und wir niemals KK haben werden. Wenn AK 4bettet wird, kann er nicht sicher sein ob wir KK oder AK haben (wir 4betten schliesslich beide) und muss eventuel auf einem BB irgendwho verzichten, who er sonst z.B. ohne Problem zum 3bet am Turn + River gegangen wäre.
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Original von Tarkon72
      Habt ihr Euch schon einmal Überlegt auf welche Hand ihr nach einer 4-bet gesetzt werdet?

      Also ich würde nach einer 4-bet meistens von QQ+ ausgehen. Da hat man trotz dem großen Pot doch auch einige FE.

      Die Hände spielen sich doch sehr gut und wenn man hittet ist der Payoff recht gut :D
      Widersprichst du dir da nicht ein wenig?
    • LOncleSoul
      LOncleSoul
      Silber
      Dabei seit: 15.12.2007 Beiträge: 4.005
      Original von Tarkon72
      Habt ihr Euch schon einmal Überlegt auf welche Hand ihr nach einer 4-bet gesetzt werdet?

      Also ich würde nach einer 4-bet meistens von QQ+ ausgehen. Da hat man trotz dem großen Pot doch auch einige FE.

      Die Hände spielen sich doch sehr gut und wenn man hittet ist der Payoff recht gut :D
      :heart: :heart:
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      Original von playboychess
      Original von Marvl
      nö.
      wozu?
      sind laut pokerstove sogar nur 24,5%
      Da hast du Recht, sorry, 28% war mit AKs. Foldest du denn dann auch ?
      AKs cappe ich in dieser Situation immer, egal was das für Typen sind.
      Wir haben ja noch dead money und gute playability.
      Außerdem könnte ja sonst ein Super-Durchblicker sein TT beim 2-2-2 Flop gegen meine Capping-Range knallhart check-folden...

      AKo calle ich hier, wenn ich davon ausgehen kann, dass sie wirklich so tight sind und mich nicht exakt auf diese Hand readen, bei den meisten tumben Standard-FR-Rocks wohl der Fall.
      Wenn ich den Flop treffe und vorne liege, raise ich ihre C-Bet und sie callen mit QQ down, irgendeinen Grund finden sie immer, Pott ist groß, könnte bluffen, Flushdraw etc.
      Indem ich nur calle, verliere ich also nix, da sie bei diesen Flops vs cap c/c spielen.
      Ansonsten habe ich Geld gespart.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.553
      Foldequity hat man auf dem Flop nur gegen schwächere Hände. Das sind vor allem Hände, die wir dominieren. Das bringt nicht soviel, ausser, dass die anderen einige wenige Outs folden.
    • schiep
      schiep
      Black
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 13.601
      Man müsste dann sowas wie QQ/JJ etc auch coldcallen for balancing. Weiß nicht so recht.
      Finde Cap schon ok, man braucht ja auch mal eine non paired hand. Vielleicht kriegt man ja auch im Verlauf der Hand sowas wie 88 etc raus wenn man seine Geschichte glaubhaft erzaehlt! ;)