freeplay, wann bet/fold im heads up?

    • 1CentBoy
      1CentBoy
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2008 Beiträge: 314
      Hi,
      nachdem ich schon ein paar Hände im Forum gepostet habe, haben ich öfters als Rückmeldung erhalten, dass bet/fold am Flop eine Möglichkeit wäre gegen einen Spieler zu spielen, wenn man keine made hand hat. Ungefähre Richtlinien kenne ich auch mittlerweile.
      ich habe dann versucht diesen vorschlag in mein spiel zu integrieren und besonders gegen den SB funktioniert das gut.
      bin ich gegen andere Positionen im freeplay heads up spiele ich nicht mehr so schnell bet/fold, da möchte ich zumindest einige outs haben. in der letzten zeit ist mir vorgekommen, dass glaube ich zu loose b/f am flop gegen einen gegner aus UTG oder MP1,2 gespielt habe, die gehen dann doch öfters mit scheint mir?
      PS: spiele mit elephant -trial version (keien genauen stats, ABER BALD! :) )

      eigentlich wollte ich noch mit dem Thread , dass ihr vielleicht schreibt auf was ihr achtet bei b/f am flop oder was ihr für erfahrungen mit der spielweise habt??

      bis jetzt hats mich noch nicht im Graphen runtergezogen, aber dass ich mehr bb/100 hands mache wäre mir auch nicht aufgefallen aufgefallen, aber ich hab da wie immer eigentlich auch keine samplesize ^^

      EDIT: aja ,
      gegen den SB beträgt der Pot auf NL10 0,19$ .. da setz ich im durchschnitt 0,12$ je nach drawlastigkeit setzt ich auch +- 0,01$

      gegen andere positionen beträgt der pot 0,24$ , da setz ich eigentlich meisten 0,16$ .. ich denk mir immer es soll genauso ausschaun wie wenn ich eine made hand spielen würde.
  • 2 Antworten
    • DerIrreIvan
      DerIrreIvan
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2009 Beiträge: 654
      Deine Spielweise muss natürlich vom Gegner abhängen:

      Einen opencomplete vom SB raise ich seeeeeehr oft schon preflop, weil das einfach ein sehr schwacher Move ist. Wenn der SB preflop mehrfach opencomplete/3bet spielt, notier ich mir das natürlich und lass es sein; die meisten leute folden dann aber, oder folden auf ne Contibet am Flop.
      Unser Vorteil im Gegensatz zu openlimpern ist unsere Position auf den SB postflop.

      Openlimps aus utg sind manchmal Monster, die slowgeplayed werden. Das ist zwar schlecht, wird aber gemacht. Und diese Leute spielen dann auch manchmal am Flop weiter passiv, um Geld von dir zu bekommen.
      Soetwas bemerkst du irgendwann (spätestens, wenn du im freeplay mal wirklich was starkes getroffen hast) und kannst es dir auch notieren.

      Wenn auch das nicht der Fall ist, du also wirklich gegen loose fish-openlimper spielst, musst du dich Fragen: Was openlimpt der aus früher Position? (Alles, was hübsch aus sieht? Oder spekulative Hände wie pockets, suited connectors? sutited Aces?)
      Dementsprechend solltest du Boards betten, die der fish selten getroffen hat, wie K-8-2 rainbow; also nicht-connectete Karten ohne flushdraw.

      Spielst du dagegen gegen einen eher thinking regular, solltest du dich fragen: Was glaubt er, kannst du auf dem board treffen? Er weiß vermnutlich, dass du starke Hände preflop gebettet hättest und traut dir eben nicht zu ein A oder einen K zu halten.
      Da solltest du eher vorsichtig sein mit Bluffs.
      Eher check/fold, aber wenn er behindcheckt und der Turn eine scarecard bringt (ankommende Draws) bet/fold spielen.

      Grundsätzlich solltest du daran denken, dass du im freeplay noch kein Geld investiert hast und es sich selten lohnt, hohe Bets zu riskieren um einen winzigen pot zu gewinnen.
    • 1CentBoy
      1CentBoy
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2008 Beiträge: 314
      wow, mit der antwort hab ich viel anfangen können, hat mir gleich ein paar neue tipps gegebn auf was ich achten kann. werds mir notieren! oder besser gleich eine mini-script schreiben