Erster Poker-Räuber in Haft

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      Dabei seit: 13.03.2010 Beiträge: 2
      Elf Tage nach dem spektakluären Coup im „Grand Hyatt“-Hotel in Berlin stellte sich einer der Täter der Polizei. Der 21 Jahre alte Mann gestand im Beisein seines Anwalts, dass er zur Bande gehört, die das Poker-Tunier überfallen hatte.

      Aber wo sind die 242 000 Euro Beute? Dazu schweigt er. Auch über seine Komplizen verliert er kein Wort...

      Rückblick: Bewaffnet mit Macheten und einem Revolver stürmten die vier Täter am 6. März gegen 14.15 Uhr das Luxushotel am Potsdamer Platz. Sie überrannten einen Wachschützer, machten sich sofort am Tresor zu schaffen. Doch Security-Mann Roman H. (36) schnappte sich mutig einen der Vermummten, nahm ihn in den Schwitzkasten. Dabei verlor der Täter eine Tasche mit Geld und seinen Revolver. Doch ein Komplize befreite ihn mit Gewalt aus dem Klammergriff! Gemeinsam flüchteten die vier Räuber – ohne Masken!

      Ihr Pech: Die Bande wurde dabei gefilmt. Die Kriminellen hinterließen jede Menge Fingerabdrücke und DNA.

      50 Zeugen wurden vernommen, das LKA sichtete die Überwachungsvideos und Fotos vom Tatort. Am Freitagabend, eine erste Festnahme. Ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) nahm in Berlin Muhammed B. (28) fest. Doch in der Vernehmung stellte sich heraus: Er hat ein Alibi für die Tatzeit, musste sofort wieder freigelassen werden. Peinlich für die Polizei...

      Doch jetzt endlich der Durchbruch! Wie BILD erfuhr, sitzt einer der mutmaßlichen Poker-Räuber bereits seit Montagabend in Untersuchungshaft. Jetzt wird es auch für die drei anderen Täter eng. Die Polizei hat sie angeblich längst im Visier.

      Ein Beamter zu BILD: „Wir wissen genau, wen wir suchen. Früher oder später gehen uns auch diese Typen ins Netz!“


      Quelle: Bild.de
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