Pot odds bei Turnieren?

    • PokerWoman
      PokerWoman
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 58
      Habe etwas ueber turniere nachgedacht und finde bei ein paar coachings unklarheiten! Zumindest meiner meinung nach! Es werden von Coachs immer die Call- oder Foldentscheidungen aufgrund von Pot odds getroffen, aber haben sie bei turnieren nicht eine andere Wertung als im Cash game? Habe darueber in den Silberartikel nichts finden koennen. Mein Gedankengang: z.B. bei den flush drows. Zu 35% trifft man den Flush, die odds stimmen, sollte man aber 2-3 mal nach einander den Flush nicht kriegen, wirft es einen weit zurueck. Soll man nur die made hands nach dem Flop spielen? Ist bestimmt die duemmste Loesung!!! Also muss eine andere Berechnung der odds her, oder nicht? Turniere basieren nicht nur auf diesen drows und nicht nur auf mathematischen Berechnungen, klar. Diese koennen aber schon in den Anfangsstadien den Sieg kosten. Und noch eine Frage: Die 800 PPoints fuer den Goldstatus, sollen sie in 4 Wochen erreicht werden? Danke. Ps. Ich hoffe ihr versteht was ich gemeint habe und findet die richtige Antwort.
  • 3 Antworten
    • mkoni
      mkoni
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 31
      Es hilft dir nicht weiter, aber vielleicht ist es balsam für deine Seele, wenn ich sage, dass ich das ähnlich sehe. Was die Verfahrensweise im Spiel betrifft. Die odds sind ja soweit mathematisch, da ndert sich nix. Genauer hingesehen steigen deine implied odds sehr würd ic sagen. (z.b. bei set)
    • QuapeS
      QuapeS
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2005 Beiträge: 367
      das problem an den outs/odds berechnungen ist, dass bei turnieren die chips nicht gleichwertig mit dem geld sind, d.h. ihr müsst das turnier zu ende spielen. wenn ihr pot odds von 11-1 habt und einen gutshot haltet, ist das etwas anderes, als im cash game. wenn ihr dort 11 mal 1$ verliert und einmal 12$ gewinnt macht ihr einen positiven schnitt. dafür müsstet ihr aber 12 turniere spielen um dieses konzept anwenden zu können. habe mich noch nicht damit befasst, aber ich glaube aus diesem grund wurde das icm konzept entwickelt... sucht mal danach
    • RobDynamo
      RobDynamo
      Bronze
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 2.125
      Ob und wann du Drawing Hands spielst kommt auch immer auf die Turnierphase an. In early ist eine Berechnung nach Odds meist richtig (mit durchschnittlichen Stacks größer als 40BB). In Late (Stacks um die 10-20BB) kommen noch andere Faktoren hinzu, z.B. Foldequity wenn du deinen Flushdraw am Flop pushst. In middle wiederum, wenn die Stacks durchschnittlich zwischen 20 und 30 BB groß sind spielt man kaum Drawing Hands da es fast keine Implied Odds gibt. Das ist ähnlich wie mit kleinen PocketPairs, am Anfang spielbar da sehr hohe implied Odds. In middle nicht mehr spielbar, da kein Spiel auf Setvalue möglich ist. In Late wiederum respektable Pushhands. Das ist jetzt natürlich sehr allgemein gehalten und es gibt immer mehrere Faktoren zu beachten. Aber mal so als grobe Orientierung.