Statistiken und Varianz

    • Visionary
      Visionary
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2006 Beiträge: 134
      Hallo, Ich habe eine Frage zur Varianz bzw der Samplesize die nötig ist um vernünftige Aussagen zu treffen. Ich habe in meiner PO Datenbank jetzt 15k NL10 Hände gespeichert und wundere mich dabei über ein paar Statistiken: TT, JJ, QQ: Intuitiv würde ich sagen, dass der Netto-Gewinn hier monoton steigen sollte. Ich habe jede dieser Hände bei den 15k Händen zwischen 70 und 80 mal bekommen, allerdings sind die Ergebnisse krass unterschiedlich. Die Netto-Gewinne liegen ungefähr bei: TT: +$10 JJ: -$20 QQ: +$30 Mir ist durchaus aufgefallen, dass ich mit JJ sehr sehr häufig gegen suckouts verloren habe, aber ich hätte nicht erwartet, dass es einen so krassen Unterschied macht. Ist hier lediglich die Samplesize noch immer zu niedrig? AKo, AKs: Hier würde ich auch intuitiv ähnliche positive Werte erwarten. Allerdings habe ich nach jeweils über 100 gespielten AK Händen hier ein großes Netto-Plus bei AKo, aber ein ebenso großes Netto-Minus bei AKs. Hier bin ich mir aber nicht mehr ganz sicher, ob das Ergebnis so unerwartet ist, da man mit AKs sehr oft für die Draws bezahlt, die aber in 2/3 der Fälle gar nicht eintreten. Somit kann ich mir zumindest erklären, dass AKo mehr Gewinn bringt als AKs, aber nicht warum AKs so deutlich im Minus liegt. PFR, VPIP: Gibt es hier eine ungefähre Richtlinie, in welchem Bereich man als SSS Spieler liegen sollte? Mein PFR ist sehr konstant bei 6%, was sich in jeder einzelnen Session schon nach ca. 200 Händen einstellt. Mein VPIP hingegen wächst scheinbar logarithmisch immer weiter (auch wenn ich doch hoffe, dass sich hier ein Maximum herausstellt ;) ) und liegt zur Zeit bei etwa 11.. einzelne Sessions haben hier erstaunlicherweise ebenfalls konstante Werte, schwanken aber von Session zu Session zwischen 8 und 14. Addendum: Woraus ergibt sich dieser VPIP Wert eigentlich genau? Und was kann man tun, falls dieser zu hoch ist?
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    • Visionary
      Visionary
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2006 Beiträge: 134
      *push* Nachdem ich jetzt immer noch keine Antwort erhalten habe frage ich mich: Warum eigentlich? Es wird hier doch genügend Spieler geben, die deutlich mehr Hände gespielt haben und ihre Statistiken mit diesen vergleichen können, oder die schonmal ähnliche Werte gesehen haben?
    • EddyEagle
      EddyEagle
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      Dabei seit: 23.04.2006 Beiträge: 220
      hab auch mit AKs breakeven und mit AKo deutlich plus... finde 15k hände sind gut um was über das generelle spiel zu sagen, aber dabei bekommst du ja nur etwa 75 mal z.B. JJ und 75 hände sagen halt recht wenig aus... PS: bin nach 36k händen (nl100/50) mit den Jacks $8 im plus :)
    • Face12
      Face12
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      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 4.756
      Original von Visionary Hallo, Ich habe eine Frage zur Varianz bzw der Samplesize die nötig ist um vernünftige Aussagen zu treffen. Ich habe in meiner PO Datenbank jetzt 15k NL10 Hände gespeichert und wundere mich dabei über ein paar Statistiken: TT, JJ, QQ: Intuitiv würde ich sagen, dass der Netto-Gewinn hier monoton steigen sollte. Ich habe jede dieser Hände bei den 15k Händen zwischen 70 und 80 mal bekommen, allerdings sind die Ergebnisse krass unterschiedlich. Die Netto-Gewinne liegen ungefähr bei: TT: +$10 JJ: -$20 QQ: +$30 Mir ist durchaus aufgefallen, dass ich mit JJ sehr sehr häufig gegen suckouts verloren habe, aber ich hätte nicht erwartet, dass es einen so krassen Unterschied macht. Ist hier lediglich die Samplesize noch immer zu niedrig? Die Samplesize ist noch viel zu gering, was sind schon 70 Jacks oder 80 Kings. Btw, in meiner aktuellen DB sind Kings nach 60k Händen immer noch schlechter als Tens... AKo, AKs: Hier würde ich auch intuitiv ähnliche positive Werte erwarten. Allerdings habe ich nach jeweils über 100 gespielten AK Händen hier ein großes Netto-Plus bei AKo, aber ein ebenso großes Netto-Minus bei AKs. Hier bin ich mir aber nicht mehr ganz sicher, ob das Ergebnis so unerwartet ist, da man mit AKs sehr oft für die Draws bezahlt, die aber in 2/3 der Fälle gar nicht eintreten. Somit kann ich mir zumindest erklären, dass AKo mehr Gewinn bringt als AKs, aber nicht warum AKs so deutlich im Minus liegt. Mir scheint du drawst gerne zu teuer nach deinen Ausführungen zu schließen? Longterm sollte AKs natürlich die besseren Werte haben. PFR, VPIP: Gibt es hier eine ungefähre Richtlinie, in welchem Bereich man als SSS Spieler liegen sollte? Mein PFR ist sehr konstant bei 6%, was sich in jeder einzelnen Session schon nach ca. 200 Händen einstellt. Mein VPIP hingegen wächst scheinbar logarithmisch immer weiter (auch wenn ich doch hoffe, dass sich hier ein Maximum herausstellt ;) ) und liegt zur Zeit bei etwa 11.. einzelne Sessions haben hier erstaunlicherweise ebenfalls konstante Werte, schwanken aber von Session zu Session zwischen 8 und 14. Addendum: Woraus ergibt sich dieser VPIP Wert eigentlich genau? Und was kann man tun, falls dieser zu hoch ist? VPIP gibt an wie oft du prozentual freiwillig Geld in den Pot eingezahlt hast. Als SSS spieler sollte er IMHO so bei 6/7 liegen (Da frag aber lieber noch die anderen SSS-ler). Wenn er zu hoch ist, bist du ein Fisch ;-)