ICM unabhängig vom Preispool?

    • daegga
      daegga
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2007 Beiträge: 2.255
      bin mir grad nicht sicher
      also wenn die auszahlungsstruktur gleich ist (50, 30, 20), ist es dann egal, wie groß das sng ist (und damit wie groß der preispool ist)? also PoF gleich spielen, egal ob 5max, 6max, 9max, 10max, 12max, 18max, 20max, solange die gleiche auszahlungsstruktur herrscht?
  • 7 Antworten
    • twopair
      twopair
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2008 Beiträge: 2.549
      nee ist nicht egal.
      um so näher du an der bubble bist umso höher ist der bubblefactor, d.h. du brauchst mehr EQ da du schlechtere echte odds bekommst.
      wenn du weit weg von der bubble bist greift ICM viel schwächer und cEV und $EV liegen näher beieinander.
    • BigAndy
      BigAndy
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 22.040
      ja Größe des SNGs ist egal

      ICM hängt von Anzahl der verbleibenden Spieler, Payoutstruktur und Chipstände ab aber nicht davon ob 45 oder 9 angefangen haben
    • twopair
      twopair
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2008 Beiträge: 2.549
      Original von twopair
      nee ist nicht egal.
      um so näher du an der bubble bist umso höher ist der bubblefactor, d.h. du brauchst mehr EQ da du schlechtere echte odds bekommst.
      wenn du weit weg von der bubble bist greift ICM viel schwächer und cEV und $EV liegen näher beieinander.

      damit habe ich gemeint, wenn du zB. ein 18max spielst und noch kein spieler ausgeschieden ist man looser pushen kann als wenn man schon am "finale table" mit 9 left sitzt, obwohl das SNG die gleiche payoutstructure hat. bei gleichen stacks gegner etc.
      weil man weiter von der bubble entfernt ist.
    • duschprinz
      duschprinz
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2007 Beiträge: 442
      Original von twopair
      Original von twopair
      nee ist nicht egal.
      um so näher du an der bubble bist umso höher ist der bubblefactor, d.h. du brauchst mehr EQ da du schlechtere echte odds bekommst.
      wenn du weit weg von der bubble bist greift ICM viel schwächer und cEV und $EV liegen näher beieinander.

      damit habe ich gemeint, wenn du zB. ein 18max spielst und noch kein spieler ausgeschieden ist man looser pushen kann als wenn man schon am "finale table" mit 9 left sitzt, obwohl das SNG die gleiche payoutstructure hat. bei gleichen stacks gegner etc.
      weil man weiter von der bubble entfernt ist.
      ?( ?( ?(

      Ich kann am Anfang looser pushen als am Ende? Prinzipiell in nem SnG oder wie? du vergleichst Äpfel mit Birnen, würde ich sagen. Erstens gehts nicht darum, ob man am Anfang looser pusht als am Ende, sondern, ob man bei nem 6max, genauso spielt wie bei nem 20max und das ist nicht vom Anfang oder Ende abhängig, sondern von den Stacksizes im Verhältnis zu den Blinds. Wenn ich ein 6 max starte, dann habe ich noch genügend BB, um eben nicht vom Start weg loose pushen zu müssen, während, wenn ich bei nem 20max unter den letzten 6 bin, habe ich evtl. so wenig BBs, dass ich eben sehr wohl loose pushen muss.

      Ich denke ein wesentlicher Unterschied an der Bubble ist die Höhe des Prizepools. Bei nem 6 max, gewinne ich als 3. (z.B. bei nem 10+1$ SNG) 12$, während bei nem 20max das schon 40$ sind. Ergo wird der $EV an der Bubble, wesentlich wichtiger. (Ohne das nun aber genau berechnet zu haben)
    • twopair
      twopair
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2008 Beiträge: 2.549
      Original von duschprinz
      Original von twopair
      Original von twopair
      nee ist nicht egal.
      um so näher du an der bubble bist umso höher ist der bubblefactor, d.h. du brauchst mehr EQ da du schlechtere echte odds bekommst.
      wenn du weit weg von der bubble bist greift ICM viel schwächer und cEV und $EV liegen näher beieinander.

      damit habe ich gemeint, wenn du zB. ein 18max spielst und noch kein spieler ausgeschieden ist man looser pushen kann als wenn man schon am "finale table" mit 9 left sitzt, obwohl das SNG die gleiche payoutstructure hat. bei gleichen stacks gegner etc.
      weil man weiter von der bubble entfernt ist.
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      Ich kann am Anfang looser pushen als am Ende? Prinzipiell in nem SnG oder wie? du vergleichst Äpfel mit Birnen, würde ich sagen. Erstens gehts nicht darum, ob man am Anfang looser pusht als am Ende, sondern, ob man bei nem 6max, genauso spielt wie bei nem 20max und das ist nicht vom Anfang oder Ende abhängig, sondern von den Stacksizes im Verhältnis zu den Blinds. Wenn ich ein 6 max starte, dann habe ich noch genügend BB, um eben nicht vom Start weg loose pushen zu müssen, während, wenn ich bei nem 20max unter den letzten 6 bin, habe ich evtl. so wenig BBs, dass ich eben sehr wohl loose pushen muss.

      Ich denke ein wesentlicher Unterschied an der Bubble ist die Höhe des Prizepools. Bei nem 6 max, gewinne ich als 3. (z.B. bei nem 10+1$ SNG) 12$, während bei nem 20max das schon 40$ sind. Ergo wird der $EV an der Bubble, wesentlich wichtiger. (Ohne das nun aber genau berechnet zu haben)
      die höhe des geamtpreispools ist absolut irrelevant, es kommt nur auf die payoutstructure an. in kombination mit den calling/pushingranges und den stacksizes (im verhältnis zu den blinds) erhalten wir unsere pushing/calling range.

      ich habe nichts von anfang oder ende geschrieben.

      unter der theoretischen vorrausetzung, dass niemand einen pot verliert oder gewinnt:
      18er SNG, kein spieler ist ausgeschieden Blinds: 75/150, jeder hat noch 1500 Chips, 50/30/20% payoutstructure, du sitzt am BU pushst und die callingranges der villains sind in dem 18er und 9er SNG exakt gleich.
      Dann kann man mMn in dem 18er SNG looser pushen als an einem 9er Tisch unter völlig gleichen Vorraussetzungen (Blinds, Stacks, Callingranges der Gegner).
      Da man weiter von der Bubble entfernt ist, niedrigerer Bubblefactor.
      das meint bigAndy auch mit "verbleibende Spieler", denke ich.

      Könnte sein, dass der Unterschied bei dem explizit geschilderten Beispiel kaum ins gewicht fällt.

      Bei MTTs ist das ganze schon sehr viel deutlicher, weit weg von bubble kann man auch looser pushen als z.B kurz vorm FT.

      ich hoffe man versteht mich, was ich sagen möchte. :rolleyes:
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Original von twopair
      Original von duschprinz
      Original von twopair
      Original von twopair
      nee ist nicht egal.
      um so näher du an der bubble bist umso höher ist der bubblefactor, d.h. du brauchst mehr EQ da du schlechtere echte odds bekommst.
      wenn du weit weg von der bubble bist greift ICM viel schwächer und cEV und $EV liegen näher beieinander.

      damit habe ich gemeint, wenn du zB. ein 18max spielst und noch kein spieler ausgeschieden ist man looser pushen kann als wenn man schon am "finale table" mit 9 left sitzt, obwohl das SNG die gleiche payoutstructure hat. bei gleichen stacks gegner etc.
      weil man weiter von der bubble entfernt ist.
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      Ich kann am Anfang looser pushen als am Ende? Prinzipiell in nem SnG oder wie? du vergleichst Äpfel mit Birnen, würde ich sagen. Erstens gehts nicht darum, ob man am Anfang looser pusht als am Ende, sondern, ob man bei nem 6max, genauso spielt wie bei nem 20max und das ist nicht vom Anfang oder Ende abhängig, sondern von den Stacksizes im Verhältnis zu den Blinds. Wenn ich ein 6 max starte, dann habe ich noch genügend BB, um eben nicht vom Start weg loose pushen zu müssen, während, wenn ich bei nem 20max unter den letzten 6 bin, habe ich evtl. so wenig BBs, dass ich eben sehr wohl loose pushen muss.

      Ich denke ein wesentlicher Unterschied an der Bubble ist die Höhe des Prizepools. Bei nem 6 max, gewinne ich als 3. (z.B. bei nem 10+1$ SNG) 12$, während bei nem 20max das schon 40$ sind. Ergo wird der $EV an der Bubble, wesentlich wichtiger. (Ohne das nun aber genau berechnet zu haben)
      die höhe des geamtpreispools ist absolut irrelevant, es kommt nur auf die payoutstructure an. in kombination mit den calling/pushingranges und den stacksizes (im verhältnis zu den blinds) erhalten wir unsere pushing/calling range.

      ich habe nichts von anfang oder ende geschrieben.

      unter der theoretischen vorrausetzung, dass niemand einen pot verliert oder gewinnt:
      18er SNG, kein spieler ist ausgeschieden Blinds: 75/150, jeder hat noch 1500 Chips, 50/30/20% payoutstructure, du sitzt am BU pushst und die callingranges der villains sind in dem 18er und 9er SNG exakt gleich.
      Dann kann man mMn in dem 18er SNG looser pushen als an einem 9er Tisch unter völlig gleichen Vorraussetzungen (Blinds, Stacks, Callingranges der Gegner).
      Da man weiter von der Bubble entfernt ist, niedrigerer Bubblefactor.
      das meint bigAndy auch mit "verbleibende Spieler", denke ich.

      Könnte sein, dass der Unterschied bei dem explizit geschilderten Beispiel kaum ins gewicht fällt.

      Bei MTTs ist das ganze schon sehr viel deutlicher, weit weg von bubble kann man auch looser pushen als z.B kurz vorm FT.

      ich hoffe man versteht mich, was ich sagen möchte. :rolleyes:
      Wieso willst du weiter weg von der Bubble looser pushen? Wenn wir im BU sind und an der Bubble haben wir wesentlich mehr FE, was unseren Push interessanter macht. Meiner Erfahrung nach, callen die Leute wesentlich mehr, je mehr Spieler noch dabei sind. Gerade auf den Micro & Lowlimits wird bei 18/18 left einfach zu viel gecallt und ich ahbe dann ehrlich gesagt keinen Bock mit AKo gegen 3 Gegner All-In zu kommen nur weil Barry Greenstein mal gemeint hat, er doubled gerne früh auf oder geht broke in nem "Turnier".
      Mit PoF wollen wir uns eine Edge erarbeiten und hier müssen wir nunmal sehr viele individuelle Faktoren berücksichtigen. Es macht natürlich weder in einem 6max noch in einem 20max-SNG-Sinn, wenn man an der Bubble mit JTs in den Chipleader und Second-Chipleader reinpusht, wenn in der nächsten Runde der Lowstack Auto-All-In ist. Wenn ich aber im SB bin und 10BBs habe, während der BB nur noch 3BB hat pushe ich die Hand ohne Bedenken. Ob das dann in einem 6max oder 20max ist, spielt mir dann keine Rolle.
      Daher bin ich auch der Meinung, dass die Frage vom TE nicht standardmässig beantwortet werden darf. Es ist nunmal situationsbedingt und zur 'not', soll er halt einfach $EV berechnen und die richtige Entscheidung treffen. ;)
    • twopair
      twopair
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2008 Beiträge: 2.549
      ja unter exakt gleichen vorrausetzungen ( Stacksizes, Callingranges der Gegner etc.) kann man weit entfernt von der bubble mehr pushen als kurz davor.
      an der bubble selbst ändert sich das spiel natürlich sehr stark.

      zum $EV: geht mit dem Wiz mMn bei SNGs mit mehr als 9 mann nicht korrekt, da man nur Hände einlesen kann wo 9 Mann an einem Tisch Sitzen und nicht 18.