Versicherungen / Altersvorsorge

    • RantanplanBK
      RantanplanBK
      Bronze
      Dabei seit: 12.06.2006 Beiträge: 3.185
      Hallo zusammen!

      Ich werde am 07. April 28 Jahre alt, Zeit an's Ende zu denken :)

      Nein, Spaß bei Seite...
      Ich bin seit nunmehr relativ genau 2 Jahren berufstätig. In diesen zwei Jahren habe ich eine Wohnung eingerichtet, war hier und da unterwegs, das restliche Geld habe ich versoffen und verfeiert.

      Ich habe derzeit eine Haftpflicht- und eine Hausratsversicherung. Das war's.

      Bisher habe ich keinen Gedanken daran verschwendet zu sparen oder was für die Altersvorsorge zu tun, das einzige was ich immer im Hinterkopf habe "Eigentlich müsstest Du was tun!"

      Heute treffe ich mich mit meinem Onkel, der arbeit bei einer großen Versicherungsgesellschaft, um mal ausführlicher über die Thematik zu sprechen.

      Vermutlich werde ich auch direkt heute noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschliessen, soweit ich mich jetzt informiert habe ist das gleich nach der Haftpflicht die wichtigste Versicherung.

      Evtl. denke ich noch über eine Krankenzusatz-Versicherung nach, bin Brillenträger und mit den Zähnen war in der Vergangenheit auch schon hin und wieder was, daher kann das nicht schaden...

      Thema Altersvorsorge:

      Mein Onkel hat mir vorab eine Riester-Rente empfohlen. Hab' mal gegoogelt, Wikipedia bemüht und ein paar Freunde gefragt, durchschnittliche Meinung:

      "Ja man muss unbedingt irgendwas abschliessen, eine Riester-Rente ist sicher nicht verkehrt, sollte man mitnehmen auch wegen der staatlichen Zuschüsse".

      Soweit so gut - nur wenn ich das jetzt direkt abschliessen würde, sind das auf einen Schlag zusätzliche Kosten von etwa 170,- EUR pro Monat, was natürlich nicht grade wenig ist.

      Ich erwarte jetzt keine Ideallösung oder die allgemeingültige Wahrheit - nur eventuell Tipps oder Denkanstöße, wie man an dieses Thema rangehen kann, was eure Erfahrungen sind, etc.

      Cliffnotes:

      1) Seit 2 Jahren berufstätig
      2) Geld verfeiert und versoffen
      3) Keinen Gedanken an die Zukunft/ an das Alter/ an die Rente verschwendet
      4) Keinen Gedanken an Versicherungen verschwendet
      5) Keine Ahnung von den Themen 3) und 4)

      Vielen Dank vorab und beste Grüße
      Berni
  • 18 Antworten
    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      also ich bin 31 und habe mir vor paar jahren (nach dem studium, einstieg ins berufleben) auch die frage gestellt.
      Fakt ist, die zusätzlichen Versicherungen kosten geld und davon hast du "erstmal" nichts.
      Fakt ist aber auch, dass es jetzt billig ist, diese versicherungen zu machen
      und Fakt ist, dass du keine (oder keine nennenswerte) Rente bekommst und der Riester wohl mit das Beste ist, was momentan so abzuschliessen kann (hab den vollen riester + irgend einen anderen Kram)

      Also ich hab kein Bock mich mit dem Versicherungskram zu beschäftigen, ich hab einen versicherungsberater. Natürlich macht er seinen Job, um geld zu verdienen und ob das "Optimale Angebot" was er mir gemacht hat auch wirklich Optimal ist, weiss ich nicht, aber wenn er sich um den Kram kümmert, dann ist es mir paar euro mehr wert.
      Ich mach jetzt hier keine Werbung nur ne aufzählung was ich so habe

      - Hausrat
      - Haftpflicht
      - Vollkasko / Verkehrsrechtschutz
      - Riester
      - Private Rentenversicherung (zusätzlich zum zum Riester)
      - Berufsunfähigkeitsversicherung (lebensversicherung incl.)
      - Private Krankenzusatzversicherung (für Zähne/Brille und im Krankenhaus wie Privatpatient etc).

      ich glaub das wär's
    • Mave34
      Mave34
      Global
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 5.948
      Unfallversicherung vergessen, ansonsten kommts hin.
    • DerExec
      DerExec
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 12.531
      War das nicht so, dass die Riesterrente eigentlich für Wenigverdiener gedacht war um die richtig abzuzocken?
      Afair wird bei längerer Arbeitslosigkeit die Förderung entzogen und irgendwie auf's Arbeitslosengeld mit angerechnet, man zahlt quasi sein eigenes Arbeitslosengeld im Voraus.
      Die Verzinsung rechnet sich auch nur die ersten paar Jahre und später wird der minimale "Gewinn" durch Steuern (ja, das ist dann zu versteuern im Alter) etc. aufgebraucht.

      Hier mal ein schneller google-Fund:
      Übrigens, Zinsen sind nicht garantiert genau wie sonstige Entwicklungen von Riester-Fonds... Beim klassischen Riester ist es so. Bei Riester-Fonds müsste es ähnlich sein.

      Mal nachrechnen...
      sagen wir mal jemand verdient 2000 Euro pro Monat... das macht: 24000 p.a.
      Davon muß man 4% anlegen = 960 und dann bekommt man 154 Euro drauf.
      Wenn man Lohnzuwachs und Förderungszuwachs von 2% p.a. berücksichtigt, dann
      komme ich auf 58.000 Eigenleistung und 9300 Riesterförderung... Nicht schlecht, ja?

      Aber leider bring die Riesterförderung nur 16% Rendite in 40 JAHREN!!!
      Das ist eine Rendite von 0,37% p.a.

      NUR DAS IST GARANTIERT!!!
      Kosten für Fonds sind jetzt noch nicht eingerechnet...
      Inflationsbereinigt und nach allen Kosten und Gebühren hat man womöglich aber 50-99% an Geld verbrannt!

      Phuuu.. schlimm - aber das ist noch nicht alles!
      Nun muß man im Rentenalter noch alles versteuern und Solialabgaben leisten. Am Ende bleibt ein kümmerlicher Dreck. Hätte man das Geld doch lieber verkokst, verhurt oder in Gold angelegt.

      Fazit: Es profitiert nur einer davon. Die Finanz- und Versicherungsbrache. Diese freut sich über das Zubrot. Die Steuern steigen, den woher kommt das Geld? Am Ende bezahlt man die Steuererhöhung um sich selbst Riester zu finanzieren - je mehr mitmachen, desto schlimmer. Das ist eine versteckte Umverteilung des Geldes in die richtigen Kanäle. Und keiner hats verstanden... Dabei sind es gar keine "Rentenversicherungen" - es sind Vermögensverwaltungen - genau so könnte es jeder selbst - und würde sogar womöglich mehr verdienen oder es würde mehr übrig bleiben...

      Ach hab vergessen... Riester lohnt sich auch für arme nicht, die wenig einzahlen (400,- Job) - den später kriegen diese Leute sowieso Mindestrente - egal ob die was einzahlen oder nicht - es wird nicht mehr sein. Kluges System!
    • Bierb4ron
      Bierb4ron
      Black
      Dabei seit: 05.04.2009 Beiträge: 21.096
      .
    • dersl88
      dersl88
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 3.821
      Original von Bierb4ron
      Such Dir nen unabhängigen Makler und lass den Versicherungsonkel woanders Versicherungen verkaufen.
      und was kostet der?
    • ertbAl
      ertbAl
      Bronze
      Dabei seit: 20.07.2006 Beiträge: 490
      Ganz gutes Basic!! Buch:
      http://www.jobmoney.de/
    • tobiacdc
      tobiacdc
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2007 Beiträge: 429
      Senf dazugeb:

      1. BU-Versicherung ist wichtig! Je eher, desto günstiger.
      2. Riester ist fürn Allerwertesten. Frag Deinen Chef mal, was der im Bereich der betrieblichen Altersversorgung so anzubieten hat. Aufgrund der Einzahlung aus Bruttoeinkommen hast Du da u.U. mehr Rendite als beim Herrn Riester.
      3. Wer eine BU-Vers. hat, kann sich die Unfall m.E. nach sparen. Alternativ, wenn Du keine BUZ bekommen solltest, Unfallvers. abschließen.
      4. Mehrere Angebote einholen. Es gibt da durchaus gravierende Unterschiede in Sachen Preispolitik zwischen Marktführern und z.B. Direktversicherungen.
      5. Nicht nur den Preis, sondern vor allem die Bedingungen vergleichen! Wenn Du das Kleingedruckte vor Abschluss verstanden hast, sparst Du Dir hinterher das Gewimmere, dass die böse Versicherung Deinen Schaden nicht zahlt!
      6. Ich habe fertig!
    • groovechampion
      groovechampion
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2009 Beiträge: 1.947
      Riester ist nicht unumstritten wegen vielfach hoher Gebühren (die die gesamte Förderung verbrauchen) und anderer diverser Nachteile (Zwangssparen, Rückzahlung bei Auflösung, Auszahlungsstruktur, keine Auszahlung in's Ausland, etc.). Da solltest Du in jedem Fall recherchieren, ob Du die Nachteile in Kauf nehmen willst. Prinzipiell gilt: je weniger Du verdienst und je mehr Kinder Du hast, lohnt es sich für Dich. Ein Durchschnittsverdiener mit 2 Kindern muß durchschnittlich je nach Police 90-100 Jahre zum break-even alt werden.

      Berufsunfähigkeitsvers.: unbedingt die AGB lesen und verstehen, da es hier auch Ausschlußklauseln gibt. Diese Versicherung ist der Angstmachklassiker bei den Versicherungsdrückern, besonders wenn Berufsanfänger die 60 Monate zum grundsätzlichen Rentenanspruch noch nicht durch haben.

      170 Oi/Monat? Wenn Du anfangen willst was zu tun, dann wirst Du da nicht drum rumkommen (ist übrigens viel zu wenig, da wirst Du in den kommenden Jahren noch massiv aufstocken müssen!)
    • Kubi294
      Kubi294
      Bronze
      Dabei seit: 14.12.2007 Beiträge: 20
      BU und Unfall sind (jedenfalls bei mir) zwei völlig unterschiedliche Versicherungen. Ich wusste auch nicht genau was und welche ich abschließen sollte.

      BU: springt bei mir ein wenn ich arbeitsunfähig werde (durch z.B. Krankheit und Unfall). Wird dann mein neues "Einkommen".

      Unfallversicherung: Shipt mir instant einen Betrag bei z.B. Auge weg, Bein ab, Arme ab. Habe dies abgeschlossen um dann z.B irgendwelche Umbauten zu finanzieren oder was weiss ich.
    • Bierb4ron
      Bierb4ron
      Black
      Dabei seit: 05.04.2009 Beiträge: 21.096
      .
    • dersl88
      dersl88
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 3.821
      Original von tobiacdc
      Senf dazugeb:

      1. BU-Versicherung ist wichtig! Je eher, desto günstiger.


      Ist dem wirklich so? (Dass die wichtig sind, dass sie so günstiger sind ist Fakt :D )

      Hab vor kurzem dazu n Thread aufgemacht und mich persönlich bisschen mit beschäftigt, und ich bin mir nicht sicher, ob ich in einem zukünftigen Bürojob wirklich so anfällig bin. Ich mein, die größte Gefahr ist vermutlich bei psychischen Störungen, Burn-Out usw., aber ich würde von mir behaupten, dass ich ziemlich stressresistent bin und auch sonst ein solides Innergame habe.

      Mein Versicherugstyp meinte darauf, dass ich auch abgesichert sei wenn ich nur im Rollstuhl sitzen würde oder n Arm ab wär -- aber seriously, das wäre doch für für mich kein Grund plötzlich zu resignieren, meinen Job hinzuwerfen und nur noch zu Hause zu sitzen...
    • DerExec
      DerExec
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 12.531
      Original von dersl88
      Original von tobiacdc
      Senf dazugeb:

      1. BU-Versicherung ist wichtig! Je eher, desto günstiger.


      Ist dem wirklich so? (Dass die wichtig sind, dass sie so günstiger sind ist Fakt :D )

      Hab vor kurzem dazu n Thread aufgemacht und mich persönlich bisschen mit beschäftigt, und ich bin mir nicht sicher, ob ich in einem zukünftigen Bürojob wirklich so anfällig bin. Ich mein, die größte Gefahr ist vermutlich bei psychischen Störungen, Burn-Out usw., aber ich würde von mir behaupten, dass ich ziemlich stressresistent bin und auch sonst ein solides Innergame habe.

      Mein Versicherugstyp meinte darauf, dass ich auch abgesichert sei wenn ich nur im Rollstuhl sitzen würde oder n Arm ab wär -- aber seriously, das wäre doch für für mich kein Grund plötzlich zu resignieren, meinen Job hinzuwerfen und nur noch zu Hause zu sitzen...
      Dann verlier halt einarmig, im Rollstuhl sitzend, deinen Job und bewerb dich dann wieder. Wirst du sicher mit Kusshand aufgenommen ;)
    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      Ja ich weiss es auch nicht, vor allem sowas wie "burn out" wird dann jeder 2te arzt anders sehen.

      Für worstcase ist es halt sehr gut, ich weiss nur nicht, was passiert wenn du halt sowas wie "chronische rückenprobleme" hast, so das du halt z.b. nicht lange sitzen kannst. Ist dann die frage ob du nicht den dicken Finger von der versicherung gezeigt bekommst.

      Aber ich hab die auch abgeschlossen, mir wäre am liebsten, wenn eingezahlten Beiträge nachher als Rentenversicherung angerechnet werden, aber das geht wohl nicht
    • DerExec
      DerExec
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 12.531
      Mal noch was interessantes zur Riesterrente:
    • dersl88
      dersl88
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 3.821
      Original von DerExec
      Dann verlier halt einarmig, im Rollstuhl sitzend, deinen Job und bewerb dich dann wieder. Wirst du sicher mit Kusshand aufgenommen ;)
      Großartig. Kannst du mir noch ein paar weitere dieser Schreckensszenarien aufzeichnen? :rolleyes:
    • Mave34
      Mave34
      Global
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 5.948
      Original von Kubi294

      Unfallversicherung: Shipt mir instant einen Betrag bei z.B. Auge weg, Bein ab, Arme ab. Habe dies abgeschlossen um dann z.B irgendwelche Umbauten zu finanzieren oder was weiss ich.
      Genau dafür ist eine Unfallversicherung da. Glaubt mir, eine gute, nicht von der Kasse finanzierte, Reha kostet einen Haufen Geld + evtl. Prothesen und sonstige Hilfsmittel.

      Dafür sind mir die 6€ im Monat oder was die kostet nicht an den Arsch gebacken.
    • IkArI
      IkArI
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2006 Beiträge: 518
      So melde mich jetzt auch mal als Einfirmenvertreter einer Versicherung zu Wort.

      Wenn Du mit deinem Onkel sprichst, solltest Du auch mal die "Kehrseite" betrachten.

      Steuerlich bewegst Du dich in der Auszahlungsphase / Rentenphase in der Schicht ZWEI.

      Aber was heißt das für dich:

      Im Alter werden die Leistungen aus deiner Riesterrente nachgelagert besteuert. Wenn Du normal arbeiten gehst bekommste i.d.R. eine Rente über dem Grundfreibetrag zur EkStveranlagung (Stichwort Einkommensteuerfreibetrag, wenn es den dann überhaupt noch gibt).

      ~8.k€ zur Zeit wo keinerlei Einkommenssteuer fällig wird.

      Jedoch machen wir die Rechnung doch einfach mal für den durchschnitts Arbeiter:

      ca. 1000 € GRV (gesetzliche Rentenvers.)
      +ca. 300 € Riesterrente

      macht 1300 EUR p.M. als Beispiel 15600€ Jahreseinkommen.

      D.h. Du wirst mit deinem persönlichen Ekst. Satz veranschlagt nach jetzigem Recht, ich schätze er sollte so bei ~17- 20% liegen vielleicht auch ein bissel weniger (bei obigem Beispiel.

      Was heißt jetzt das voll "nachgelagert besteuert"?

      Auf die 300 EUR Riesterrente werden folgende Abgaben geleistet:

      300€
      ./. 60€ EkSt (der Einfachheit mal die durchschnittlichen 20% angenommen)
      ./. 60€ Krankenversicherung und Pflegeversicherung (Achtung ich habe bewusst 20% Beitrag für beides genommen, in Zukunft wird nach meiner privaten Meinung der Beitrag dort eher noch höher gehen.)

      =180 € was auf dein Konto kommt... ( Die Versicherungen weißen immer die 300 EUR Rentenleistung aus. )

      Macht effektiv vllt. noch 180€ "netto" Zusatzrente und hier bist Du sehr stark von der Entwicklung des Krankenvers. Beitrags und Pflegebeitrags abhängig.

      Stell diese Zahlen dann mal mit deinem eingezahlten Beitrag entgegen und Du wirst staunen.

      Egal ob Makler, Einfirmenvertreter oder Mehrfachagent.

      Dann gib den selben Sparbeitrag, welchen Du in eine Riester anlegst mal in eine private Altersvorsorge der "Schicht 3" und lass Dir die Unterschiede erklären von deinem Vertreter ( Ertragsanteilbesteuerung, Sozialversicherungspflicht oder nicht blablalba... ).

      Grad keinen Elan mehr zu schreiben.

      Wenn Du magst schreib nochn paar Fragen, schaue hier immer mal rein.

      Und noch die lästige Pflicht: Dies stellt keine Beratung dar und ist lediglich meine private Meinung.
    • Justus
      Justus
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2005 Beiträge: 1.846
      Die meisten Kapitalversicherungen sind Geldverschwendung. Den Gewinn macht da immer die Versicherungsbranche, nicht du.

      Wer es einfach haben will, nicht rumrechnen will wie op, der ist genau der richtige Kunde - keine Ahnung was er da unterschreibt, aber wird schon in Ordnung sein.
      Das kostet viel Geld, und wer das akzeptiert, soll das so machen.

      Wer die ökonomisch beste Vorsorge treffen will, muss sich mal ein Wochenende hinsetzen, viel lesen, viel rechnen, und wird dann wahrscheinlich weder Riester noch eine LV abschliessen.

      Von der finanziellen Seite her sollte man zudem weitere Dinge beachten:
      -an Versicherungen gezahltes Geld ist erstmal nicht mehr verfügbar
      -Beiträge müssen meist immer weiter gezahlt werden
      -weitere Einschränkungen, wie z.B. Riesterrente: wird nicht gezahlt, wenn du als Rentner auswanderst
      uvm

      Wer das Geld selbst verwaltet und anlegt, hat zwar mehr Arbeit damit - aber auch einen deutlich höheren Wertzuwachs, und zudem für jede Lebenssituation die maximale Flexibilität. Muss man sich aber ab und zu auch etwas Zeit für nehmen, die sich mit den Jahren aber erheblich lohnt.