Poker in der öffentlichen Kritik

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    • Knight20
      Knight20
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 1.051
      den gabs schonmal, irgendwo in einer zeitung oder so, gabs nen link hier im forum. zitat: "Der abhängige Pokerspieler sei in der Regel männlich, jung, mitunter sehr klug und oft aus großen Städten wie Hamburg oder Berlin, sagt Premper." hab ich ein glück....ich bin nicht mehr jung, sehr klug? naja, und ich wohn nicht in berlin oder hamburg. aber kommen nicht einige coaches aus hamburg???? :D
    • Macc
      Macc
      Global
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 1.607
      Die größte Gefahr beim Pokern ist imho der "Wenn ich viel Spiel kann ich irgendwann davon leben und pro werden!!!"-Gedanke.
    • MarcSein
      MarcSein
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 185
      Man sollte das Thema nicht verharmlosen, aber die Pauschalität dieses Beitrags ist schon auffällig. Das sind die Leute, die (berechtigterweise) vor etwas warnen und damit aber (unberechtigterweise) Panik auflösen. Das Problem ist eben, gerade wenn man im Poker tight spielt bzw. einen tighten Stil statistisch relevant austesten möchte, dann muss man einfach viel spielen. Meistens lautet die Antwort ja dann sowieso Fold... Insofern ist der Verrückte, der wirklich süchtig ist und (fast) jede Hand tilt durchzieht, auf derselben Ebene wie jemand der letztendlich versucht durch rationale Überlegungen Kontrolle ins Spiel zu bringen: Beide spielen viel. Bloß verbringt der eine die meiste Zeit mit passen, während der andere anfängt durchzudrehen.... Meine These lautet, dass nur weil man etwas oft macht, man nicht süchtig sein muß. Beim Poker ist das größte Problem die Tilt-Phase, die dann auch wirklich Gefahren in sich birgt. Andererseits gibt es auch schwache Spieler, die viel spielen, deswegen viel verlieren, und trotzdem nicht unbedingt süchtig sind. Also muss man die Sache wohl sehr differenziert betrachten. Ich würde auch nicht automatisch jemanden, der ins Casino geht, und Roulette o. ä. spielt, als süchtig bezeichnen, eher als dumm, denn er spielt mit einem negativen Erwartungswert...
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      ich glaube du hast die Definition von "Sucht" nicht wirklich verstanden...
    • LordJogo
      LordJogo
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2006 Beiträge: 1.004
      Original von MarcSein Ich würde auch nicht automatisch jemanden, der ins Casino geht, und Roulette o. ä. spielt, als süchtig bezeichnen, eher als dumm, denn er spielt mit einem negativen Erwartungswert...
      Naja aber niemand der zocken geht denkt sich...damit werde ich reich...(ausser ein paar besonderes Spezis) Beim Pokern ist es ja so, dass jeder von sich denkt...dass er nen ziemlich guter Spieler ist.. Gerade in der Anfangsphase wenn man Verluste macht etc. Jeder kennt es..."hat man einen Downswing" und man guckt diese Anfänger an und denkt..."Du Idiot" weiß aber das man selber mal genauso war...denke da verbirgt sich weiter ein größeres Suchtrisiko...weil Poker sehr beeinflussbar durchs eigene Spiel ist und kein wirkliches Glückspiel wie Roulette wo du den ganzen Abend 1000 Euro gewinnst weil nur rot kommt oder so;)
    • bASIk07
      bASIk07
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2007 Beiträge: 63
      ja eigentlich ist es doch wie mit zig anderen sachen, um nur mal ein beispiel zu nennen onlinegames wie counterstrike ... wirklich einfach traurig, dass sich leude erlauben über dinge zu schreiben, ohne dass sie davon ahnung haben oder aber darüber recherchieren um einigermaßen sachliche informationen zu verbreiten und es ist jawohl keine recherche wenn ich ausschließlich in therapiecentren für glücksspieler recherchiere