reads sammeln?

    • fuerchterbar
      fuerchterbar
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2009 Beiträge: 156
      Sers,
      wollte mal fragen, wie man im SNG am besten seine Reads sammelt. Also ich mache das bisher immer so, dass ich mir alle Hände, in denen die Karten aufgedeckt wurden noch einmal genau ansehe und mir dann Notizen (vor allem zum preflop-spiel mache). Meistens schreibe ich mir auch wenn die Karten nicht aufgedeckt wurden auf, wenn minraise, minbet etc. gemacht wurde oder zB. bei hohen Blinds gelimpt wurde. Sollte ich mir beispielsweise auch das Setzverhalten notieren, wenn die Karten nicht aufgedeckt wurden (bis auf minraise, minbet, das mache ich wie erwähnt bereits) und wenn ja, wie soll ich dieses dann interpretieren?

      Und vor allem, wie kann ich damit die calling-range beim All in zB. einschätzen? Ein Gegner, der jetzt viele Starthände spielt, callt also auch mit einer größeren Range von Händen mein All in, oder wie soll ich das festlegen?

      mfg
  • 3 Antworten
    • panther11225
      panther11225
      Bronze
      Dabei seit: 03.10.2007 Beiträge: 10.696
      moin,

      1. es gibt kein standardschema nachdem man sich die notes schreiben sollte, sodass sie jeder andere auch verstehen würde. da muss man seinen eigenen stil finden, da man selber ja damit was anfangen muss.
      für den einen ist dann beispielsweise das setzverhalten auch noch bedeutend und der nächste notiert sich einfach nur "overplayed XY auf board ABC" oder so.

      2. callingranges lassen sich imo nicht automatisch aus dem VPIP und PFR ableiten, da es ja ne völlig andere situation ist. jemand mit einem hohen VPIP will sich gerne flops anschauen und dann weiterspielen. wenn du aber direkt allin gehst, kann er nicht erstmal mitgehen und schauen ob er am flop was getroffen hat oder nicht. von daher kann es sein, dass diese leute dann pushes auf einmal nur sehr sehr tight callen, während es wohl auch welche gibt, die dann genauso loose callen. ne generelle pauschalisierung lässt sich da aber wohl nicht treffen, sondern das gilt es für jeden gegner erst festzustellen.
    • nexus35
      nexus35
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2009 Beiträge: 5.046
      Bei den Reads notiere ich nur: die Action, Betgröße, Blindstufe und besondere Auffälligkeiten. Das soll kurz, knapp und aussagekräftig sein. Und wie panther schon sagte: Da gibt es kein Schema. Das ist absolut richtig, denn du musst die Notizen für dich selbst schreiben und du musst die auch selbst interpretieren können.
    • scottie76
      scottie76
      Bronze
      Dabei seit: 21.11.2007 Beiträge: 313
      Leider hat man das Problem wenn man sich die Note gemacht , die Spieler meist nie wieder sieht.

      Deshalb fange ich meist damit an die multitabler rauszusuchen und wenn man diese dann öfters sieht als nur an den einen Tag dann fange ich an diese zu beobachten , wobei ich eh nicht viel von Notes halte weil es das Spiel durcheinander bringt.

      Z.B der hat einmal AA gelimpt heisst ja nicht das er bei jeden limp AA hat.

      Am besten erkennt man es sowieso wenn einer immr pusht und dann urplötzlich nur 2 BB (400er) minraist , das da was saustarkes hinter ist. was aber auch nicht immer der Fall ist.