eigene, vorherige Einsätze einbeziehen

    • zeist
      zeist
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2007 Beiträge: 2
      Hallo Leute, ich höre immer wieder, dass man bei der Berechnung der Odds die vorherigen Einsätze nicht einbeziehen soll. Nun habe ich eine kleine Rechnung gemacht, korregiert mich bitte wenn ich was falsch gemacht habe. Nehmen wir an im Pot liegen 40 dollar, davon 10 dollar meine, jemand macht ein Bet (10 Dollar) und ich muss überlegen ob die Schancen auf meiner Seite sind. Wenn ich jetzt calle dann werden im Pot 40+Betors10+meine10=60 liegen. Pot odds sind also gleich 6 zu 1. Nehmen wir an ich habe einen four draw flush, d.h. 9 Karten passen mir und 38 passen nicht, ich habe also ungefähr 20 prozentige Schance den flush am River zu treffen. Das bedeutet auch, dass ich 2 Mal aus 10 gewinnen werde und 8 Mal aus 10 verlieren. (5 zu 1 es berechtigt also zum Weiterspielen da Pot odds grösser sind) So 2*60=120 werde ich gewinnen und 8*60=480 werde ich verlieren. Schauen wir uns diese 120 und 480 Dollar näher an, in 120 dollar sind 2*20=40 meine Calls enthalten, das bedeutet ich habe leider nur 120-40=80 Dollar reines Gewinn gemacht. Gucken wir Mal wieviel ich von meinem eigenen Geld verloren habe: 8*20=160 Dollar von meinem eigenen Geld werde ich verlieren. Also bin ich im Minus(80-120=-40)....... Bitte konkrete Komentare :-)
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    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      ..das wort kommt von "korrigieren", "chancen" etc - aber das meintest du bestimmt nicht :p - bei bislang 50 (40+gegnerbet) im pot und 10 zu bringen sind das potodds von 5:1, nicht 6:1 - 9 outs bei 46 karten (nicht 47, du redest offensichtlich von einer turnentscheidung, weil es um die riverkarte geht) wenn du schon dein bislang eingezahltes geld betrachtest, dann musst du auch schaunn wieviel du beim fold verlierst. und das waeren die kompletten 10, fold waere nach deiner denkweise also "-10". call waere, wie du ja bereits gerechnet hast, -40 auf 10 hände, also im schnitt "-4". was ist nun die bessere handlungsalternative, -4 oder -10? und da wir beim fold kein geld investieren, können wir direkt auch nichts verlieren. daher macht es mehr sinn fold = 0 zu setzen. dann darf man beim call aber auch nicht die alten kosten miteinrechnen, schliesslich kostet uns ein call nur 10, nicht 20. und wenn du geld gewinnst sind 10$ nicht aufeinmal mehr wert, nur weil du sie vorher mal eingezahlt hast.
    • MarcSein
      MarcSein
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 185
      ich höre immer wieder, dass man bei der Berechnung der Odds die vorherigen Einsätze nicht einbeziehen soll.
      Damit ist gemeint, dass jede Situation neu zu bewerten ist und man nicht etwa automatisch callen soll, nur weil man schon viel in ein Spiel investiert hat. Selbstverständlich ist der Verlauf des aktuellen Spiels und auch anderer Spiele zu berücksichtigen. Allerdings nicht im Rahmen der Quoten (= Pot Odds), sondern im Rahmen der allgemeinen Überlegungen, wie man (der jeweiligen Situation angepasst), spielen will. Natürlich sind diese Zusammenhänge in gewisser Weise auch im Rahemn der Pot Odds relevant, denn einfach die Outs zählen reicht nicht aus, denn diese berücktigen nur die Chancen auf Verbesserung und es ist möglich trotz Verbesserung der Hand zu verlieren. Es gilt also die Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen, trotz einer Verbesserung zu verlieren.
    • zeist
      zeist
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2007 Beiträge: 2
      Sorry ich habe Fehler gemacht der Verlust beträgt nicht -40 sondern 80-160=-80 Dollar. Aus den obigen Beiträgen kann man was lernen, noch irgendwelche Vorschläge, Rechnungen, Kritik?