Motivation, Disziplin und der weitere Weg

    • kullumunu
      kullumunu
      Global
      Dabei seit: 23.04.2010 Beiträge: 1
      Hallo,

      erstmal die Grunddaten:

      Alter: 31
      Beruf: Pokerspieler
      Ausbildung: Industriemechaniker (Schlosser) + Meisterbrief (Industriemeister Metall)
      PS Angemeldet: Seit 2006
      Wohnort: Leipzig
      Limits: NL 50 - 200

      Angefangen habe ich mit FL, dort bin ich bis Limit 1/2 gekommen. Auf dem Limit ging ich baden und versuchte mich bei den SNGs. Auch dort kam ich nicht sonderlich weit. Ich glaube es waren die 22 er. Danach probierte ich mich bei NL. NL 200 war mein höchstes Limit, welches ich spielen konnte. Zur Zeit versuche ich mich bei FR NL

      Habe mich nie ans normale BRM gehalten. Konnte von der BR her, schon längst viel höhere Limits spielen aber für mich war NL 200 schon das höchste Maß, womit ich umgehn konnte. Selbst NL 200 war mir einfach zu viel Geld und ich spielte extrem ängstlich. So war das scheitern schon vorprogramiert.

      Ich grindete also die meiste Zeit auf NL 100 (ca. 1,5 Jahre), wo ich auch gut verdiente. Allerdings kam ich mir wie ein Versager vor, weil ich es nicht höher schaffste. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum ich jetzt diese Motivationsprobleme habe.

      Bin normalerweise ein sehr diziplinierter Mensch, der seine Pflichten immer erledigt, auch wenns manchmal schwer fällt. Seit einiger Zeit ist das allerdings nicht mehr so ( nur auf den "Berufsalltag beim Pokern bezogen ).

      Ich habe einfach kein Bock mehr, mich als Versager zu fühlen und diese unteren Lmits zu spielen. Das ist so fest in Meinem Kopf eingebrannt, das ich es nie höher schaffen werde. Das bekomme ich wohl nie wieder raus.

      Wie sieht mein Pokeralltag aus?

      Ich spiele fast immer morgens Zeitraum (7-12 Uhr). Das mache ich auch jeden Tag, ohne Probleme. Allerdings fangen die Probleme an, soblad ich mal Nachmittags oder Abends spielen muss/will. Ich kann mich da nicht zu bewegen, auch nur eine Hand am Nachmittag zu spielen. Ich weiß nicht warum aber das ist wie eine Mauer, die sich ab 12 Uhr aufbaut.

      Wenn ich z.B morgens etwas später aufstehe, dann schaffe ich meine täglichen Hände nicht und müßte eigentlich am Nachmittag spielen. Das schaffe ich aber nie und so spiele ich dann nur 50 -70 % meiner Hände. Da fühle ich mich dann wieder als Versager, weil ich selbst das nicht schaffe.

      Weiß echt nicht mehr was ich machen soll. Es ist ein großer Traum von mir, nach so langer Zeit endlich den "Durchbruch" zu schaffen und höhere Limits zu spielen. Das würde mich extrem befriedigen aber ich habe keine Ahnung wie ich das jemals schaffen sollte.
  • 2 Antworten
    • fischief
      fischief
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 4.801
      Moin.

      Du musst spielen genau das ist das Problem, auf lange Sicht wirst du quitten müssen, oder denkst du das auf einmal die Motivation von früher wiederkommt?

      Ich weiß ja nicht ob du easy in deinen alten Job weitermachen kannst, auch wenns schwerfällt mach es halt...
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Hallo kullumunu,

      Zweitaccounts sind bei PokerStrategy.com nicht gestattet, weswegen ich den Thread geschlossen habe. Ich möchte Dich bitten, den Thread unter Deinem regulären Nickname noch einmal zu erstellen.

      Vielen Dank für Dein Verständnis.


      Gruß,
      michimanni