mathemat. Frage in Ahnlehnung an Schnib_feat._Hasen-Vid

    • IronPumper
      IronPumper
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      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.843
      Hi!

      Es geht um dieses Vid hier:
      http://de.pokerstrategy.com/video/10925

      Dass man für einen Valueshove >50% gegen die Calingrange von Villain benötigt, damit dieser besser ist, als ein CheckBack oder ein Call, ist soweit bekannt.

      Illustration:

      EQ gegen Callingrange = 50% = 0,5

      Wir haben effektiv 60$ am River, Potsize ist 20$ und Villain bettet OOP PS, also 20$ in uns rein.

      EV (Call): 0,5*60 - 20 = +10

      EV (Shove): 0,5 * 140 - 60 = +10

      -> das ist der BE-Point -> wenn man >50% EQ gegen die callingrange hat, dann ist en Valueshove besser , als ein Call und umgekehrt.

      Ok, soweit ist es mir noch klar.

      Nun hat Schnib n dem Vid sinngemäß gemeint, dass wenn man nun am River zb. deep wäre, man für den Plan R/Call mehr als 50% EQ beötigt, je nach Stacksizes.


      Illustration 2:

      Wir sind IP am River nd haben nun effektiv 180$ left.
      Potsize am River = 20$
      Villain bettet 20$ in uns rein.
      Wir wollen hier nun R/Call spielen, indem wir auf 60$ raisen und den Shove auf 180$ auch callen würden.


      Wie berechnet man nun, wieviel EQ man benötigt, damit ein R/Call > ein Call wäre?


      Ich lass lieber meine anfänglichen Versuche direkt weg, weil sie mehr zur allgemeinen Verwirrung führen könnten.


      Lg,
      IronPumper;)
  • 4 Antworten
    • qaymko
      qaymko
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2008 Beiträge: 1.653
      wenn er immer 3bettet,. dann ist bei 50% equity call= raise/call. Hast du mehr als 50% dann ist raise > call.

      €: noch als erklärung: Wenn du 50% hast, dann gehört dir die hälfte des geldes das am river reingeht, du hast also immer einen EV von 0 (solang die FE auf beiden seiten 0 ist).
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
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      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.462
      dazu brauchst du halt noch die equity gegen die 3bettingrange, die 3betgröße und die frequenz. das hast du ja alles nicht gegeben. evtl mal beispiel posten?
    • IronPumper
      IronPumper
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      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.843
      Original von mnl1337
      dazu brauchst du halt noch die equity gegen die 3bettingrange, die 3betgröße und die frequenz. das hast du ja alles nicht gegeben. evtl mal beispiel posten?
      was soll ich hier Beispiele posten

      Potgröße ist angegeben.
      Hand hab ich von mir aus nen Lowflush.
      Und die Freq. ist halt dann verm. mit P(3bet) eine Variable.
      Eq. ist eben auch variabel.

      also @gaymko:
      beim Bsp. 2 haben wir eben nicht 50% gegen seine 3bet-Shovingrange, wenw wir R/Call spielen wollen, sondern genau das ist ja gefragt.

      Sprich:
      Wieveil EQ braucht man gegen seine 3bet-Shovingrange, wenn man nie R/Fold spielt, sondern immer R/Call, damit R/C > Call ist?

      Verm. wirds dann eine Gleichung mit 2Variablen, wobei wahrscheinlich EQ die unabhängige sein wird ?(

      ka,
      ich schaus mir morgen nochmal an.
    • qaymko
      qaymko
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2008 Beiträge: 1.653
      ich bin ja davon ausgegangen, dass er immer 3bettet.

      Nimmt man das nicht an, so kann man nichts aussagen, außer das man mindestens 33% gg die shovingrange am river braucht(da sonst r/f besser wäre).
      Wenn du ganz viel FE hast, dann kann es doch z.b reichen, wenn du grade so die 33% hast, dass r/f eben nicht besser wäre.

      Wenn du allerdings weißt, dass er mit der valuerange deinen raise nur callt und sein shove immer ein bluff ist, dann kannst du auch 100% gg die shovingrange haben und der call ist trotzdem besser.

      Wie du siehst kannst du nicht von der equity gg die shovingrange schließen, ob call oder r/c besser ist, du musst immer noch zusätzliche annahmen treffen.