Tightness der Spieler im Vergleich (1$ zu 10$ DoNs)

    • SkeSh
      SkeSh
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2009 Beiträge: 2.484
      Hi ;)
      habe gerade ein 10$ DoN Turbo Video von thomster87 angeschaut. Ich bemerkte recht früh, dass er eigentlich eine deutlich größere pushing-range als ich hat. In seinem limit war das absolut problemlos und profitabel. Ich spiele eigentlich strikt nach ICM und pushe deshalb eigentlich weniger als er.

      Nun meine Frage: sollte ich auch deutlich mehr pushen wie er? Ich spiel die $1.10 DoNs auf stars, wo die Gegner nicht so tight sind, wie auf den $10 DoNs. Mir ist schon klar, dass er sich auch gute spots ausgesucht hat, wo man nahezu any two pushen kann, aber generell hat er schon looser gepusht.
  • 2 Antworten
    • derf0s
      derf0s
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2008 Beiträge: 14.898
      ich weiß nicht wieviele tische du spielst, aber spätestens nach den ersten 2 Blindstufen kann man den Großteil der Spieler schon einordnen und sollte entsprechende Notes machen. Man sollte immer das eigene Image im Auge behalten, die gesammelten Reads zugrunde legen und das das TischImage beachten sowie natürlich ICM bzw. die Nash-Ranges und dann eine Entscheidung treffen. Allerdings ist es sicherlich so, dass man auf den 1ern mit nem totalen rumgenitte gut Profit macht und dann auf den 10ern schon "aufloosen" sollte. Wiegesagt Adaption und Reads sind mindestens genauso wichtig wie Push-or-Fold Entscheidungen.

      Deine Frage "sollte ich deutlich mehr pushen" ist grob genommen total sinnfrei und viel zu pauschal. Man sollte in den richtigen Spots mit einigermaßen vernünftigen Reads pushen, das kann man mehr mal weniger sein.
    • odielee
      odielee
      Bronze
      Dabei seit: 14.06.2008 Beiträge: 1.354
      Original von derf0s
      ich weiß nicht wieviele tische du spielst, aber spätestens nach den ersten 2 Blindstufen kann man den Großteil der Spieler schon einordnen und sollte entsprechende Notes machen. Man sollte immer das eigene Image im Auge behalten, die gesammelten Reads zugrunde legen und das das TischImage beachten sowie natürlich ICM bzw. die Nash-Ranges und dann eine Entscheidung treffen. Allerdings ist es sicherlich so, dass man auf den 1ern mit nem totalen rumgenitte gut Profit macht und dann auf den 10ern schon "aufloosen" sollte. Wiegesagt Adaption und Reads sind mindestens genauso wichtig wie Push-or-Fold Entscheidungen.
      Tut mir Leid, aber ich hab hier ehrlich gesagt selten was sinnfreieres gelesen als diesen Absatz. Ich benutze das Wort 'selten' in der Vemutung ich hätte hier schon einmal etwas noch sinnfreieres gelesen... Wenn man mich jetzt so konkret drauf ansprechen würde, also nach dem Motto:
      'Hier, du meintest doch du hättest schon noch sinnfreiere Sachen gelesen als diesen Abschnitt. Welche denn zu Beispiel?' ja dann wär ich wohl spontan erstmal aufgeschmissen, müsste tief in mich gehen oder nochmal ausgiebig recherchieren... Irgendwas gab es da bestimmt. So spontan fällt mir halt nix ein... Rein mathematisch gesehen muss es einfach schon was gegeben haben. Es wird unfassbar viel gepostet. Ich lese viel von dem Zeug was hier gepostet wird. Viel von dem was hier gepostet wird muss nicht unbedingt als sinnvoll bezeichnet werden... naja, egal.

      @SheSh: Die Callingranges deiner Gegner sind auf den 10ern im allgemeinen kleiner als auf den 1ern. Durch die geringere foldequity auf den 1ern werden einige pushes, die auf den 10ern +EV wären auf den 1ern -EV. Man sollte also nicht unbedingt auf kleineren Limits alles 1zu1 übernehmen was auf höheren Limits funktioniert.