Scared Money

    • baschtiii
      baschtiii
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2009 Beiträge: 576
      Hallo,

      Ich spiele im Moment RushPoker (NL5) auf FullTilt.
      Angefangen habe ich erstmal mit einem Tisch, nach etwa 6000 Händen hab ich ein Tisch dazugenommen und es läuft weiterhin sehr gut für mich.
      Jetzt würde ich gerne ein Limitaufstiegt (NL10) versuchen. Jedoch bin ich irgendwie übest Scared Money :(

      Auf NL5 war es schon fast normal wenn ich "mal" ein Stack (5$) verliere, aber auf NL10 (10$) ist das schon irgendwie bissel härter...

      Ich merke selber,dass ich nicht so spiele wie auf NL5 und ganze Zeit auf das Geld achte ;(


      Geht das euch auch so ?! :rolleyes:
  • 8 Antworten
    • delfink
      delfink
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2007 Beiträge: 5.916
      geht mir auch manchmal so, ich ergrinde dann en paar $ extra auf meinem stammlimit als zusätzlichen puffer fürs nächste limit.
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Dagegen hilft nur eines: Schaff Dir eine genügend große BR, damit Dir der Verlust eines Stacks auf NL10 nicht mehr wehtut. Diese Aussage ist im übrigen fungibel in Bezug auf das Limit. Würde jemand von NL400 oder 600 kommen und auf einmal auf scared money sein, wenn er NL1k spielt, würde ich dieselbe grundsätzliche Aussage treffen.
    • quakehead
      quakehead
      Bronze
      Dabei seit: 20.03.2009 Beiträge: 2.288
      wenn du die gegner auf deinem normalem limit im griff hast machs so wie ich, und nimm einfach 5 stacks oder so und spiel solange auf den nächstem limit bis du sie verballert hast und steig dann erst wieder ab
      wenn du erstmal 10k hands auf NL10 gespielt hast ist das scared money problem weg und der erneute aufstieg fällt leichter, falls überhaupt nötig ;)

      edit. du musst sie aber gedanklich aus deiner bankroll streichen, als tiltvorbeugung :)
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von quakehead
      wenn du die gegner auf deinem normalem limit im griff hast machs so wie ich, und nimm einfach 5 stacks oder so und spiel solange auf den nächstem limit bis du sie verballert hast und steig dann erst wieder ab
      wenn du erstmal 10k hands auf NL10 gespielt hast ist das scared money problem weg und der erneute aufstieg fällt leichter, falls überhaupt nötig ;)

      edit. du musst sie aber gedanklich aus deiner bankroll streichen, als tiltvorbeugung :)
      Interessant! Wann hast Du damit angefangen, quakehead? Hast Du es von Anfang an so gespielt oder erst auf späteren Limits?
    • quakehead
      quakehead
      Bronze
      Dabei seit: 20.03.2009 Beiträge: 2.288
      als ich auf die lowstakes aufgestiegen bin, hab mir eine 4 stack grenze gesetzt
      NL25-->NL50 2ter anlauf erfolgreich
      NL50-->NL100 mit kleinem upswing gestartet :)
      NL100-->NL200 1ter versuch gescheitert, 2ter folgt bald

      allerdings hab ich eher probleme das mir die blinds/folgebets "zu hoch" sind und ich dann immer sinnlos rumbluffe weil die pötte schon so gross sind^^
      ganze stacks gehen ja eher selten drauf, und das sind dann eh meist setups oder cooler
    • icanhazit
      icanhazit
      Bronze
      Dabei seit: 01.05.2009 Beiträge: 8.051
      Hihi.. das Problem kenn ich nur zu gut. Bin eine extreme Bankrollnit und hab mich auf NL100 selbst mit 80-90 Stacks (BSS) nie wirklich wohl gefühlt und bin jetzt vor 1-2 Wochen (halbe BR ausgecashed) runter auf NL50 zurückgegangen, den mit 50$ hab ich keine so großen Hemmungen, wie wenns auf NL100 mit dem doppelten reingeht ^^. Wenn man sich auf einem niedrigeren Limit wohler fühlt, obwohl man die BR für ein nächst höheres Limit hätte, dann sollte man trotzdem dort bleiben da man da granatiert sein A-Game spielt, auch wenns mal nich so läuft..
    • Broenes
      Broenes
      Bronze
      Dabei seit: 18.10.2007 Beiträge: 2.141
      Ich muss ehrlich sagen ich hab ziemlich BE gespielt hab auf NL25 bis ich aufgehört habe beim Pokern an Geld zu denken.
      Ich hab einfach mal angefangen nichtmehr in $-Relationen zu denken, sondern in BB. Jetzt spiel ich halt quasi einfach drauf los seit nem knappen 3/4 Jahr und auf einmal spiel ich mit solidem BRM nichtmehr NL25 sondern auf NL 100 - und auf die Kohle schau ich danach.
      Priorität liegt auf gutem Poker. (auch wenn ichs als Student nicht dicke hab und auch schonmal nen Pot mit nem halben Monatseinkommen spiel)

      Mich hat auch ein Kumpel demletzt mal gefragt auf was ich eigentlich hin spiel (weils halt schon ein paar k$ sind), ob auto kaufen oder so. Ich hab nur gemeint dass ich eigentlich nur Poker spiel weil ich Poker spielen will. Man sollte auch generell nicht in erster Linie Poker wegen dem Geld spielen, davon geht man kaputt. Ich find aber trotzdem dass ich den Bezug zum Geld nicht verloren hab.
      Its not money - its just numbers. ;)
    • Kreatief
      Kreatief
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2006 Beiträge: 13.896
      Es liegt eventuell nicht an den Geldbeträgen, sondern am mangelnden Selbstvertrauen. Zumindest geht es mir so.
      Ich habe NL600 gespielt, war confident und alles cool. Dann down, br-hack bla, bis ich auf NL50 war. Heute bin ich wieder bei NL200 mit sehr guter BR.

      Jedoch fühle ich mich unsicher, ob ich NL200 schlage... bzw nein, nicht ob ich NL200 schlage, denn das weiss ich, sondern ob es Gegner gibt, von denen ich geowned werde, bei denen ich mich selbst level. Und das ist es, was mich oft davon abhält an die Tische zu gehen.

      < NL200 ist mir dann aber doch irgendwie zu low... :rolleyes:

      Ich habe keine Lösung dafür. Leider.