Non-SD Winnings normal?

    • greeene
      greeene
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2009 Beiträge: 548
      Hallo,
      ich habe mal Shorthanded NL5 angetestet und hab gemerkt das ich irgendwie ein Problem mit den Non-SD Winnings habe.
      Nach 4000 Händen habe ich jetzt 5 Stacks in Händen ohne Showdown rausgeblasen. Ich weiß, dass das keine wirkliche Samplesize ist, allerdings habe ich auch das Gefühl, das ich in Händen in denen es marginal ist oder ich Semibluffs mache quasi Geld zum Fenster rauswerfe. Alles in allem ist das Limit denke ich easy schlagbar und auch als ehemaliger SNG-Spieler gebe ich mir eine Riesenedge, allerdings ist es ein Kackgefühl massenweise Big Blinds zu verdonken.
      Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

      Graph:

  • 2 Antworten
    • raek123
      raek123
      Bronze
      Dabei seit: 19.07.2006 Beiträge: 14.288
      Original von greeene
      Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
      die sufu für mich entdecken. gibt wirklich schon X threads zu dem thema. gibt auch in den stickies was dazu.

      4. Thema Non-SD Winnings: Das Thema Non-SD Winnings ist ein Thema was mich persönlich mittlerweile nervt, da diese Linie ständig falsch interpretiert wird von Anfängern und ständig in diesen Threads verheerende Verschlimmbesserungen empfohlen werden (ähnlich den vermeintlich "guten" Tips bezüglich der Stats). i) Was sind Non-SD Winnings und was sind SD Winnings und wie entstehen sie? Non-Sd Winnings entstehen, wenn wir durch aktive Geldinvestition vor dem Showdown Pötte gewinnen. Bsp: Wir cbetten nachdem unser Gegner Preflop gecalled hat und er folded -> Non-SD Winnings steigen Bsp: Wir cbetten und unser Gegner raised uns und wir folden -> NON-SD Winnings sinken Bsp: Wir cbetten unser Gegner called und wir checken am Turn und geben auf die gegnerische Bet auf -> Non-SD Winnings sinken Sd Winnings entstehen, wenn wir öfter als der Gegner im Schnitt die bessere Hand am SD halten. Bsp: Wir halten 100 mal AA am SD und können einen 200BB Pot gewinnen. In 55 der Fälle in denen wir gecalled werden halten wir die beste Hand und in 45 der Fälle halten wir nur die zweitbeste Hand. Im Schnitt gewinnen wir aber. -> die SD Winnings steigen D.h. je öfter wir den Pot VOR dem SD gewinnen, desto wahrscheinlicher wird es das unsere Non-SD Winnings steigen je öfter wir den Pot am SD gewinnen, desto wahrscheinlicher wird es das unsere SD Winnings steigen. Die Non-SD Winnings kann man z.b. künstlich steil in die Höhe treiben, wenn wir einfach jede Hand die wir Preflop raisen 3x barreln. Entweder verlieren/gewinnen wir am SD oder wir gewinnen den Pot vor dem Showdown. Um jetzt aber gezielt die Non-SD Winnings zu optimieren muss man verstehen wie man GEZIELT Spots aggressiv spielt und dazu benötigt es Postflopkenntnisse die der typische Bronze bis Gold Spieler einfach nicht hat. Die Standardstrategien die Anfängern vermittelt werden, haben zur Grundlage, dass sie a) gegen schlechtere/schwächere Spieler mit starken Händen am SD aufwarten können b) dementsprechend häufig mit marginalen Händen vor dem SD aufgeben und mit guten Händen am SD aufwarten. Daher haben auch die meisten Microlimitspieler Graphen in denen die SD Winnings wesentlich größer als die Non-SD Verluste sind und man damit Overall im + ist. Es gibt kein Patentrezept um mal eben die Non-SD Winnings zu verbessern, da Anfängern einfach dazu die Fähigkeit über Equityeinschätzungen, relative Handstärken, dünnes Valuebetten, dünnes Bluffbetten, etc. Dies sind alles Konzepte die Postflopverständnis benötigen und nicht von heute auf morgen gelernt werden können, sondern sich geziel und sukzessiv angeeignet werden müssen.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Danke. ^^