jahresgehalt wie uni-absolventen durch poker

    • tom2606
      tom2606
      Bronze
      Dabei seit: 05.07.2006 Beiträge: 1.607
      habe gerade mal einige rechenspiele gemacht.

      und um es vorweg zu sagen, ich würde niemals auf die bescheuerte idee kommen duch pokern zu leben wenn ich damit nur genauso viel verdiene wie in meinem ersten berufsjahr.
      aber trotzdem finde ich die rechnung ganz interessant, v.a. für leute die "nur" hauptschulabschluss haben etc.
      diskussionen dieser art gibts schon zur genüge ich weiss, aber ich wollte das nochmal anstossen.


      ich habe vor nem halben jahr mit HU SnG angefangen und dort selbst zu beginn schon locker ne hourly von 20$ zusammenbekommen.
      also mit etwas fleiss und arbeit wird JEDER auf so ne hourly kommen wage ich mal zu behaupten.

      gehe ich von nem 6 stunden tag aus und 5 tagen die woche komme ich dabei auf ein jahresgehalt vo 28800$ zu deutlich besseren arbeitsstunden.
      rechne ich dort jetz meinen rakeback von FTP dazu bin ich bei ungefähr 33.000$

      das sind momentan 27.000 €

      wenn ich ein brutto gehalt von 45.000 € habe bleiben genau diese 27.000 € übrig.

      klar, ich würde mich nicht auf poker versteifen wenn ich nicht weiss ob es profitabel, legal etc. bleibt, von sachen wie persönlichem druck und sozialen netzwerken ganz abgesehen.
      schon garnicht wenn ich durch einige jahre berufsjahre ein vielfaches von dem verdienen kann.

      aber wäre ich irgendjemand mit ner lehre der seine 25K pro jahr verdient (Brutto) und selbst nach 2-3 jahren ausm job wieder einsteigen könnte dann würd ichs probieren.

      man ist doch dämlich sich 8-10 stunden der arsch abzurackern wenn man das gleiche auch auf der couch verdienen kann.

      und die 20$ hourly halte ich ja für die unterste grenze die du wirklich ohne jeden grips schaffst.

      eure meinung dazu?
      was sagen diejenigen von euch die mit ihrem job wohl nie über ein brutto gehalt von 45k hinauskommen werden?
      noch nie mit dem gedanken gespielt?
  • 166 Antworten
    • galam
      galam
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2005 Beiträge: 11.136
      Think about : Legalität, Zukunftschancen, Steuern, Versicherungen, Rücklagen, Swings, Urlaub etc.pp.
    • Adstriker87
      Adstriker87
      Bronze
      Dabei seit: 04.01.2007 Beiträge: 4.848
      Original von galam
      Think about : Legalität, Zukunftschancen, Steuern, Versicherungen, Rücklagen, Swings, Urlaub etc.pp.
      + erfüllung/zufriedenheit

      auch wenn ich es wohl als studierender kaum einschätzen kann, denke ich schon, dass selbst arbeit aufm bau die meisten leute glücklicher machen wird als täglich 6h alleine vorm rechner zu lungern und zu pokern. daher imo erst eine alternative bei sehr hohen einnahmen.
    • Carty
      Carty
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2006 Beiträge: 11.780
      ganz ehrlich, möglich isses, aber viele scheitern an der disziplin ... sie wollen mehr, keine 20$ die stunde sondern 200$ ... und dann failen sie halt ;)
    • C99ers
      C99ers
      Bronze
      Dabei seit: 11.11.2007 Beiträge: 310
      Poker als Hobby find ich ganz gut, weil man es entspannt spielen kann. Poker als Beruf würde mich mental wahrscheinlich mehr foltern als der beschissenste Job. Es würde mich wahrscheinlich auch nach einigen Monaten mehr anöden als ein Fließbandjob.

      Poker dauerhaft zu spielen stelle ich mir sehr schwierig vor, spätestens nach ein paar Jahren stellt sich selbst bei den meisten guten Winningplayern eine gewisse Unlust ein und man sehnt sich danach etwas "sinnvolles" zu machen und auch soziale Kontakte zu pflegen.

      Was man als guter Winningplayer (und da sag ich mal pauschal mind. > 100k$ im Jahr) machen könnte, ist es eine Weile als Pro zu spielen und sich ein kleines Vermögen aufzubauen um sich damit später evtl. selbständig zu machen etc. Aber nur dauerhaft Pokern um die Miete und die Lebenshaltungskosten reinzubekommen...stell ich mir mental ziemlich brutal vor.

      Und bei Deiner Rechnung darfst Du auch nicht vergessen, dass 45k Brutto vielleicht 27k netto entsprechen mögen, aber da ist dann auch KV, RV und alles drin...dafür hat der Spieler dann auch noch extra zu sorgen.

      Also wenn man gute Winnings einfährt lohnt es sich imho schon es mal als Pro zu versuchen...wer nix wagt, der nix gewinnt. Aber Pro zu sein um am Existenzminimum rumzukrebsen und dabei Gefahr laufen von nem Downswing auch noch richtig ge***** sein...ich denk das kann man sich sparen. Ich glaube das ist noch bitterer als jeden Tag um 6 aufzustehen und demselben Scheißjob nachzugehen. Pokerpro empfinde ich als harten und anspruchsvollen Job, der dementsprechend dann auch vergütet werden sollte...und nicht im Bereich von Billiglöhnern. Wer es als Pokerpro und Winningplayer drauf hat, der hat auch soviel auf dem Kasten um in der realen Arbeitswelt einiges zu bewegen und auch ordentlich Geld zu verdienen.

      Naja wird aber sowieso wieder ein Thread wo völlig unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen =)
    • BlackFlush
      BlackFlush
      Global
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 2.879
      Original von tom2606
      gehe ich von nem 6 stunden tag aus und 5 tagen die woche komme ich dabei auf ein jahresgehalt vo 28800$ zu deutlich besseren arbeitsstunden.
      rechne ich dort jetz meinen rakeback von FTP dazu bin ich bei ungefähr 33.000$

      das sind momentan 27.000 €

      wenn ich ein brutto gehalt von 45.000 € habe bleiben genau diese 27.000 € übrig.
      Das ist genau die gleiche Rechnung, die Leute anstellen, wenn es um Selbstständigkeit geht. Zieh ma einen Monat ab für Urlaub + Feiertage. Krankheit wird vom Arbeitgeber bezahlt (sagen wa mal 10 Tage/Jahr). Krankenversicherung muss bezahlt werden (kA, glaub ~150€/Monat). Rentenversicherung (privat obv.).

      Dann sollte man das Risiko auch bewerten, also Legalität, Downswing, lange Krankheit (lieg ma 3 Monate im Krankenhaus, weil ein Idiot bei rot über die Ampel ist und dich als Fußgänger umgesäbelt hat) usw.

      Aber gut, ich rechne jetzt nur mal mit den vorhersehbaren Sachen:
      Im Job arbeitest du ~240 Tage/Jahr. Davon abzuziehen sind Urlaub (24 Tage), Feiertage (~ 10 Tage), Krankheit. Sagen wir also 200 Tage.
      Spielst du in dieser Zeit 6h/Tag zu 20$, macht das 24.000$ + Rakeback (da kenne ich mich jetzt nich aus), sagen wir 30.000$. Das sind heute 24.000€. Davon gehen knapp 2K weg für Krankenversicherung, sagen wir mal 1K für Rentenversicherung, macht 21.000€. D.h. du hast schonmal 6K weniger als ein studierter Berufseinsteiger.

      Nun brauchst du Rücklagen für Krankheit, Berufsunfähigkeit, Pech (mehrere Monate keine Gewinne, soll alles vorkommen), kriegst bei Kündigung keine Abfindung usw. Gehaltserhöhungen/Boni/13tes Monatsgehalt gibts auch nicht, es sein denn du steigst in den Limits auf.

      Alles in allem ne ziemlich wacklige Geschichte. Vom rechtlichen her bin ich noch garnich rangegangen.

      EDIT: Ganz vergessen ist natürlich die Tatsache, dass du mit nem "normalen" Job wechseln kannst und sogar noch mehr Geld bekommst. Wenn mir also mein aktueller Job keinen Spaß mehr macht, wechsel ich zu ner anderen Firma (mit ähnlichem Jobprofil) und werde evtl. sogar noch + machen. Wenn der Pro keinen Bock mehr hat, steht er erstmal da. Keine Berufserfahrung, Lücke im Lebenslauf usw.
    • stylus20
      stylus20
      Black
      Dabei seit: 13.10.2007 Beiträge: 9.020
      ganz ehrlich, ich würd nicht über going pro nachdenken wenn ich unter 10k im monat machen würde. werd nach dem studium ma sehen wie es aussieht... kann nicht jeden monat so gut laufen wie diesen mai ;)
    • derf0s
      derf0s
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2008 Beiträge: 14.898
      Könnte es mir (wenn überhaupt) nur für 1-2 Jahre vorstellen und dann nur in einer PokerWG welche dann schon ein wenig an einen Arbeitsplatz erinnert. Dann mit gemeinsamen Mittagspausen etc
    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      Original von stylus20
      ganz ehrlich, ich würd nicht über going pro nachdenken wenn ich unter 10k im monat machen würde. werd nach dem studium ma sehen wie es aussieht... kann nicht jeden monat so gut laufen wie diesen mai ;)
      2#
    • JustgAMblin
      JustgAMblin
      Bronze
      Dabei seit: 09.01.2007 Beiträge: 11.439
      Man kann als pokerpro auch splitten. Soll heißen, 2-3 Stunden grinden und 4-6 Stunden einer normalen Tätigkeit nachgehen. Vorteil ist, man hat soziale und vor allem RL Kontakte und nimmt aktiv am echten Leben Teil. So ist das dann mit KV und RV auch kein Ding mehr.

      Pokerpro only ist in der Tat eine große Belastung wenn man wenig bis gar keine Rücklagen hat.

      Und wie Korn es einst in den ersten Artikeln hier auf ps.de geschrieben hat, zumindest sinngemäß: Its all about Bankrollmanagement. Mit der entsprechenden Rücklage kann man auch die bösesten downs abfangen. Hat man diese nicht kommt man zu sehr in Bedrängnis gut spielen zu müssen und blockiert noch viel mehr und kann kein A-game mehr abrufen.

      Wer die psychische Stabilität und das Durchhaltevermögen und den Glauben an sich selbst hat sollte es unbedingt probieren ne Menge Kohle zu machen mit Pokern. Wer weiß wofür man das Geld alles gebrauchen kann im späteren Verlauf des Lebens.

      Gl allen Pros und Nicht-Pros. ;)
    • dezi
      dezi
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 2.022
      [
    • babbas90
      babbas90
      Black
      Dabei seit: 10.06.2008 Beiträge: 6.401
      Original von tom2606
      ich habe vor nem halben jahr mit HU SnG angefangen und dort selbst zu beginn schon locker ne hourly von 20$ zusammenbekommen.


      und die 20$ hourly halte ich ja für die unterste grenze die du wirklich ohne jeden grips schaffst.

      Leb ruhig weiter in deiner Traumwelt :facepalm:


      Wie die Varianz halt immer und immer wieder unterschätzt wird ist extrem amüsant...
    • rom187
      rom187
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2007 Beiträge: 210
      hmm... iwie glaub ich net, dass jeder hauptschulabsolvent ne hourly von $20 schaffen könnte. selbst nicht mit ner menge fleiß^^
    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      Original von JustgAMblin
      Man kann als pokerpro auch splitten. Soll heißen, 2-3 Stunden grinden und 4-6 Stunden einer normalen Tätigkeit nachgehen. Vorteil ist, man hat soziale und vor allem RL Kontakte und nimmt aktiv am echten Leben Teil. So ist das dann mit KV und RV auch kein Ding mehr.

      das wäre auch auf jedenfall meine Wahl, dann hast du die Miete bezahlt, den Kühlschrank gefüllt und für den luxus kann dann poker kommen.
    • tom2606
      tom2606
      Bronze
      Dabei seit: 05.07.2006 Beiträge: 1.607
      Original von babbas90
      Original von tom2606
      ich habe vor nem halben jahr mit HU SnG angefangen und dort selbst zu beginn schon locker ne hourly von 20$ zusammenbekommen.


      und die 20$ hourly halte ich ja für die unterste grenze die du wirklich ohne jeden grips schaffst.

      Leb ruhig weiter in deiner Traumwelt :facepalm:


      Wie die Varianz halt immer und immer wieder unterschätzt wird ist extrem amüsant...
      spiel weiter cashgame und mach deine 5$ die stunde
    • Johnnny777
      Johnnny777
      Global
      Dabei seit: 09.08.2009 Beiträge: 745
      Original von Kavalor
      Original von JustgAMblin
      Man kann als pokerpro auch splitten. Soll heißen, 2-3 Stunden grinden und 4-6 Stunden einer normalen Tätigkeit nachgehen. Vorteil ist, man hat soziale und vor allem RL Kontakte und nimmt aktiv am echten Leben Teil. So ist das dann mit KV und RV auch kein Ding mehr.

      das wäre auch auf jedenfall meine Wahl, dann hast du die Miete bezahlt, den Kühlschrank gefüllt und für den luxus kann dann poker kommen.
      this!.. würd ich auch so machen wenns mal soweit ist
    • Thrym
      Thrym
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 618
      Für Leute mit geringer Bildung ist das natürlich keine schlechte Lösung. Vor allem, weil man auch gefahrlos wieder einsteigen kann nach einigen Jahren ohne Job. Wenn du bei Aldi Regale einräumen willst, wird dem Chef ne Lücke im Lebenslauf herzlich egal sein. Wenn du Mediziner oder Naturwissenschaftler bist, ist ne Lücke ne Katatstrophe.
      Aber überschätz mal die Masse nicht, viele haben wirklich nicht das Zeug dazu, Winning Player zu werden. Ich hab ein paar Freunde denen kann man 50 mal erklären, daß baby-Asse an nem Fullring-Tisch schrott sind, die werden trotzdem weitergespielt. Man hat ja ein Ass und kann auch Two Pair treffen ;)

      Zum Thema "Erfüllung":
      Drauf geschissen. Arbeit ist dazu da sich und seine Familie zu ernähren. Je mehr Geld man mit je weniger Aufwand bekommt, desto besser. Ob das sinnvoll ist, interessiert mich nicht die Bohne. Hauptsache es wird gut bezahlt und ich hab zeit für die Familie
    • mcrs80
      mcrs80
      Global
      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Original von tom2606
      habe gerade mal einige rechenspiele gemacht.

      und um es vorweg zu sagen, ich würde niemals auf die bescheuerte idee kommen duch pokern zu leben wenn ich damit nur genauso viel verdiene wie in meinem ersten berufsjahr.
      aber trotzdem finde ich die rechnung ganz interessant, v.a. für leute die "nur" hauptschulabschluss haben etc.
      diskussionen dieser art gibts schon zur genüge ich weiss, aber ich wollte das nochmal anstossen.


      ich habe vor nem halben jahr mit HU SnG angefangen und dort selbst zu beginn schon locker ne hourly von 20$ zusammenbekommen.
      also mit etwas fleiss und arbeit wird JEDER auf so ne hourly kommen wage ich mal zu behaupten.

      gehe ich von nem 6 stunden tag aus und 5 tagen die woche komme ich dabei auf ein jahresgehalt vo 28800$ zu deutlich besseren arbeitsstunden.
      rechne ich dort jetz meinen rakeback von FTP dazu bin ich bei ungefähr 33.000$

      das sind momentan 27.000 €

      wenn ich ein brutto gehalt von 45.000 € habe bleiben genau diese 27.000 € übrig.

      klar, ich würde mich nicht auf poker versteifen wenn ich nicht weiss ob es profitabel, legal etc. bleibt, von sachen wie persönlichem druck und sozialen netzwerken ganz abgesehen.
      schon garnicht wenn ich durch einige jahre berufsjahre ein vielfaches von dem verdienen kann.

      aber wäre ich irgendjemand mit ner lehre der seine 25K pro jahr verdient (Brutto) und selbst nach 2-3 jahren ausm job wieder einsteigen könnte dann würd ichs probieren.

      man ist doch dämlich sich 8-10 stunden der arsch abzurackern wenn man das gleiche auch auf der couch verdienen kann.

      und die 20$ hourly halte ich ja für die unterste grenze die du wirklich ohne jeden grips schaffst.

      eure meinung dazu?
      was sagen diejenigen von euch die mit ihrem job wohl nie über ein brutto gehalt von 45k hinauskommen werden?
      noch nie mit dem gedanken gespielt?
      Vorab, ich bin selbst Akademiker.

      Aber dieser Post trieft ja nur so von Unreife, Großkotzigkeit und sozialer Fehlbildung. Meine Fresse, es gibt so viele Leute, die ein finanziell sehr ausgewogenes und teilweise unabhängiges Leben führen, völlig egal welchen Schulabschluß sie erreicht haben. Ob es nun ein Schulabbrecher ist, der bei nem Bekannten ne KFZler Lehre gemacht hat und dann zu einem erfolgreichen Meister mit eigener Werkstatt geworden ist, oder ein Abiturient, der sich im Studium sämtliche Hirnzellen weggeballert hat und jetzt Briefe austrägt.

      Btw das derzeitige durchschnittliche Jahreseinkommen eines Deutschen liegt weit unter den 45k€, die du hier erwähnst. Also solltest du mal andere Zahlen verwenden und dein verwöhntes und verzogenes Hirnchen mal etwas mit sozialer Kompetenz ausstatten.

      Pokerpro zu sein ist ein ziemlich normaler Job, wenn man sein Mindset u nd sein Umfeld darauf abstimmt. Man kann auch mit Smallstakes (nich unter NL100) davon leben, aber man muß sich dann bewusst sein, dass es nich für die Ewigkeit ist. Um die Lücke dann im Lebenslauf zu füllen, muß jeder selbst was finden. Is aber mit Connections alles möglich. Auf der sicheren Seite ist man beim Pokern erst, wenn man (wie bereits erwähnt wurde) soviel monatlich verdient, dass man rund 50% davon für die BR verwenden kann (zB 4k€ fürs Leben + 4k€ für die Roll). Weil dann kann man auch soweit vorsorgen, dass man bei eventuell auftretenden Legalitätsproblemen erstmal ein Polster hat, bis man sich neu orientiert.

      Aber, was viele und v.a. OP hier vergessen, ist, dass man mit Poker relativ schnell und einfach auch zu solchen Summen gelangen kann, die über Jahre und für manchen auch für ein ganzes Leben reichen. Wenn man die Disziplin, aber natürlich auch Talent besitzt, um die Midstakes auf Dauer zu schlagen, gibt es genug Beispiele für Leute, die nie mehr für 45k€ im Jahr die Finger krum machen. Das sollte man nicht vergessen und dieser Chance einen Versuch zu widmen, finde ich persönlich nicht verwerflich.
    • dapapst
      dapapst
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 325
      also mit etwas fleiss und arbeit wird JEDER auf so ne hourly kommen wage ich mal zu behaupten.

      Stoped reading here. :) Nein, ich glaube das schafft nicht jeder. Poker ist leider ein wenig komplexer und selbst, wenn man die Theorie beherscht. Ist das Spiel ja "leider" eine Symbiose aus Theorie und Mindcontrol ( tilting etc).

      Meine Empfehlung Job+ Hobby Pokern nebenher.
    • tom2606
      tom2606
      Bronze
      Dabei seit: 05.07.2006 Beiträge: 1.607
      Original von mcrs80
      Original von tom2606
      habe gerade mal einige rechenspiele gemacht.

      und um es vorweg zu sagen, ich würde niemals auf die bescheuerte idee kommen duch pokern zu leben wenn ich damit nur genauso viel verdiene wie in meinem ersten berufsjahr.
      aber trotzdem finde ich die rechnung ganz interessant, v.a. für leute die "nur" hauptschulabschluss haben etc.
      diskussionen dieser art gibts schon zur genüge ich weiss, aber ich wollte das nochmal anstossen.


      ich habe vor nem halben jahr mit HU SnG angefangen und dort selbst zu beginn schon locker ne hourly von 20$ zusammenbekommen.
      also mit etwas fleiss und arbeit wird JEDER auf so ne hourly kommen wage ich mal zu behaupten.

      gehe ich von nem 6 stunden tag aus und 5 tagen die woche komme ich dabei auf ein jahresgehalt vo 28800$ zu deutlich besseren arbeitsstunden.
      rechne ich dort jetz meinen rakeback von FTP dazu bin ich bei ungefähr 33.000$

      das sind momentan 27.000 €

      wenn ich ein brutto gehalt von 45.000 € habe bleiben genau diese 27.000 € übrig.

      klar, ich würde mich nicht auf poker versteifen wenn ich nicht weiss ob es profitabel, legal etc. bleibt, von sachen wie persönlichem druck und sozialen netzwerken ganz abgesehen.
      schon garnicht wenn ich durch einige jahre berufsjahre ein vielfaches von dem verdienen kann.

      aber wäre ich irgendjemand mit ner lehre der seine 25K pro jahr verdient (Brutto) und selbst nach 2-3 jahren ausm job wieder einsteigen könnte dann würd ichs probieren.

      man ist doch dämlich sich 8-10 stunden der arsch abzurackern wenn man das gleiche auch auf der couch verdienen kann.

      und die 20$ hourly halte ich ja für die unterste grenze die du wirklich ohne jeden grips schaffst.

      eure meinung dazu?
      was sagen diejenigen von euch die mit ihrem job wohl nie über ein brutto gehalt von 45k hinauskommen werden?
      noch nie mit dem gedanken gespielt?
      Vorab, ich bin selbst Akademiker.

      Aber dieser Post trieft ja nur so von Unreife, Großkotzigkeit und sozialer Fehlbildung. Meine Fresse, es gibt so viele Leute, die ein finanziell sehr ausgewogenes und teilweise unabhängiges Leben führen, völlig egal welchen Schulabschluß sie erreicht haben. Ob es nun ein Schulabbrecher ist, der bei nem Bekannten ne KFZler Lehre gemacht hat und dann zu einem erfolgreichen Meister mit eigener Werkstatt geworden ist, oder ein Abiturient, der sich im Studium sämtliche Hirnzellen weggeballert hat und jetzt Briefe austrägt.

      Btw das derzeitige durchschnittliche Jahreseinkommen eines Deutschen liegt weit unter den 45k€, die du hier erwähnst. Also solltest du mal andere Zahlen verwenden und dein verwöhntes und verzogenes Hirnchen mal etwas mit sozialer Kompetenz ausstatten.

      Pokerpro zu sein ist ein ziemlich normaler Job, wenn man sein Mindset u nd sein Umfeld darauf abstimmt. Man kann auch mit Smallstakes (nich unter NL100) davon leben, aber man muß sich dann bewusst sein, dass es nich für die Ewigkeit ist. Um die Lücke dann im Lebenslauf zu füllen, muß jeder selbst was finden. Is aber mit Connections alles möglich. Auf der sicheren Seite ist man beim Pokern erst, wenn man (wie bereits erwähnt wurde) soviel monatlich verdient, dass man rund 50% davon für die BR verwenden kann (zB 4k€ fürs Leben + 4k€ für die Roll). Weil dann kann man auch soweit vorsorgen, dass man bei eventuell auftretenden Legalitätsproblemen erstmal ein Polster hat, bis man sich neu orientiert.

      Aber, was viele und v.a. OP hier vergessen, ist, dass man mit Poker relativ schnell und einfach auch zu solchen Summen gelangen kann, die über Jahre und für manchen auch für ein ganzes Leben reichen. Wenn man die Disziplin, aber natürlich auch Talent besitzt, um die Midstakes auf Dauer zu schlagen, gibt es genug Beispiele für Leute, die nie mehr für 45k€ im Jahr die Finger krum machen. Das sollte man nicht vergessen und dieser Chance einen Versuch zu widmen, finde ich persönlich nicht verwerflich.

      meine fresse jetz komm mal wieder runter.

      im durchschnitt ist es eben so dass akademiker mehr geld verdienen als z.B. hauptschüler oder realschüler.
      ob und was dann glücklich macht behaupt ich doch garnicht.
      aber es ist nunmal so dass man als akademiker im schnitt mehr vedient.

      udn das 45k mehr als das durchschnittsgehalt ist brauchst du klugscheisser mir nicht erzählen.
      gerade deswegen sage ich ja dass es sich für akademiker nicht lohnt für die von mir gegebenen somme nur zu pokern.
      udn ich kenn nunmal das durchschnittliche einstiegsgehalt in meiner branche, also klappe zu.
      und von nix anderem als DURCHSCHNITT gehts in dem ganzen thread.