Stretegie für 6er Tische

  • 12 Antworten
    • ColdCaller
      ColdCaller
      Bronze
      Dabei seit: 28.04.2008 Beiträge: 1.710
      In der Silbersektion findest du nach dem Artikel "Wie spiele ich shorthanded" noch viiiiele weitere Artikel!

      6-Max ist aber wesentlich aggresiver und looser, deswegen soll man erst eine Menge Erfahrung im 9-Max sammeln. Dann schön mit den Artikeln auseinandersetzen.
      Danach steht einem nichts mehr im Wege ,)
    • Ajezz
      Ajezz
      Black
      Dabei seit: 19.07.2005 Beiträge: 10.245
      6max ist nicht unbedingt looser oder aggressiver, das stimmt so nicht. Man spielt nur öfters die hinteren Positionen (weil die ganzen UTG wegfallen), aber diese auch nicht looser als bei Fullring.

      Stell dir einfach vor, du spielst Fullring und die ersten vier folden.
    • vaniilla
      vaniilla
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2009 Beiträge: 3.743
      Original von Ajezz
      6max ist nicht unbedingt looser oder aggressiver, das stimmt so nicht. Man spielt nur öfters die hinteren Positionen (weil die ganzen UTG wegfallen), aber diese auch nicht looser als bei Fullring.

      Stell dir einfach vor, du spielst Fullring und die ersten vier folden.
      also irgendwie wiederspricht du dir da selbst
    • Rafzahn
      Rafzahn
      Bronze
      Dabei seit: 28.11.2007 Beiträge: 129
      Wieso Widerspruch, ich spiele das genau so. Habe den SHC der BSS und lasse die Frühe Pos. weg.
    • bluezorq
      bluezorq
      Bronze
      Dabei seit: 22.07.2007 Beiträge: 422
      Original von Rafzahn
      Wieso Widerspruch, ich spiele das genau so. Habe den SHC der BSS und lasse die Frühe Pos. weg.
      Damit dürftest du allerdings im Fixed Limit auf der Verliererseite sein ;)
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Der Verweis aus die Silbersektion ist schon richtig. Dort gibt es den grundlegenden Artikel zum SH-Spiel. Ajezz hat natürlich recht, aber das SH-Spiel fühlt sich definitiv looser und aggressiver an, weil jeder öfter im Pot mitmischt und man weniger Gegner auf dem Flop hat. Damit gewinnen Moves an Bedeutung, weil seltener made Hände unterwegs sind.
    • Ajezz
      Ajezz
      Black
      Dabei seit: 19.07.2005 Beiträge: 10.245
      Original von vaniilla
      Original von Ajezz
      6max ist nicht unbedingt looser oder aggressiver, das stimmt so nicht. Man spielt nur öfters die hinteren Positionen (weil die ganzen UTG wegfallen), aber diese auch nicht looser als bei Fullring.

      Stell dir einfach vor, du spielst Fullring und die ersten vier folden.
      also irgendwie wiederspricht du dir da selbst
      Wo soll da der Widerspruch liegen?
    • churib
      churib
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2006 Beiträge: 465
      Original von Ajezz
      ...
      Wo soll da der Widerspruch liegen?
      HU ist so loose und aggro wie FR, nur dass die ersten acht Positionen wegfallen... :)

      Edit: Es ist klar, wie Du es meinst, allerdings ist es auch so, dass man durch den Wegfall der ersten Positionen sich auch nicht in diesen befinden kann und die Ranges ueber den gesamten Tisch gesehen groesser werden...
    • Ajezz
      Ajezz
      Black
      Dabei seit: 19.07.2005 Beiträge: 10.245
      Deswegen habe ich auch geschrieben, und ich zitiere:
      Original von Ajezz
      ...
      Man spielt nur öfters die hinteren Positionen [...], aber diese auch nicht looser als bei Fullring.
      Wer also genau lesen kann, ist im Vorteil. =)

      Was ich damit sagen will ist einfach, daß es auch kein anderes Spiel ist. Man spielt vorher LHE und nachher LHE. Und wenn man meint, von seiner Spielweise abweichen zu müssen, nur weil jetzt 6 statt 10 Leute am Tisch sitzen, dann ist das (ceteris paribus) falsch. HU ist im übrigen eine andere Sache, aber für den Vergleich zwischen FR und SH finde ich die Vorstellung, daß einfach die ersten Positionen gefoldet haben, eine gute Herangehensweise.

      Ich weiß auch, wie cheigl es meint, finde es aber ein bißchen bedenklich, hier im Bronze-Bereich zu schreiben, daß "Moves" an Bedeutung gewinnen. Der durchschnittliche SH-Einsteiger, der das liest, versteht das Wort aber sicher falsch (bzw. anders als wir) und fängt dann an, grobe -EV-Plays zu machen und Chips rumzuspewen, weil man bei SH "Moves" macht. Und dann wundert man sich, daß niemand foldet. Simples ABC-Value-Poker ist immer noch das A und O.
    • churib
      churib
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2006 Beiträge: 465
      nicht ernst nehmen:

      Widersprichst Du dir da nicht selbst?
      Zum einen gibst Du cjheigl Recht, zum Anderen sagst Du, dass die Spielweise gleich ist. :P
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Es gibt keine Meinungsverschiedenheit zwischen mir und Ajezz. Ajezz Punkt ist, dass SH das gleiche Spiel ist wie FR, nur dass SH nur ein bestimmter Aussschnitt aus dem FR Spiel ist, nämlich der, bei dem die ersten vier Spieler nicht existieren/gefoldet haben. Grundsätzlich können alle Taktiken des SH-Spiels auch im FR-Spiel angewendet werden, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind.

      Auf den Hinweis von Ajezz ersetze ich die Formulierung "Moves werden wichtiger" dadurch, dass manche Hände im SH-Spiel nach dem Flop stärker gespielt werden als im FR-Spiel, weil sich die Ranges und damit die Equities im SH-Spiel verschieben.

      Es geht nicht darum, aus Prinzip rumzumoven, sondern sich den veränderten Ranges und Equities anzupassen.
    • Rafzahn
      Rafzahn
      Bronze
      Dabei seit: 28.11.2007 Beiträge: 129
      Original von bluezorq
      Original von Rafzahn
      Wieso Widerspruch, ich spiele das genau so. Habe den SHC der BSS und lasse die Frühe Pos. weg.
      Damit dürftest du allerdings im Fixed Limit auf der Verliererseite sein ;)
      Heh, ich spiel auch NL ;) So schnell kann man in der falschen Abteilung landen ;)