BB grenze bei downswing

  • 24 Antworten
    • exsmo
      exsmo
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 3.213
      eigentlich 50. waren aber auch schon 300
    • TomBlade
      TomBlade
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2007 Beiträge: 1.840
      hab nach 1000 schluss für immer gesagt :D
    • DrKaputnik
      DrKaputnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 3.541
      pauschal erstmal 100. wenn ich die 100 down bin sag ich 200. dann 300 usw.
    • firsttsunami
      firsttsunami
      Black
      Dabei seit: 23.01.2006 Beiträge: 32.997
      Bei 100 merke ich wirklich, wie mein Spiel schlechter wird aber die Komfortzone ist wie bei vielen anderen Sachen auch individuell. Bei manchen schleicht sich der Tilt auch schon bei 50 BB oder weniger ein. Aber jeder hier kennt natürlich auch das Phänomen des "stuck-seins", wo man trotz aller guten Prinzipien dann doch nicht aufhören kann und man mit der Brechstange sein Geld zurückzuholen versucht. Das größte Leak der meisten Pokerspieler, nicht quitten zu können, auch wenn einem schon lange bewusst ist, dass man fern ab vom A-Game spielt.

      Die Grenze ist bei mir aber eigentlich dynamisch und hängt von einigen anderen Einflussfaktoren meiner Umwelt ab. Soziale Umwelt, derzeitiges Befinden, allgemeine Erfolge/Miserfolge, Verlauf der letzten Sessions etc...
    • bobstarr
      bobstarr
      Bronze
      Dabei seit: 04.10.2007 Beiträge: 638
      ja bei mir isses halt auch so, dass ich sage bei 50 big bets hör ich auf..aber man setzt sich ja sleber auch ein zeitlimit wie lange man spielen möchte udn es ist halt kacke wenn nach ner stunde schon 50 bb weniger auf deinem konto sind:D
      aber wie du schon sagtest first, man will halt unbedingt das geld zurückbekommen, vor allem auch wenn man diel etzten sessions mit miese abgeschlossen hat...
      es ist natürlich wirklich schwierig, sich voll und ganz auf sein A-game zu konzentrieren, wenn man mehrere spots gleichzeitig oder hintereinander hat wo man trotz gutem spiel immer nur auf die mappe bekommt und ich persönliche bekomm es langsam hin, weniger die fische zu flamen^^ und auch beim A-game zu bleiben und es hilft wirklich wenn man sich sagt, du hast gut gespielt, die line war perfekt bzw optimal und man hatte einfach nur mal wieder pech....aufgrund dessen sag ich mir dann auch, okay, du bist nich down weil du tiltest, sondern weils grad scheiße luft..aber ich habe gestern auch wieder gemerkt, dass es nur eine frage der zeit war bis ich mich wieder hochgearbeitet und am ende doch noch im plus gefinished habe...
      ich glaube was auch noch wichtig ist, wenn man sag ich mal knapp über dem neuen limit spielt, anstatt schon kurz vor dem nächsten limit zu sein, dass man sich seine grenze weiter runterschraubt, weil man nicht wirklich absteigen will...spielt man hingegen kurz vorm nächsten limit, kann ich mir eine höhere grenze setzen, bevor ich sage, schluss für heute..würde ich jetzt eifnach mal so in raum werfen...
      aber ich glaube, 75 bb wäre für mich persönlich die höchste grenze..
    • firsttsunami
      firsttsunami
      Black
      Dabei seit: 23.01.2006 Beiträge: 32.997
      Da hast du noch was wichtiges angesprochen. Es ist wichtig beim Spielen eine Mentalität zu entwickeln, die selbstbewusst ist und frei von eigenen Schuldvorwürfen, wissentlich, dass man die richtige Line gespielt hat. Das Können und die Fähigkeit, sich bei einem Miserfolg von eigenen Schuldvorwürfen freizusprechen, in dem man sagt, ich habe die Line optimal gespielt und es war halt Pech, ist nicht so einfach.

      Ich denke es ist stets natürlich, dass der Mensch bei Miserfolgen von Schuldvorwürfen und Zweifeln beschlichen wird. Deswegen ist es wichtig, dass man sie stetig durch selbstbestätigende Worte - "ich habe richtig gespielt und es war halt Pech" - im Keim erstickt.

      Das Problem ist aber, dass man in einigen Situationen doch unsicher ist und sich einem die Frage "Wäre Entscheidung x oder y nicht doch besser gewesen" unumweglich aufdrängt und trübe Zweifel an sich selbst und seinem Spiel fortbestehen. Und ferner die Frage "War es jetzt wirklich nur Pech / wieviel Eigenschuld trage ich an "der" schlechten Session" ungeklärt bleibt.

      Daher tut etwas Bescheidenheit auch ganz gut. Sollte man doch auch zufrieden sein, wenn die BR kontinuierlich wächst und man zumind. die meisten Entscheidungen souverän und guten Gewissens +EV trifft. :)

      Um diese Zweifel noch weiter auszuräumen und das Gewissen zu befreien, sollte man sich bei unsicheren Entscheidungen am Ende der Session nochmal hinsetzen und diese Situation nachanalysieren.

      Ich bin sehr froh, dass ich mich durch meine Arbeit als Handbewerter regelmäßig mit der Materie befassen muss, weils mir auch oft an Lerneifer mangelt. Kennt jeder, gell? :D

      Ich selber bin auch jemand, der lieber mit einem dicken Polster spielt. Ich vertrage es psychisch einfach schlecht, wenn ich nach einer Session meine halbe Bankroll verloren habe.

      Hören wir jetzt aber mal auf mit trübseeligen Begriffen wie Schuld und schlechtes Gewissen um uns zu werfen und denken wieder an etwas fröhlicheres wie geile Ärsche und große T ausendfüßler. :f_biggrin:
    • NoBoGeR
      NoBoGeR
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 3.401
      50BB sollte schon reichen, sonst tilt ich nur noch^^
    • killedbamby
      killedbamby
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2008 Beiträge: 701
      also ab 20 bb fang ich an zu flamen, ab 30 zu tilten.. und bei 50 ist der ofen aus..

      meist zock ich dann paar hyperturbo hu sngs um mich abzureagieren und losses zu chasen..
      hab noch n paar mindset probleme ^
    • pyschi
      pyschi
      Silber
      Dabei seit: 09.09.2009 Beiträge: 966
      Original von firsttsunami
      Das Problem ist aber, dass man in einigen Situationen doch unsicher ist und sich einem die Frage "Wäre Entscheidung x oder y nicht doch besser gewesen" unumweglich aufdrängt und trübe Zweifel an sich selbst und seinem Spiel fortbestehen. Und ferner die Frage "War es jetzt wirklich nur Pech / wieviel Eigenschuld trage ich an "der" schlechten Session" ungeklärt bleibt.
      In diesen Spots öffne ich im HM die Hand und makiere sie um mir meine Bestätigung dann im Handbewertungsforum zu holen.

      Man muss halt auch selbst mal sehen wie oft man dann doch noch am River den Draw hittet und damit dann die Aces oder das Set vom Gegner wegbämst. Das nimmt man immer nur so hin und freut sich über den Pot. So lange mein Gegner seinen Draw gut gespielt hat, kann ich auch nicht tilten. Wenn dann aber ein Fisch wieder mal das unmöglichste Play macht, denk ich mir auch nur 'wtf?'. Aber auch da muss man eigentlich drüber lachen, denn irgendwann wird das Geld zurück kommen, falls er nicht vorher broke geht :f_biggrin:

      Ein wirkliches Verlustlimit hab ich mir auch nicht gesetzt. Ich spiele wenn ich mich gut fühle und mein A-Game bringen kann. Wenn ich davon abweiche, ist es kein Problem sofort zu quitten. Gibt halt immer mal wieder Tage an denen es nicht läuft. Da mach ich die Kiste aus, shit happens und gehs dann am nächsten Tag nochmal an.
    • DasHaendchen
      DasHaendchen
      Bronze
      Dabei seit: 28.11.2006 Beiträge: 1.150
      Ist doch ein eindeutiges Leak, wenn man sich gewisse Grenzen setzen muss, um optimal zu spielen. Da könnte evtl. das Buch "The Poker Mindset" helfen. Darin findet sich z.B. der Tipp, sich nur mit 12BB einzukaufen und autorebuy anzuschalten. Damit hat man keinen Überblick mehr, wieviel man verloren o. gewonnen hat, d.h. man kann immer die Entscheidung mit dem höchten EV treffen und wird nicht vom momentanen Stand beeinflusst.
      Wenn die Tische dann zu sind und man im Tracker nachschaut, ist es auch nicht mehr so schlimm, wenn man auf Tilt geht. :D

      Greetz,
      dH.
    • Saithis
      Saithis
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2007 Beiträge: 751
      Anstatt sich ein Limit für die verloren BB zu setzen, würde ich lieber eine bestimmte Handanzahl als Ziel definieren die man konzentriert an einem Stück spielen kann. 50BB sind halt im SH einfach nichts und können schnell sowohl nach oben als auch nach unten gehen. Der nächste Punkt ist, wie schon angesprochen, dass ständige kontrollieren, wie die aktuelle Session gerade läuft. Wenn man sich bewusst ist, wieviel man schon verloren hat, wird, wie ich finde, das eigene Spiel auch schlechter, bzw. "anders". Man spielt irgendwie "vorsichtiger", also nicht optimal. Früher hat mich das auch genervt, wenn eine Session total mies läuft. Mittlerweile lach ich einfach darüber, was an den Tischen für merkwürdige Sachen passieren. Klar ist man auch im ersten Moment gefrustet, aber 10min später, nach Betrachtung des heutigen Graphen war doch alles halb so schlimm. Ist halt Poker :)
    • HamburgmeinePerle
      HamburgmeinePerle
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2009 Beiträge: 6.134
      es gab Zeiten, da konnte ich nach 50 BB oder mehr noch problemlos mein A-Game bringen, da lief es noch gut...in letzter Zeit ging es nur noch bergab und wenn ich in einer Session schon 20 BB down war war habe ich schon abgekotzt. Jetzt erstmal Pause gemacht, Pokerraum gewechselt und jetzt wieder anfangen, bisher läufts ganz gut, aber nicht den Tag vor dem Abend loben...es ist immer noch so, dass wenn ich 30 BB down bin, dass das dumme Gefühl wiederkommt, alles sei rigged und jeder hat was gegen mich.

      Dauert wohl noch eine Weile, bis ich das wieder abstellen kann :(
    • K4liman
      K4liman
      Black
      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 2.219
      Original von DasHaendchen
      Ist doch ein eindeutiges Leak, wenn man sich gewisse Grenzen setzen muss, um optimal zu spielen.
      Was soll bitte an nem Stop-Loss ein Leak sein. Was sind den bitteschön die Nachtteile. Dass ich vielleicht an einem profitablen Tisch nicht spiele, weil ihc nicht sicher bin ob ich momentan mein A-Gambe bringe? Klar gibt es Leute die sowsa nicht brauchen, nur schadet es ihnen auch relativ wenig, auf alle Fälle um ein Vielfaches weniger, als jemandem der es brauchen würde, es aber nicht hat.

      Ich hab selber auch keins. Versuchs eher in Selbstreflektion während dem Spiel, wobei das leider nicht immer klappt. Und bei mir sind es meistens auch nicht die BB-Downs, sondern eher bestimmte Spieltypen/Spieler. Das ganze hängt ja auch nicht nur mit dem Spiel selber zusammen, gibt halt genug andere Faktoren, die überhaupt nix mit Poker zu tun haben und trotzdem sowas beeinflussen können. So kann es schonmal sein, dass ich auch bei 150BB Down in ner Session noch immer kein Problem damit habe, auf der anderen Seite aber selbst dick im Plus auf einmal nur noch Mist zusammenspiele.
    • bobstarr
      bobstarr
      Bronze
      Dabei seit: 04.10.2007 Beiträge: 638
      natürlich ist es schwer, komplett die eisntellung zu haben, dass man sagt, okay, hier wurde ich halt ausgesuckt, scheiß drauf und weiter gehts...ich denke nich dass es machbar ist diese sichtweise während einer kompletten session zu vertreten..es wird immer so sein, dass es einige spots gibt wo man natrülich hinterfragt "hätte ich hier ne bessere line spielen können.." etc...selbstverständlich hinterfragt man selber seine enstcheidungen und spielzüge, aber für mich persönlich hilft es, vor allem auch um dem lieben tilt entgegenzuwirken, öfter einzugestehen, dass man in der jeweiligen situation gut gespielt hat und einfach nur mal wieder der Fisch am ende geluckt hat...
      und was du auch noch angesprochen hast wegen dem analysieren nach der session..mach ich jetzt öfters auch mal danach und schau mir die markierten hände an und versuche zu schauen, wie ich hätte besser spielen können..(nur muss ich die auch mal ins forum posten :f_cool:
      aber wie du schon meintest first, enfach mal an geile ärsche und große T..ausendfüßler denken;D

      killedbamby: "also ab 20 bb fang ich an zu flamen, ab 30 zu tilten.. und bei 50 ist der ofen aus.."-- :s_biggrin:
      sehr nice:D

      ich seh das auch überhaupt nich als leak wenn man sich eine grenze setzt...ich finde es einfach als schutz vor noch größerem verlust bei vermeindlichem abkommen vom A-game...du kannst noch so konzentriert spieln und dein A-game durchballern, ab nem gewissen down ist das A-game einfach nich mehr gewährleistet...

      und natürlich muss ich auch Saithis zustimmen..bei mir isses auch so, dass ih öfter nachschaue, wieviel ich verloren bzw gewonnen habe, is bissl assi..ständig auf die bankroll zu schauen, wieviel bin ich jetzt down oder up...man spielt wirklich etwas anders und kommt ein wenig vom Agame ab...naja, ich finde diese grenze hilft mir schon sher..zusammen mit dem feeling in der session, wenn ich merke, ich kann noch so gut spielen aber heute wollen sie mich asuziehen, dann hab ich meine grenze und seh es dann auch ein, heut is nich ein tag..analysierst du halt mal noch ein wenig die session und gut ist..
    • OstapBender
      OstapBender
      Black
      Dabei seit: 29.01.2007 Beiträge: 5.416
      Hatte mir im Mai zum Ziel gesetzt, kein einziges Mal irgendwo die laufenden Resultate des Monats/einzelner Sessions nachzusehen und es kostet einiges an Disziplin, spart aber auch eine Menge an Nerven. Ansonsten würde ich ab 150-200BB in der Session Feierabend machen.
    • HamburgmeinePerle
      HamburgmeinePerle
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2009 Beiträge: 6.134
      Original von OstapBender
      Hatte mir im Mai zum Ziel gesetzt, kein einziges Mal irgendwo die laufenden Resultate des Monats/einzelner Sessions nachzusehen und es kostet einiges an Disziplin, spart aber auch eine Menge an Nerven. Ansonsten würde ich ab 150-200BB in der Session Feierabend machen.

      davon kann ich derzeit nur träumen, dass ich es überhaupt bis 150 BB schaffe. Naja als BM muss man wohl auch tiltresistent sein, ansonsten kommt man ja nicht so schnell auf die nötigen Punkte...


      Aber passiert es dir bei deinen Sessions tatsächlich manchmal wesentlich mehr als 200 BB down zu sein? Wie lange muss man denn dafür spielen, dass das eine nennenswerte Anzahl an Situationen ergibt, da du es offensichtlich als Problem ansiehst "nur" bis 150-200 BB down spielen zu können...!? Um ehrlich zu sein hatte ich nur sehr wenige Sessions, in denen ich mehr als 100 BB down gegangen bin, ich spile aber auch nie länger als 3h und das auch nur selten, meist 1-2h.
    • OstapBender
      OstapBender
      Black
      Dabei seit: 29.01.2007 Beiträge: 5.416
      Original von HamburgmeinePerle

      Aber passiert es dir bei deinen Sessions tatsächlich manchmal wesentlich mehr als 200 BB down zu sein?
      Logischerweise nicht, wenn ich bei minus 150-200BB Schluss mache :)
    • Umumba
      Umumba
      Black
      Dabei seit: 22.04.2006 Beiträge: 2.016
      Original von HamburgmeinePerle
      Original von OstapBender
      Hatte mir im Mai zum Ziel gesetzt, kein einziges Mal irgendwo die laufenden Resultate des Monats/einzelner Sessions nachzusehen und es kostet einiges an Disziplin, spart aber auch eine Menge an Nerven. Ansonsten würde ich ab 150-200BB in der Session Feierabend machen.

      davon kann ich derzeit nur träumen, dass ich es überhaupt bis 150 BB schaffe. Naja als BM muss man wohl auch tiltresistent sein, ansonsten kommt man ja nicht so schnell auf die nötigen Punkte...
      So n richtiger schöner Traum ist das aber nicht, es endlich mal auf -150BB zu schaffen, oder? ^^
    • K4liman
      K4liman
      Black
      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 2.219
      Zeit reicht dafür @ Hamburg. Musst nur an deinem Won$SD arbeiten. Wenn der dann so zwischen 30 und 35 liegt, eben auf ne Sample von 3h à 400-500 Hände = 1200-1500Hände, dann geht das schon.

      Deine Lust auf Poker wird dadurch allerdings für die nächsten paar Tage etwas gedämpft.
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