"Social Skills"

    • wusah
      wusah
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 16.032
      Aus hasuflys Tagebuch:

      Original von Pokerxx
      Original von elcappie
      einer der es beim poker soweit gebracht hat, kann es in den meisten fällen fast überall zu was bringen! sachen wie fleiß, ehrgeiz, disziplien, rationales denken und menschenkenntnis sind auch in der wirtschaft sehr wichtig. und longtherm könnte dabei auch einiges rausspringen und dazu kommt dann noch ein ganz andere lebensart mit mehr selbstbestätigung;)
      Klar, diese Sachen sind aufjedenfall wichtig auch in den Berufen. Aber es fehlt der wichtigste Baustein und zwar "Social Skills". Ohne wird man es dort Draußen nicht weit bringen, egal wieviel man sonst so drauf hat, außer man ist ein Genie, wie es kein Zweites gibt.

      Back to topic: Glückwunsch, ich gönns dir. Scheinst echt zu wissen was du willst und ziehst es knallhart durch.

      Was genau ist mit "Social Skills" gemeint? Geht es da nur darum wie gut man mit fremden Menschen reden kann?
      Sind diese "Social Skills" heutzutage im Berufsleben wichtiger als die eigentliche Leistung? Ist es wirklich UNABDINGBAR sich permanent mit irgendwelchen wildfremden Menschen zu "vernetzen"?

      Ich persönlich habe keinen Spaß an Small Talk und meistens gehn mir fremde Menschen mehr auf den Sack als dass ich mich gerne mit ihnen "unterhalte" oder sie näher kennen lernen möchte (kommt wahrscheinlich davon, dass das oft diese Vernetzungstypen sind).
      Ist jetzt nicht so dass ich keine Freunde habe, oder sozial abgenabelt bin, aber nur der Karriere wegen mich mit dämlichen Leuten zu unterhalten hab ich mal gar keine Lust drauf. Macht ihr sowas? Bringt es etwas? Bekomme ich jemals nen Job ohne ne Visitenkarte von irgendeinem MöchtegernCEO zu haben?
  • 52 Antworten
    • Tijfg
      Tijfg
      Bronze
      Dabei seit: 09.07.2009 Beiträge: 7.345
      kommt auf den job an, manche benötigen es nunmal. Bei anderen eher wayne, wichtig ist es wohl trotzdem bei allen. Selbst wenn du selbstständig bist
    • ChackZ
      ChackZ
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2006 Beiträge: 365
      Es ist schon ziemlich wichtig.
      Nicht umsonst machen viele Firmen bei Einstellungstests/Vorstellungsgesprächen irgendwelche blöden Gruppenspielchen.
      Selbst an meiner FH gehen die total auf die sog. "Soft Skills" ab. Teamarbeit, Gruppenarbeit, Projektarbeit, bla,bla,bla.

      Empfehle folgende Lektüre:
      http://www.amazon.de/gp/product/3728128783?ie=UTF8&tag=chacdequerdur-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3728128783
    • Siete777
      Siete777
      Black
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 5.688
      Mein Pferd hat gruene Zaehne.
    • KiliHH
      KiliHH
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 4.280
      +
    • ThePhantom
      ThePhantom
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 14.705
      behandelt andere einfach so wie ihr selber behandelt werden möchtet und aus die maus, das ist das einzigste was man wissen und befolgen sollte !
    • wusah
      wusah
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 16.032
      Original von ChackZ
      Selbst an meiner FH gehen die total auf die sog. "Soft Skills" ab. Teamarbeit, Gruppenarbeit, Projektarbeit, bla,bla,bla.
      ja wenn das damit gemeint ist bin ich ja beruhigt. Allerdings habe ich oft das Gefühl, dass manche das damit verwechseln sich auf irgendwelchen schlechten Partys mit Leuten (die sich wichtiger machen als sie sind) zu unterhalten und sich dabei wichtiger zu machen als man ist.

      Ich sehs bisher eigentlich wie KiliHH und hab mir noch keine geheimen Kontake zu Top100-Spezialskill-Headhuntern geholt.
      Verpasst man dadurch etwas? Bekommt ich wirklich eher nen Job, wenn ich mal mit jemandem meine (ich hab gar keine) Visitenkarte getauscht habe?
      Oder verstehe ich damit den Ausdruck "Social Skills" ganz einfach falsch?
    • chrischiberlin
      chrischiberlin
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 13.112
      social skills = soziale kompetenz (laut wiki)

      würde somit nicht sagen, dass das gleichbedeutend ist mit dem besorgen verschiedener visitenkarten oder dem anfreunden mit menschen nur der karriere wegen.
      weiß ja nicht, was du machst, aber man sollte das alles nicht überbewerten imo.
    • wusah
      wusah
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 16.032
      Ich bin ja eben gar nichts wichtiges. Das ist es ja! Alle um mich herum (die auch nichts wichtiges sind) fangen jetzt aber mit dieser scheiße an.
      Ich will doch niemandem erzählen was ich alles tolles mache und kann, wenn es in wirklichkeit nur halb so großartig ist :s_confused:
    • chrischiberlin
      chrischiberlin
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 13.112
      ich glaub ja, dass wir alle gleich wichtig oder unwichtig sind^^ und wenn du das keinem erzählen willst, dann mach es halt nicht... wenn du natürlich eine bestimmte position anstrebst, kann es von vorteil sein sich da besonders zu präsentieren, ka...
    • Peter87
      Peter87
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2006 Beiträge: 13.565
      Kritikfähigkeit ist ein wichtiger Punkt, wenn man im Beruf erfolg haben will.
      90%+ aller Menschen sind nicht in der Lage Kritik richtig zu formulieren und zu verarbeiten. Ein riesen Problem auch abseits des Arbeitslebens.

      Je mehr du mit Leuten redest, die (interessante) Jobs vergeben bzw Kontakte haben, desto besser stehen die Chancen ein guten Job zu bekommen. Einerseits wirkt hier das Gesetzt der Masse und zusätzlich wirst du in entsprechenden Situationen souveräner aggieren, wenn du sie schon zig mal hinter dir hast.

      Fazit: Je elitärer dein angestrebter Beruf ist, desto wichtiger wird deine soziale Kompetenz werden.

      Beispiel: Als Maurer (ohne irgendjemand beleidigen zu wollen) sind deine sozial skills zu vernachlässigen, während du nie Abteilungsleiter werden wirst, wenn du nicht anstendig komunizieren kannst
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Fazit: Je elitärer dein angestrebter Beruf ist, desto wichtiger wird deine soziale Kompetenz werden.


      social skills sind in dem fall aber oft scheinbar eher blenden, hinternkriechen, ellenbogen, aufgesetztheit, moralverfall etc.

      ich möchte gar nicht wissen was für ein mensch man werden muss um irgendwo hohe managerposten zu bekleiden.
    • Ican2603
      Ican2603
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2009 Beiträge: 972
      Original von wusah
      Original von ChackZ
      Selbst an meiner FH gehen die total auf die sog. "Soft Skills" ab. Teamarbeit, Gruppenarbeit, Projektarbeit, bla,bla,bla.
      ja wenn das damit gemeint ist bin ich ja beruhigt. Allerdings habe ich oft das Gefühl, dass manche das damit verwechseln sich auf irgendwelchen schlechten Partys mit Leuten (die sich wichtiger machen als sie sind) zu unterhalten und sich dabei wichtiger zu machen als man ist.

      Ich sehs bisher eigentlich wie KiliHH und hab mir noch keine geheimen Kontake zu Top100-Spezialskill-Headhuntern geholt.
      Verpasst man dadurch etwas? Bekommt ich wirklich eher nen Job, wenn ich mal mit jemandem meine (ich hab gar keine) Visitenkarte getauscht habe?
      Oder verstehe ich damit den Ausdruck "Social Skills" ganz einfach falsch?
      Das was du beschreibst wird in einigen Berufsbereichen wirklich gemacht.
      Ein guter Freund von mir arbeitet bei JP Morgan Chase und ist dort
      als Leiter einer kleinen Gruppe für die Betreuung "besonderer" Kunden,
      sprich Großunternehmen, zuständig.
      Wenn man ihm glauben darf ist dieses "Leute kennen lernen" und sich
      austauschen wirklich wichtig, allerdings muss dazu gesagt werden,
      dass dies erst wirklich wichtig wird, wenn du versuchen solltest in gehobene
      Positionen zu kommen.

      Social Networking ist da eher das Keyword um dem ganzen einen Namen
      zu geben.
      Social Skills sind die von Siete beschriebenen Attribute.

      Dem was vor mir gesagt wurde ist nur hinzuzufügen, dass nicht alles
      nur schwarz oder weiss ist, natürlich brauchst du Kontakte in
      die Chefetage um wirklich etwas zu reißen aber natürlich solltest
      du auch Teamfähigkeit und andere Führungsqualitäten besitzen um
      an die Spitze zu kommen.
    • Beelze089
      Beelze089
      Bronze
      Dabei seit: 30.09.2007 Beiträge: 1.617
      Hat man das nicht früher einfach Vitamin-B genannt?
    • Ican2603
      Ican2603
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2009 Beiträge: 972
      Original von Beelze089
      Hat man das nicht früher einfach Vitamin-B genannt?
      Ja und nein ;)
      Edit: Ums genauer zu sagen: Unter Vitamin-B versteht die
      Allgemeinheit wohl eher sich einen Job zu erschleichten.
      Social Networking ist sich bekannt machen mit Führungs-
      persönlichkeiten. Ein Führsprecher oder Mentor wirkt dabei manchmal
      Wunder.


      Grüße Ican
    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.625
      Ich find das albern. Im Prinzip heißt das ja man soll hübsch brav funktionieren, und am besten alle absolut gleich. Dann kann man sie leichter austauschen.

      Da wird der eigene Charakter völlig untergraben. Manch einer ist eben sehr direkt und sprudelt mit der schonungslosen Wahrheit raus und andere versuchen's durch die Blume zu sagen, weil sie niemanden kränken wollen. Und wenn jemand von selber drauf kommt, dass er Hilfe braucht weil er es nicht schafft lernt er es für sich weil er es grade braucht.
      Aber nein, es muss ich ja jeder hübsch brav eingliedern damit alles reibungslos funktionieren kann. Ich finde das menschliche gerät mehr und mehr in den Hintergrund. Und ich finde im Bezug auf Pokerspieler wird es gern etwas übertrieben! Die größten Nerds sind jetzt erfolgreiche Markeninhaber (Microsoft, Apple etc.) und die haben sicher auch mal tagelang kein Sonnenlicht gesehen. Als ob jeder Pokerspieler jahrelang jeden Tag ununterbrochen im Keller sitzen würde :rolleyes:
      Und irgendwie ist rumnerden auch "salonfähig" geworden. Schon allein die Betrachtung wieviel Mädchen inzwischen wie selbstverständlich das Internet nutzen und skypen, irc, daddeln und schon lange auch mal lol in RL sagen, was früher noch belächelt wurde. Unsere Generation ist so oder so schon vernerdet und wir sind die Zukunft. In 30 Jahren ist vielleicht Job-Vorraussetzung das man mind. 4 Tage durchzocken kann, als Zeichen von Enduration wie es dann wohl heißt. :O

      Kurzum: Wayne social Skills. Ich werd ja wohl nach ein paar Wochen zur Eingewöhnung für den Beruf notwendige Fähigkeiten entwickeln wie ich irgendwem irgendwas klarmachen kann.
    • PowerGamer
      PowerGamer
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2007 Beiträge: 5.775
      Original von ChackZ
      Selbst an meiner FH gehen die total auf die sog. "Soft Skills" ab. Teamarbeit, Gruppenarbeit, Projektarbeit, bla,bla,bla.
      selbst auf ner FH ... HOLY SHIT o_O
      (kleiner diss, braucht ihr nicht drauf eingehen ^^)

      Also an richtigen Unis wie bei mir werden Soft Skills einfach voraus gesetzt. Durch Poker kann man sich vieles aneignen, klar. Aber als engagierter junger Hecht in den 20ern sollte man so ziemlich ALLE Soft Skills noch quasi automatisch besitzen ...

      Teamfähigkeit z.B. is sowas triviales ... 4 Std. "Kurs" und ich mach jedem Kellernerd zu nem halbwegs teamfähigen Typen. Einfach paar Regeln aufstellen von wegen Informationsaustausch usw. ...
    • NoBoGeR
      NoBoGeR
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 3.402
      Original von Denz
      Fazit: Je elitärer dein angestrebter Beruf ist, desto wichtiger wird deine soziale Kompetenz werden.


      social skills sind in dem fall aber oft scheinbar eher blenden, hinternkriechen, ellenbogen, aufgesetztheit, moralverfall etc.

      ich möchte gar nicht wissen was für ein mensch man werden muss um irgendwo hohe managerposten zu bekleiden.
      :facepalm:
    • delfink
      delfink
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2007 Beiträge: 5.916
      was mir bei meiner ausbildung aufgefallen ist, ist, dass menschen mit schwachem selbstbewusstsein von vorgesetzten nicht genug respektiert werden. wenn man zu unterwürfig ist, ist es eher negativ. deswegen sollte man immer eine gewisse kompetenz ausstrahlen oder vorgeben.
    • karofuenf
      karofuenf
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 1.198
      eigentlich wird social skills mit trinkfestigkeit uebersetzt.