Need Beratung - Ausbildung vor Studium?

    • minimize2maximize
      minimize2maximize
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2009 Beiträge: 108
      Hey, ich habe vor Bwl zu studieren, jedoch werde ich so ca. 4 Wartesemester absitzen müssen, bevor ich an meiner Wunschuni genommen werde. Stellt sich also die Frage, was ich in dieser Zeit tun sollte. Ich hab mir jetzt ne Ausbildung zum Bankkaufmann ausgeguckt, das interessiert mich auf jedenfall auch, aber könnt ihr mir sagen inwieweit mich diese Ausbildung auch weiterbringen würde bzw. gut für die zukünftige Karriere ist? Ich möchte später auf jedenfall eher einen Bwl-Beruf machen als richtiger Bänker zu sein. Personalwesen, Controlling oder Marketing würden mich da ansprechen.
      Ich bin dankbar für jeden Tip :-)
  • 7 Antworten
    • Lonskar
      Lonskar
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2007 Beiträge: 1.280
      bringt dich auf jedenfall weiter..genau den weg hab ich auch genommen und würd ihn jedem raten. hast grundlegende ahnung im studium - weisst besser worauf du dich spezialiesieren solltest- kannst nicht allzutief fallen wenn du studium abbrichst - hast bessere job aussichten etc etc-
    • Dodo26
      Dodo26
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2006 Beiträge: 106
      Jupp, genau wie mein Vorredner schon meinte... Das ist die optimale Vorbereitung und Du hast in vielen Dingen anderen Leuten was voraus während des Studiums.

      Des Weiteren hast Du halt auch schon eine Ausbildung in der Tasche, falls das mit dem Studium aus welchen Gründen auch immer nicht klappen sollte... Des Weiteren kannst Du auch später überlegen, ob Du vielleicht sogar weiterhin arbeiten willst und nebenbei Abendstudium machst. Dann hast Du zwar mehr Stress, aber auch mehr Geld zur Verfügung...
    • Moky2006
      Moky2006
      Bronze
      Dabei seit: 04.12.2007 Beiträge: 1.141
      ich bin damals direkt nach der schule an die uni gegangen und wünschte, ich hätte etwas dazwischen gemacht. bei bwl ist es evtl. sogar recht gut für das verständnis, wenn man weiß, wie das alles praktisch angewendet wird, aber es bringt dich persönlich in deiner entwicklung auch einfach weiter.
    • Araklion
      Araklion
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2006 Beiträge: 4.605
      Ich würd nicht 2 Jahre auf nen BWL-Platz warten. Du musst halt bedenken, dass BWL praktisch nur auswendiglernen ist. Vielleicht das ein oder andere Fach mit Anflug von Mathematik (Abiturniveau) oder selbstständigem Arbeiten (Sachen in Richtung Unternehmensanalyse). Je nach Uni und Dauer (Bachelor/Diplom) eventuell mit Ökonometrie auch was brauchbares.

      Ich studier selbst Wirtschaftsinformatik an ner Uni die eigentlich für BWL/VWL bekannst ist und die meisten Vorlesungen sind praktisch Buchbesprechungen von Veröffentlichungen des Dozenten und/oder Standardwerken.

      BWL studierst du zu 75-90% für den Namen der Uni auf deinem Bachelorzeugnis/Diplom. Wenn du es unbedingt studieren willst, würd ich dir raten jetzt den Bachelor zu machen und dann mit gutem Bachelorzeugnis an der Wunschuni den Master dranzuhängen (wenn du dann noch willst).

      Was deine Wunschrichtungen angeht: Controlling ist OK, wenn du es kannst. Marketing macht circa jeder als Vertiefung der reine BWL studiert. Direkte Fahrkarte in die Arbeitslosigkeit (bzw. Verschwendung von Studienzeit), wenn du nicht perfekt in die Branche passt (Charisma/Aussehen/etc).
      Personalwesen ist circa ne Mischung, was Chancen angeht.

      Würde dir raten, im Bereich Controlling/OrgPers ne Ausbildung zu suchen (hab aber keine Ahnung wie leicht man an sowas kommt). Wenn du gut bist, hast du immernoch die Option bei der Firma zu bleiben. Wenn man die Kosten (Ausgaben + Zeit) eines Studiums gegen Vollzeitarbeit hochrechnet, holt das Studium ohnehin erst relativ spät im Leben auf.
      Dann gäbe es aber auch Optionen wie Fernuniversität etc.
      Das wäre gerade daher interessant, weil die bereits angestellt bist und die Leute von dir überzeugt sind. Woher dann im Endeffekt das relativ statische BWL-Wissen kommt ist dann nicht mehr so wichtig wie bei einem unbekannten Uni-Absolventen.

      Wäre ich nochmal in der Situation, würde ich heute BA oder Ausbildung machen. An deiner Stelle, dank der 2 Jahre Zwangspause, umso mehr.
    • rayden
      rayden
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 190
      Original von Araklion
      [...]Wenn man die Kosten (Ausgaben + Zeit) eines Studiums gegen Vollzeitarbeit hochrechnet, holt das Studium ohnehin erst relativ spät im Leben auf.
      [...]
      10 Jahre maximal, dann hast du das Geld locker wieder drin. Hängt natürlich auch bisschen davon ab wie gut du dein Studium abschließt.
      Nen bekannter von mir hat auch erst Ausbildung gemacht und dann BWL an der FH (ka auf was er sich spezialisiert hat) studiert. Der hatte die Kosten nach 3 Jahren wieder drin.
    • Araklion
      Araklion
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2006 Beiträge: 4.605
      Ist vielleicht Upswingmensch :/

      Klar, wenn man mit > 1,5 an ner harten (guten) Uni Diplom/Master abgreift, hat man relativ gute Chancen.
      Allerdings landen auch viele in Praktikumsfallen/Zeitarbeitsfirmen.
      Bekannter von mir hat Maschinenbaudiplom in Stuttgart (war mein ich ne schlechtere 1-Komma Note, auf jedenfall im ersten Drittel der Absolventen) gemacht und findet nichts außer Ausbeuterjobs.

      Mit Beziehungen ist es natürlich auch immer einfacher. Aber wenn man die hat, hat man meist auch Eltern die das Studium finanzieren.
    • Calemann
      Calemann
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2006 Beiträge: 4.686
      Gerade wenn du BWL studieren willst, ist eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich sehr empfehlenswert.

      Hab ich genauso gemacht und würde es jeder Zeit wieder so machen.

      Ich bin an einer FH und hatte in einige Bewerbungsgespräche für mein Pflichtpraktikum - in jedem wurde mir gesagt, dass sich eine Ausbildung vor dem Studium für einen Praktikumsplatz positiv auswirkt.

      Die Berufsschule macht das Studium auch ein Stück weit einfacher, da sich vieles wiederholen wird. Und man hat einfach nen Plan davon wie es wirklich in nem Unternehmen abläuft und kennt nicht nur die Theorie. Die Erfahrung macht sich imo definitiv bezahlt :)

      Wurden ja schon einige weitere Vorteile aufgezählt, die ich jetzt nicht mehr wiederholen will ;)