HU Strategie den eff. Stacksizes anpassen

    • Waaaghboss
      Waaaghboss
      Black
      Dabei seit: 09.07.2008 Beiträge: 4.661
      Bei unterschiedlichen effektiven Stacksizes muss man ja im Heads-Up eine unterschiedliche Grundtaktik an den Start legen.
      Das braucht man ja mittlerweile nicht nur noch in HU SnGs, sondern auch im Heads-Up, seit es die neuen 20-50BB Tisches gibt und sich Gegner mal für 20, 30, 50, 80 oder 100 BB einkaufen. Dazu ist man ja manchmal Deepstackes für 150, 200 oder mehr BB und sollte sein Spiel da natürlich auch verändern. Die Frage ist jetzt aber, inwiefern?

      Wäre schön, wenn jemand ein paar Grundsätze dazu schreiben könnte oder meine berichtigen oder bestätigen könnte.

      20 -30 BB Stacks: - Bei sehr kleinen Stacks sollte man nur noch minraisen.
      - Openraising Range irgendwann verringern, da der Gegner looser restealen kann. Vielleicht bei 25 BB von den std. 80-90% auf 60-70% runtergehen.
      - Bei 20 BB Stacks auch mal completes einbauen.
      - Loose mit Pockets All-In restealen (Any Pocket drüber ballern)
      - Generell deutlich looser 3betten.

      40 - 60 BB Stacks: - Etwas looser 3betten.

      ~ 100 BB Stacks: - Hier gelehrtes Standartspiel.

      150 - 250... BB Stacks: - Je deeper man ist, desto tighter 3betten, da man oop keine gewaltig großen Pötte mit marginalen Händen aufbauen will.
      - 3bets können sehr loose gecallt werden, da man durch die deepen Stacks immer genug implide odds hat.


      MfG Waaaghbozz
  • 4 Antworten
    • Ragen
      Ragen
      Bronze
      Dabei seit: 08.05.2005 Beiträge: 1.489
      allgemein kann man sagen, je kleiner der stack, desto wichtiger wird equity, desto harmloser ist domination.

      je groeßer der stack, desto wichtiger wird playability, domination und, sagen wir mal, handpotential.

      mit handpotential meine ich die wahrscheinlichkeit der hand zu einer sehr starken hand zu werden. suited cards haben somit ein hohes handpotential, ebenso wie connected cards. je hoeher die suited cards desto wichtiger.

      ein a2s hat somit ein sehr hohes handpotential und ist 10stacks deep vielleicht mehr wert als ein AKo.
    • liafu
      liafu
      Black
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 3.439
      Original von Ragen
      allgemein kann man sagen, je kleiner der stack, desto wichtiger wird equity, desto harmloser ist domination.

      je groeßer der stack, desto wichtiger wird playability, domination und, sagen wir mal, handpotential.

      mit handpotential meine ich die wahrscheinlichkeit der hand zu einer sehr starken hand zu werden. suited cards haben somit ein hohes handpotential, ebenso wie connected cards. je hoeher die suited cards desto wichtiger.

      ein a2s hat somit ein sehr hohes handpotential und ist 10stacks deep vielleicht mehr wert als ein AKo.
      Hättest du also lieber A2s als AKo 10stacks deep als preflophand?

      bzw in welchen situationen hättest du welche lieber?

      du sb
      du bb - gegner raist
      du sb - gegner 3bettet
      du bb - gegner 4bettet
    • Ragen
      Ragen
      Bronze
      Dabei seit: 08.05.2005 Beiträge: 1.489
      vom gefuehl her find ichs zml close, ich mag ako und a2s gedealt bekommen etwa gleich gerne in der sb, gegen ne 3bet bevorzuge ich ako, gegen flatcall a2s.

      gegen ein sb open bevorzuge ich wohl auch AKo minimal, a2s wuerde ich nie 3betten aber mit AKo eine 4bet zu bekommen ist natuerlich idr sehr gut.
    • thcfugii
      thcfugii
      Gold
      Dabei seit: 12.02.2007 Beiträge: 6.982
      hi

      find alles so i.o.

      außer 40-60bb

      was heisst etwas looser 3betten?

      ATs KTs ? sowas in dem dreh schätze ich mal nach dazu nehmen oder?

      bin ich halt kein fan von weil wenn ich jetzt zb. NL50 spiele und villain raised

      1.5$ und er hat 20$ ... 3bette ich auf minimal 4.5$ .. und muss obv nen push callen.. mag ich nicht

      oder wenn villain auch nur auf 1$ raised.. mag ichs auch nicht .. auf ca 3$ zu raisen..

      oder sehe ich da irgendwas falsch?

      lg