Verlieben oder...verlieben?

    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.604
      Tja, das ist hier die Frage.

      Folgendes Problem, ich denke mal manche von euch (oder alle) kennen das auf die ein oder andere Art.
      Ausgangspunkt ist der Wille und gewisse Ansprüche zur und bei der Partnerwahl.

      Ich definiere praktisch zwei Arten von beginnenden Beziehungen.


      1. Man verliebt sich in eine Person des jeweils anderen Geschlechts. Das heißt, die Hormone schlagen gnadenlos zu, die beliebte rosarote Brille sitzt auf der Nase und alles ist supi, diese eine Person da IST mit Sicherheit DER/DIE Richtige! So und nicht anders. Dabei nimmt man allerlei negative Dinge ebenfalls in Kauf, seien es ungünstige Lebensbedingungen, gesundheitliche Makel, optische Makel, akustische Makel, manchmal sogar charakterliche Makel. Und zu allem Überfluss muss es vom Gegenpart nichtmal auf Gegenseitigkeit beruhen.

      Ich tendiere zum Glauben, dass Mädls davon häufiger "betroffen" sind.


      2. Man findet eine Person sehr ansprechend, besonders optisch. Dazu passt der Charakter und auch sonst sind so gut wie alle Ansprüche erfüllt. Aber irgendwas fehlt. Es sind diese amoklaufenden Hormonbiester. Der Funke will nicht so recht überspringen. Aber man will die Person nicht verlieren, eben weil alles gut zu passen scheint. Also verbringt man trotzdem viel Zeit gemeinsam. Und vielleicht hat man sich irgendwann aneinander gewöhnt, es entstehen doch tiefgründigere Gefühle. Oder es bleibt bei der Gewöhnung und nur Dinge wie Eifersucht können das Dilemma wieder aufflammen lassen.


      Es scheint auch häufig der Fall zu sein, dass die eine Seite auf die eine Art die Beziehung eingeht und die andere Seite auf die andere. Im "Normalfall" sind Mädls die hemmungslos verknallten und Kerle eher analytisch rational (Ansprüche auswerten und vergleichen, Optik auschecken) bzw einfachnurschwanzgesteuert. Aber es geht natürlich auch anders herum etc.

      Wieso das Ganze?
      Meine Hauptfrage ist: Warum ist das so? Wieso werden überhaupt derartig "oberflächliche" Beziehungen wie in Fall 2 eingegangen? Ist es nicht irgendwie befremdlich wenn man zwar meint gut zueinander zu passen, aber im Grund nix zu empfinden? Oder könnte darin ein Zusammenhang bestehen, dass es bei ersten Erfahrungen dahingehend (Puberät etc) jeder auf die erste Weise erlebt und durch Erfahrungen und/oder Enttäuschungen allmählich zur zweiten Weise übergeht?

      Welche von denen ist denn nun "richtig" und welche kommt eurer Meinung nach am häufigsten vor?

      Ich komm auf diese ganze Zeug weil ich mir grad Gedanken über ein Mädel mach und vergangene Beziehungen resümiert hab. Ich selber war gaaanz am Anfang noch der verliebte Trottel, es wurde nix, die Enttäuschung groß, Chaos pur (also so vor 6 Jahren) und das Witzige, im Anschluss, als ich das alles verdaut hab ist mir klargeworden wie langweilig dieses Mädl in Wirklichkeit war. Ich denke nicht, dass die Beziehung lange gehalten hätte, da sie außer Optik und Ausstrahlung nix hatte, was mich auf längere Zeit interessieren hätte können. Reicht das schon für eine glückliche Beziehung? Oder zeigt das, dass auch die erste Art zum Scheitern verdammt sein kann, da einem die Hormone einen üblen Streich gespielt haben?
      Das Ding ist auch, die bisherigen Beziehungen schienen wenig von echter Liebe von Seiten des Mädls hergerührt zu haben. Bei der ersten ging sie praktisch nahtlos von der alten in die Beziehung mit mir über, also diente ich wohl als Trostpflaster. Ebenso nahtlos ging es am Ende von mir zum nächsten Typen.
      Und bei der zweiten hatte ich das Gefühl jemand zu sein, der die erste Wahl wäre, bei einer anstehenden Schlange mit null Kandidaten. So nach dem Motto:"Na besser als alleine sein". Und für mich war's ehrlich gesagt auch nicht mehr :rolleyes:

      Mit der Zeit bin ich eher zur zweiten Weise übergegangen, die Ansprüche sind recht hoch und die potenziellen Kandidatinnen natürlich rar. Umso mehr freut man sich wenn man dann endlich jemanden findet der einen auch mag, aber wo trotzdem die Chemie streikt. Das ist zum verzweifeln :/ Ich hab dann das Gefühl ich würde mit angezogener Handbremse erst bereit sein mich voll auf diese Sache zu konzentrieren, wenn man sicher ist, dass sie es auch möchte. Praktisch wie beim Pokern, solang ich nicht weiß ob es sich lohnt investier ich nicht den ganzen Stack.

      Ok, wollt ich nur loswerden. Hoffe da findet sich genug Diskussionsstoff. Danke für's Lesen :)
  • 30 Antworten
    • LastH3ro
      LastH3ro
      Bronze
      Dabei seit: 09.12.2009 Beiträge: 141
      -
    • RuthlessRabbit
      RuthlessRabbit
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 9.531
      Original von Romeryo


      Es scheint auch häufig der Fall zu sein, dass die eine Seite auf die eine Art die Beziehung eingeht und die andere Seite auf die andere. Im "Normalfall" sind Mädls die hemmungslos verknallten und Kerle eher analytisch rational (Ansprüche auswerten und vergleichen, Optik auschecken) bzw einfachnurschwanzgesteuert. Aber es geht natürlich auch anders herum etc.
      Ähm nein, genau andersrum. Meistens sind es doch die Männer die sich hoffnungslos in eine Frau verlieben und dann noch Monate hinterhertrauern. Danach nicht mehr mit ihrem Leben klar kommen.
      Mal abgesehen von den pubertierenden Mädchen habe ich kaum eine Frau kennengelernt die wirklich unsterblich in ihren Mann verliebt war / ist. Das sind alles Kompromisse. Es gibt ja kaum Frauen die alleine sein können.
      Wie du schon erwähnt hast, ständig von einer Beziehung in die nächste.
      Meine Mitbewohnerin war jetzt 7 Monate mit ihrem Freund zusammen. Sie war "total verliebt" und "sie sind für einander bestimmt" etc.
      Kaum macht er mit ihr Schluss kommt 1 Woche später ein Typ mit einer Flasche Rotwein vorbei. Sie gehen nachts baden und schon macht sie mit ihm rum.

      Bringen wir es doch mal auf den Punkt. Es geht nur um Sex. Zusammen passen, Liebe, für einander bestimmt sein ist alles Quatsch. Triebe und Fortpflanzung. Sonst nichts, wenn man ehrlich ist.

      Als Mann fährst du doch am besten, wenn du dich immer mit mehreren Frauen triffst und dich nicht auf eine einzige fokusierst.
      Ist bei den Affen auch nicht anders. Das dominante Alphamännchen paart sich ständig mit mehreren Weibchen und ist sicherlich nicht in eine von denen "verliebt" ;)
    • mamanani2
      mamanani2
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2009 Beiträge: 1.013
      Fall 2 geht ganz klar vor. Fall 1 ist in meinen Augen auf lange Sicht zum scheitern verurteilt. Bei Fall 2 sind die Gefühle zwar zu beginn nicht so groß, dass heißt aber ja nicht, dass sich nicht trotzdem etwas entwickeln kann. Das was ich unter "Liebe" verstehe (nicht mit verliebt sein verwechseln) kommt eben erst durch eine längere enge Bindung. Da ist es auch nicht schlimm, wenn das verliebt sein gefehlt hat.
      Außerdem seh ich einfach in Fall 2 viel mehr potential für die Zukunft.
    • dudelidude
      dudelidude
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2010 Beiträge: 3.757
      in einer beziehung ist meistens einer mehr verliebt als der andere. gab mal nen ziemlich guten artikel in der neon darüber.

      ansonsten bin ich mir nicht sicher ob fall 2 bei mir jemals eintreffen könnte...eine beziehung ohne verliebt sein, dabei ist doch gerade das besonders in den ersten monaten das schöne, und danach wird man ja sehen ob man langfristig zusammenpasst oder nicht...
    • NiceToMeetYou
      NiceToMeetYou
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2007 Beiträge: 5.839
      Es gibt durchaus auch einen Fall 3. Also total verliebt in jemanden der auch noch super zu einem passt. Und ich bin der Meinung, dass jeder diese Person irgendwann trifft. Nach einer Weile lässt halt diese erste mega-verliebtheit nach und es wird richtige Liebe draus. Und dann kommt die Bewährungsprobe für jede Beziehung: der Alltag. Und um auch im Alltagstrott glücklich miteinander zu sein, ist es eben wichtig, wirklich gut zusammen zu passen. Also ähnliche Vorstellungen vom Leben zu haben, ähnliche Weltanschauungen, vielleicht gemeinsame Hobbies, Interesse für das was der andere tut usw.

      Also nicht aufgeben Jungs, das gibt es wirklich!

      Edit: ich bin allerdings der Meinung, dass man Fall 1 und 2 schon das eine oder andere Mal durchlebt haben muss, um letztlich in der Lage zu sein, eine gute Beziehung führen zu können.
    • marc0506
      marc0506
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 8.241
      Original von NiceToMeetYou
      Es gibt durchaus auch einen Fall 3. Also total verliebt in jemanden der auch noch super zu einem passt. Und ich bin der Meinung, dass jeder diese Person irgendwann trifft. Nach einer Weile lässt halt diese erste mega-verliebtheit nach und es wird richtige Liebe draus. Und dann kommt die Bewährungsprobe für jede Beziehung: der Alltag. Und um auch im Alltagstrott glücklich miteinander zu sein, ist es eben wichtig, wirklich gut zusammen zu passen. Also ähnliche Vorstellungen vom Leben zu haben, ähnliche Weltanschauungen, vielleicht gemeinsame Hobbies, Interesse für das was der andere tut usw.

      Also nicht aufgeben Jungs, das gibt es wirklich!

      this!
    • Ignite
      Ignite
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.625
      wie schon jemand hat, muss man "sich verlieben" von "lieben" trennen...

      die romantische liebe, wie man sie sich oft vorstellt, existiert nicht...
      liebe kann man für jeden menschen empfinden...

      das "sich verlieben" ist allerdings ein ganz besonderes glücksgefühl...

      wenn es in einer beziehung also klappt, dass man sich ein leben lang immer wieder neu ineinander verliebt, dann kommt das der "romantischen liebe" schon sehr nahe...
    • Fichtner
      Fichtner
      Bronze
      Dabei seit: 30.09.2007 Beiträge: 581
      Original von RuthlessRabbit
      Original von Romeryo


      Es scheint auch häufig der Fall zu sein, dass die eine Seite auf die eine Art die Beziehung eingeht und die andere Seite auf die andere. Im "Normalfall" sind Mädls die hemmungslos verknallten und Kerle eher analytisch rational (Ansprüche auswerten und vergleichen, Optik auschecken) bzw einfachnurschwanzgesteuert. Aber es geht natürlich auch anders herum etc.
      Ähm nein, genau andersrum. Meistens sind es doch die Männer die sich hoffnungslos in eine Frau verlieben und dann noch Monate hinterhertrauern. Danach nicht mehr mit ihrem Leben klar kommen.
      Mal abgesehen von den pubertierenden Mädchen habe ich kaum eine Frau kennengelernt die wirklich unsterblich in ihren Mann verliebt war / ist. Das sind alles Kompromisse. Es gibt ja kaum Frauen die alleine sein können.
      Wie du schon erwähnt hast, ständig von einer Beziehung in die nächste.
      Meine Mitbewohnerin war jetzt 7 Monate mit ihrem Freund zusammen. Sie war "total verliebt" und "sie sind für einander bestimmt" etc.
      Kaum macht er mit ihr Schluss kommt 1 Woche später ein Typ mit einer Flasche Rotwein vorbei. Sie gehen nachts baden und schon macht sie mit ihm rum.

      Bringen wir es doch mal auf den Punkt. Es geht nur um Sex. Zusammen passen, Liebe, für einander bestimmt sein ist alles Quatsch. Triebe und Fortpflanzung. Sonst nichts, wenn man ehrlich ist.

      Als Mann fährst du doch am besten, wenn du dich immer mit mehreren Frauen triffst und dich nicht auf eine einzige fokusierst.
      Ist bei den Affen auch nicht anders. Das dominante Alphamännchen paart sich ständig mit mehreren Weibchen und ist sicherlich nicht in eine von denen "verliebt" ;)
      :s_thumbsup:
    • Hadi
      Hadi
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2009 Beiträge: 12.303
      Original von NiceToMeetYou
      Es gibt durchaus auch einen Fall 3. Also total verliebt in jemanden der auch noch super zu einem passt. Und ich bin der Meinung, dass jeder diese Person irgendwann trifft. Nach einer Weile lässt halt diese erste mega-verliebtheit nach und es wird richtige Liebe draus. Und dann kommt die Bewährungsprobe für jede Beziehung: der Alltag. Und um auch im Alltagstrott glücklich miteinander zu sein, ist es eben wichtig, wirklich gut zusammen zu passen. Also ähnliche Vorstellungen vom Leben zu haben, ähnliche Weltanschauungen, vielleicht gemeinsame Hobbies, Interesse für das was der andere tut usw.

      Also nicht aufgeben Jungs, das gibt es wirklich!
      Hart rautiert - da kann man aber denke ich nicht viel für machen, sondern es passiert und man muss sich in den richtigen Momenten bewusst machen, dass man einer der Glücklichen ist, die so etwas gefunden haben :)
    • Temmi
      Temmi
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2005 Beiträge: 1.054
      Es ist egal, wen Du heiratest! Entscheidend ist, wie Du darüber denkst. ;)
    • MourganRA
      MourganRA
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2007 Beiträge: 5.172
      Original von Hadi
      Original von NiceToMeetYou
      Es gibt durchaus auch einen Fall 3. Also total verliebt in jemanden der auch noch super zu einem passt. Und ich bin der Meinung, dass jeder diese Person irgendwann trifft. Nach einer Weile lässt halt diese erste mega-verliebtheit nach und es wird richtige Liebe draus. Und dann kommt die Bewährungsprobe für jede Beziehung: der Alltag. Und um auch im Alltagstrott glücklich miteinander zu sein, ist es eben wichtig, wirklich gut zusammen zu passen. Also ähnliche Vorstellungen vom Leben zu haben, ähnliche Weltanschauungen, vielleicht gemeinsame Hobbies, Interesse für das was der andere tut usw.

      Also nicht aufgeben Jungs, das gibt es wirklich!
      Hart rautiert - da kann man aber denke ich nicht viel für machen, sondern es passiert und man muss sich in den richtigen Momenten bewusst machen, dass man einer der Glücklichen ist, die so etwas gefunden haben :)
      aber ist es nicht beängstigend, zu wissen, dass alles vom "schicksal" abhängt? also ich kann mich damit nicht zufrieden geben, vielleicht auf die eine zu treffen, vielleicht aber auch nicht :(
    • NiceToMeetYou
      NiceToMeetYou
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2007 Beiträge: 5.839
      Original von MourganRA
      Original von Hadi
      Original von NiceToMeetYou
      Es gibt durchaus auch einen Fall 3. Also total verliebt in jemanden der auch noch super zu einem passt. Und ich bin der Meinung, dass jeder diese Person irgendwann trifft. Nach einer Weile lässt halt diese erste mega-verliebtheit nach und es wird richtige Liebe draus. Und dann kommt die Bewährungsprobe für jede Beziehung: der Alltag. Und um auch im Alltagstrott glücklich miteinander zu sein, ist es eben wichtig, wirklich gut zusammen zu passen. Also ähnliche Vorstellungen vom Leben zu haben, ähnliche Weltanschauungen, vielleicht gemeinsame Hobbies, Interesse für das was der andere tut usw.

      Also nicht aufgeben Jungs, das gibt es wirklich!
      Hart rautiert - da kann man aber denke ich nicht viel für machen, sondern es passiert und man muss sich in den richtigen Momenten bewusst machen, dass man einer der Glücklichen ist, die so etwas gefunden haben :)
      aber ist es nicht beängstigend, zu wissen, dass alles vom "schicksal" abhängt? also ich kann mich damit nicht zufrieden geben, vielleicht auf die eine zu treffen, vielleicht aber auch nicht :(
      Naja man kann die Trefferquote schonmal erhöhen, indem man aus dem Keller kommt und unter Leute geht ;)

      Nee aber ehrlich, ich fand das nie beängstigend, sondern eher beruhigend. Ich war immer fest der Überzeugung, dass ich denjenigen irgendwann treffe. Und als ich ihn dann traf, wusste ich sofort, dass er derjenige ist. Heißt ja nicht, dass man in der Zwischenzeit gar keine Beziehungen eingehen soll / darf / kann.
    • Moky2006
      Moky2006
      Bronze
      Dabei seit: 04.12.2007 Beiträge: 1.141
      Original von Romeryo
      1. Man verliebt sich in eine Person des jeweils anderen Geschlechts.
      und was ist mit der liebe zum eigenen geschlecht? glaube nicht, dass sich das so sehr unterscheidet.
    • ArtiZiff
      ArtiZiff
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2008 Beiträge: 1.290
      Original von Moky2006
      Original von Romeryo
      1. Man verliebt sich in eine Person des jeweils anderen Geschlechts.
      und was ist mit der liebe zum eigenen geschlecht? glaube nicht, dass sich das so sehr unterscheidet.
      ich dachte die lernen sich aufm f-stutenmarkt kennen ?(
      junge, versuch jetzt nicht eine schwulendiskussion anzufechten, davon hatten wir schon genug. er ist jetzt einfach mal von dem großteil dieses forums ausgegangen.
    • MourganRA
      MourganRA
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2007 Beiträge: 5.172
      Original von NiceToMeetYou
      Original von MourganRA
      Original von Hadi
      Original von NiceToMeetYou
      Es gibt durchaus auch einen Fall 3. Also total verliebt in jemanden der auch noch super zu einem passt. Und ich bin der Meinung, dass jeder diese Person irgendwann trifft. Nach einer Weile lässt halt diese erste mega-verliebtheit nach und es wird richtige Liebe draus. Und dann kommt die Bewährungsprobe für jede Beziehung: der Alltag. Und um auch im Alltagstrott glücklich miteinander zu sein, ist es eben wichtig, wirklich gut zusammen zu passen. Also ähnliche Vorstellungen vom Leben zu haben, ähnliche Weltanschauungen, vielleicht gemeinsame Hobbies, Interesse für das was der andere tut usw.

      Also nicht aufgeben Jungs, das gibt es wirklich!
      Hart rautiert - da kann man aber denke ich nicht viel für machen, sondern es passiert und man muss sich in den richtigen Momenten bewusst machen, dass man einer der Glücklichen ist, die so etwas gefunden haben :)
      aber ist es nicht beängstigend, zu wissen, dass alles vom "schicksal" abhängt? also ich kann mich damit nicht zufrieden geben, vielleicht auf die eine zu treffen, vielleicht aber auch nicht :(
      Naja man kann die Trefferquote schonmal erhöhen, indem man aus dem Keller kommt und unter Leute geht ;)

      Nee aber ehrlich, ich fand das nie beängstigend, sondern eher beruhigend. Ich war immer fest der Überzeugung, dass ich denjenigen irgendwann treffe. Und als ich ihn dann traf, wusste ich sofort, dass er derjenige ist. Heißt ja nicht, dass man in der Zwischenzeit gar keine Beziehungen eingehen soll / darf / kann.
      und wenn du dann irgendwann 40 bist und sie ist immernoch nicht gekommen?
      und was ist wenn du denkst, dass ist die richtige und sie denkt das nicht?
      man macht sich imo mit diesen gedanken ziemlich kaputt, ebenso wenn man in einer beziehung ist und dieses gefühl anfangs nicht hatte
    • FjodorM
      FjodorM
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 11.238
      finds auch nicht richtig in einer Beziehung zu sein und eigentlich auf was anderes zu warten, ich persönlich wäre ziemlich verletzt wenn mir meine Freundin das erzählen würde.
    • marc0506
      marc0506
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 8.241
      Original von FjodorM
      finds auch nicht richtig in einer Beziehung zu sein und eigentlich auf was anderes zu warten, ich persönlich wäre ziemlich verletzt wenn mir meine Freundin das erzählen würde.
      o rly?
    • Hadi
      Hadi
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2009 Beiträge: 12.303
      Original von FjodorM
      finds auch nicht richtig in einer Beziehung zu sein und eigentlich auf was anderes zu warten, ich persönlich wäre ziemlich verletzt wenn mir meine Freundin das erzählen würde.
      Hmm - ich kann dich da bedingt verstehen, aber letzten Endes bin ich der Meinung, dass man auch mit dem vollen Bewusstsein, dass man seinen Partner womöglich nicht auf ewig behalten wird, eine glückliche Beziehung führen kann.

      Dass man nicht auf etwas anderes warten sollte ist klar - aber dennoch war mir in der Vergangenheit schon bei einigen Freundinnen klar, dass das nicht die Mütter meiner Kinder werden. Das hat aber nichts an den Gefühlen, die ich ihnen gegenüber hatte, geändert.

      aber ist es nicht beängstigend, zu wissen, dass alles vom "schicksal" abhängt?
      Da kommen wir denke ich zum Dilemma der Verzweiflung - jemand der auf der Suche ist, wird selten finden. Das war zumindest bei mir stets der Fall, ich habe mich lange auf die Suche begeben, immer mal wieder hier und da was gehabt, aber im Endeffekt haben all meine ernsthaften Beziehungen in der Vergangenheit "zufällig" angefangen.

      Hadi
    • Soulblade80
      Soulblade80
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 188
      Imo ist eine Beziehung ja immer ein Kompromiss. Es mag Beziehungen geben da passt wirklich alles, Aussehen, Charakter, etc. Aber das dürfte wohl eher die Ausnahme sein. Egal ob man sich jetzt auf Weg 1 oder 2 verliebt, irgendwann wird man feststellen, dass man in beiden Fällen über gewisse Macken des Partners hinwegsieht.

      Und das macht doch auch eine Beziehung aus, dass man die fehler des anderen auch mal akzeptiert, ansonsten wartet man wirklich 40 Jahre auf den/die Eine(n), weil man das perfekte sucht.
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