krkz

  • 11 Antworten
    • Schebek
      Schebek
      Bronze
      Dabei seit: 19.07.2008 Beiträge: 1.752
      Naja, wenn du weisst das er viel floatet, 2nd barreln oder eben gar nicht erst cbetten... wenn du weisst der villian aggro ist und viel bettet kannst auch mit midpair c/c spielen, gibt halt keine Musterlösung
    • jknwhv
      jknwhv
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2009 Beiträge: 631
      hab das problem auch, jedoch vor allem gegen TAGs
    • Gallagher
      Gallagher
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 3.948
      Preflop:
      Pass deine Openraise Range preflop an die Spieler hinter dir an (besonders CO und BU). Wenn dort loose-aggressive oder loose-passive Spieler sitzen, die entweder alles heruntercallen oder viel bluffen, würde ich meine Openraising Range aus UTG und MP tighter gestalten. Gerade Hände wie QT, KJ, KQ, AT aus MP kann man dann einfach mal weglassen.


      Flop:
      Schau dir am Flop Board-Textur und Gegner an. Gerade gegen mehrere Gegner ist check/fold meistens eine ernsthafte Alternative, wenn du das Board verfehlt hast.

      Gegner:
      Wenn dein Gegner viel floatet(also deine Contibet IP callt, um dich später von der Hand zu moven), kann man auch mal eine Contibet weglassen und check/folden. 2nd und 3rd Barreln würde ich nur bei entsprechenden Reads(auf den Micros sollte das eher Ausnahme als Regel sein).
      Gegen Setminer/Nits (erkannt man z.B. an kleinen und etwa gleich großen VPIP/PFR-Werten) sollte man standardmäßig contibetten (weil sie einfach viel fit or fold spielen).

      Board:
      Überleg, wie gut deine Gegner das Board getroffen haben können:
      (Wir gehen im Folgenden davon aus, dass wir das Board entweder gänzlich verfehlt oder nur marginal getroffen haben)

      1. Board: A :heart: 9 :diamond: 2 :spade:

      Gutes Board für eine Contibet. Gegner wird viele Pocket Pairs folden.

      2. Board: 7 :diamond: 8 :diamond: 9 :diamond:

      Schlechtes Board. Das Board trifft gegnerische Coldcalling Range recht gut und viele Hände werden meistens einmal callen oder gar raisen (Sets, Two Pairs, Straights, Flushs, Flushdraws, Tx, 9x, eventuell auch 8x, 6x etc)

      3. Board: 4 :heart: 4 :diamond: 5 :spade:

      Hier kommts auf die Reads an. Boards dieser Art haben deinen Gegner oft verfehlt. Schwächere Overpairs in seiner Range (66-TT) werden einmal callen, sich aber insbesondere auf Scarecards am Turn (A,Q,K) schwer tun, einen weiteren call zu finden.

      4. Board: K :heart: J :spade: 8 :heart:

      Bei solchen Boards kommts sehr stark auf den Gegner an. Gerade schlechtere Spieler (z.B. Spieler mit hohem VPIP, aber niedrigem PFR) lieben Broadway-Hände, schlechte Calls und das Nachjagen irgendwelcher Draws. Gegen solche Kandidaten kann man check/folden. Ist der Gegner halbwegs solide, ist eher die Contibet Standard, weil sich die Range dann eher etwas von Broadways zu Pocket Pairs verschiebt(,was nicht heißt, dass er hier niemals AJ oder AK haben kann)

      5. Board: 2 :heart: 3 :spade: J :club:

      Ähnliches Board wie 3. Hände wie 77-TT werden auch meistens einmal callen. Broadway-Freunde werden auf diesem Board aber sogar hin und wieder folden.


      Nur mal so ein paar Denkanstöße. Gibt bestimmt auch Artikel, die sich damit beschäftigen.

      Allgemein machen viele Leute den entscheidenen Fehler preflop, weil sie mit marginalen Händen OOP gegen loose Gegner raisen. Gerade Heads-up sollte man am Flop im Zweifelsfall eher Contibetten, was aber nicht heißt, dass man sich Gedanken drüber machen sollte, ob man überhaupt Foldequity gegen Villain's Range hat.
    • Martschl
      Martschl
      Bronze
      Dabei seit: 16.04.2009 Beiträge: 4.038
      Hört auf den Mann, der weiß wovon er spricht ;) Hat schon ganz anderen Leuten erfolgreich die Welt erklärt ^^

      Sehr guter Post Gallagher!
    • Benzodiazepin
      Benzodiazepin
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 16.07.2009 Beiträge: 3.456
      Original von Martschl

      Sehr guter Post Gallagher!
      #2
    • jknwhv
      jknwhv
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2009 Beiträge: 631
      Original von Gallagher
      Preflop:
      Pass deine Openraise Range preflop an die Spieler hinter dir an (besonders CO und BU). Wenn dort loose-aggressive oder loose-passive Spieler sitzen, die entweder alles heruntercallen oder viel bluffen, würde ich meine Openraising Range aus UTG und MP tighter gestalten. Gerade Hände wie QT, KJ, KQ, AT aus MP kann man dann einfach mal weglassen.


      Flop:
      Schau dir am Flop Board-Textur und Gegner an. Gerade gegen mehrere Gegner ist check/fold meistens eine ernsthafte Alternative, wenn du das Board verfehlt hast.

      Gegner:
      Wenn dein Gegner viel floatet(also deine Contibet IP callt, um dich später von der Hand zu moven), kann man auch mal eine Contibet weglassen und check/folden. 2nd und 3rd Barreln würde ich nur bei entsprechenden Reads(auf den Micros sollte das eher Ausnahme als Regel sein).
      Gegen Setminer/Nits (erkannt man z.B. an kleinen und etwa gleich großen VPIP/PFR-Werten) sollte man standardmäßig contibetten (weil sie einfach viel fit or fold spielen).

      Board:
      Überleg, wie gut deine Gegner das Board getroffen haben können:
      (Wir gehen im Folgenden davon aus, dass wir das Board entweder gänzlich verfehlt oder nur marginal getroffen haben)

      1. Board: A :heart: 9 :diamond: 2 :spade:

      Gutes Board für eine Contibet. Gegner wird viele Pocket Pairs folden.

      2. Board: 7 :diamond: 8 :diamond: 9 :diamond:

      Schlechtes Board. Das Board trifft gegnerische Coldcalling Range recht gut und viele Hände werden meistens einmal callen oder gar raisen (Sets, Two Pairs, Straights, Flushs, Flushdraws, Tx, 9x, eventuell auch 8x, 6x etc)

      3. Board: 4 :heart: 4 :diamond: 5 :spade:

      Hier kommts auf die Reads an. Boards dieser Art haben deinen Gegner oft verfehlt. Schwächere Overpairs in seiner Range (66-TT) werden einmal callen, sich aber insbesondere auf Scarecards am Turn (A,Q,K) schwer tun, einen weiteren call zu finden.

      4. Board: K :heart: J :spade: 8 :heart:

      Bei solchen Boards kommts sehr stark auf den Gegner an. Gerade schlechtere Spieler (z.B. Spieler mit hohem VPIP, aber niedrigem PFR) lieben Broadway-Hände, schlechte Calls und das Nachjagen irgendwelcher Draws. Gegen solche Kandidaten kann man check/folden. Ist der Gegner halbwegs solide, ist eher die Contibet Standard, weil sich die Range dann eher etwas von Broadways zu Pocket Pairs verschiebt(,was nicht heißt, dass er hier niemals AJ oder AK haben kann)

      5. Board: 2 :heart: 3 :spade: J :club:

      Ähnliches Board wie 3. Hände wie 77-TT werden auch meistens einmal callen. Broadway-Freunde werden auf diesem Board aber sogar hin und wieder folden.


      Nur mal so ein paar Denkanstöße. Gibt bestimmt auch Artikel, die sich damit beschäftigen.

      Allgemein machen viele Leute den entscheidenen Fehler preflop, weil sie mit marginalen Händen OOP gegen loose Gegner raisen. Gerade Heads-up sollte man am Flop im Zweifelsfall eher Contibetten, was aber nicht heißt, dass man sich Gedanken drüber machen sollte, ob man überhaupt Foldequity gegen Villain's Range hat.

      Boardtexturen sind eigentlich gar nicht mein Problem, aber callt er auf einem K38r Board, und am T kommt eine 3, was soll er am Flop callen, was er hier foldet. Dann checke ich OOP zu ihm und er macht seine Bet und ich muss mit Air folden.
    • WingoPoker
      WingoPoker
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2010 Beiträge: 557
      Original von jknwhv
      Original von Gallagher
      Preflop:
      Pass deine Openraise Range preflop an die Spieler hinter dir an (besonders CO und BU). Wenn dort loose-aggressive oder loose-passive Spieler sitzen, die entweder alles heruntercallen oder viel bluffen, würde ich meine Openraising Range aus UTG und MP tighter gestalten. Gerade Hände wie QT, KJ, KQ, AT aus MP kann man dann einfach mal weglassen.


      Flop:
      Schau dir am Flop Board-Textur und Gegner an. Gerade gegen mehrere Gegner ist check/fold meistens eine ernsthafte Alternative, wenn du das Board verfehlt hast.

      Gegner:
      Wenn dein Gegner viel floatet(also deine Contibet IP callt, um dich später von der Hand zu moven), kann man auch mal eine Contibet weglassen und check/folden. 2nd und 3rd Barreln würde ich nur bei entsprechenden Reads(auf den Micros sollte das eher Ausnahme als Regel sein).
      Gegen Setminer/Nits (erkannt man z.B. an kleinen und etwa gleich großen VPIP/PFR-Werten) sollte man standardmäßig contibetten (weil sie einfach viel fit or fold spielen).

      Board:
      Überleg, wie gut deine Gegner das Board getroffen haben können:
      (Wir gehen im Folgenden davon aus, dass wir das Board entweder gänzlich verfehlt oder nur marginal getroffen haben)

      1. Board: A :heart: 9 :diamond: 2 :spade:

      Gutes Board für eine Contibet. Gegner wird viele Pocket Pairs folden.

      2. Board: 7 :diamond: 8 :diamond: 9 :diamond:

      Schlechtes Board. Das Board trifft gegnerische Coldcalling Range recht gut und viele Hände werden meistens einmal callen oder gar raisen (Sets, Two Pairs, Straights, Flushs, Flushdraws, Tx, 9x, eventuell auch 8x, 6x etc)

      3. Board: 4 :heart: 4 :diamond: 5 :spade:

      Hier kommts auf die Reads an. Boards dieser Art haben deinen Gegner oft verfehlt. Schwächere Overpairs in seiner Range (66-TT) werden einmal callen, sich aber insbesondere auf Scarecards am Turn (A,Q,K) schwer tun, einen weiteren call zu finden.

      4. Board: K :heart: J :spade: 8 :heart:

      Bei solchen Boards kommts sehr stark auf den Gegner an. Gerade schlechtere Spieler (z.B. Spieler mit hohem VPIP, aber niedrigem PFR) lieben Broadway-Hände, schlechte Calls und das Nachjagen irgendwelcher Draws. Gegen solche Kandidaten kann man check/folden. Ist der Gegner halbwegs solide, ist eher die Contibet Standard, weil sich die Range dann eher etwas von Broadways zu Pocket Pairs verschiebt(,was nicht heißt, dass er hier niemals AJ oder AK haben kann)

      5. Board: 2 :heart: 3 :spade: J :club:

      Ähnliches Board wie 3. Hände wie 77-TT werden auch meistens einmal callen. Broadway-Freunde werden auf diesem Board aber sogar hin und wieder folden.


      Nur mal so ein paar Denkanstöße. Gibt bestimmt auch Artikel, die sich damit beschäftigen.

      Allgemein machen viele Leute den entscheidenen Fehler preflop, weil sie mit marginalen Händen OOP gegen loose Gegner raisen. Gerade Heads-up sollte man am Flop im Zweifelsfall eher Contibetten, was aber nicht heißt, dass man sich Gedanken drüber machen sollte, ob man überhaupt Foldequity gegen Villain's Range hat.

      Boardtexturen sind eigentlich gar nicht mein Problem, aber callt er auf einem K38r Board, und am T kommt eine 3, was soll er am Flop callen, was er hier foldet. Dann checke ich OOP zu ihm und er macht seine Bet und ich muss mit Air folden.

      Es geht ja nicht darum, aus diesen Situationen irgendwie Geld noch zu bekommen sondern du solltest diese Situationen versuchen zu vermeiden.
      Wie meine Vorredner schon sagten also lieber marginale Hände weglassen, wenn hinter dir noch loose Spieler sitzen.
      Sollte derjenige ein TAG sein, hat er oft den K und man ist sowieso beat. Floatet er dich wiederum jedes mal dann kannst du diese line (bet flop/ check turn) schön zum checkraisen benutzen wenn du mal was triffst bzw hin und wieder mal eine bluffraise einschmeissen.
    • jknwhv
      jknwhv
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2009 Beiträge: 631
      Original von WingoPoker
      Original von jknwhv
      Original von Gallagher
      Preflop:
      Pass deine Openraise Range preflop an die Spieler hinter dir an (besonders CO und BU). Wenn dort loose-aggressive oder loose-passive Spieler sitzen, die entweder alles heruntercallen oder viel bluffen, würde ich meine Openraising Range aus UTG und MP tighter gestalten. Gerade Hände wie QT, KJ, KQ, AT aus MP kann man dann einfach mal weglassen.


      Flop:
      Schau dir am Flop Board-Textur und Gegner an. Gerade gegen mehrere Gegner ist check/fold meistens eine ernsthafte Alternative, wenn du das Board verfehlt hast.

      Gegner:
      Wenn dein Gegner viel floatet(also deine Contibet IP callt, um dich später von der Hand zu moven), kann man auch mal eine Contibet weglassen und check/folden. 2nd und 3rd Barreln würde ich nur bei entsprechenden Reads(auf den Micros sollte das eher Ausnahme als Regel sein).
      Gegen Setminer/Nits (erkannt man z.B. an kleinen und etwa gleich großen VPIP/PFR-Werten) sollte man standardmäßig contibetten (weil sie einfach viel fit or fold spielen).

      Board:
      Überleg, wie gut deine Gegner das Board getroffen haben können:
      (Wir gehen im Folgenden davon aus, dass wir das Board entweder gänzlich verfehlt oder nur marginal getroffen haben)

      1. Board: A :heart: 9 :diamond: 2 :spade:

      Gutes Board für eine Contibet. Gegner wird viele Pocket Pairs folden.

      2. Board: 7 :diamond: 8 :diamond: 9 :diamond:

      Schlechtes Board. Das Board trifft gegnerische Coldcalling Range recht gut und viele Hände werden meistens einmal callen oder gar raisen (Sets, Two Pairs, Straights, Flushs, Flushdraws, Tx, 9x, eventuell auch 8x, 6x etc)

      3. Board: 4 :heart: 4 :diamond: 5 :spade:

      Hier kommts auf die Reads an. Boards dieser Art haben deinen Gegner oft verfehlt. Schwächere Overpairs in seiner Range (66-TT) werden einmal callen, sich aber insbesondere auf Scarecards am Turn (A,Q,K) schwer tun, einen weiteren call zu finden.

      4. Board: K :heart: J :spade: 8 :heart:

      Bei solchen Boards kommts sehr stark auf den Gegner an. Gerade schlechtere Spieler (z.B. Spieler mit hohem VPIP, aber niedrigem PFR) lieben Broadway-Hände, schlechte Calls und das Nachjagen irgendwelcher Draws. Gegen solche Kandidaten kann man check/folden. Ist der Gegner halbwegs solide, ist eher die Contibet Standard, weil sich die Range dann eher etwas von Broadways zu Pocket Pairs verschiebt(,was nicht heißt, dass er hier niemals AJ oder AK haben kann)

      5. Board: 2 :heart: 3 :spade: J :club:

      Ähnliches Board wie 3. Hände wie 77-TT werden auch meistens einmal callen. Broadway-Freunde werden auf diesem Board aber sogar hin und wieder folden.


      Nur mal so ein paar Denkanstöße. Gibt bestimmt auch Artikel, die sich damit beschäftigen.

      Allgemein machen viele Leute den entscheidenen Fehler preflop, weil sie mit marginalen Händen OOP gegen loose Gegner raisen. Gerade Heads-up sollte man am Flop im Zweifelsfall eher Contibetten, was aber nicht heißt, dass man sich Gedanken drüber machen sollte, ob man überhaupt Foldequity gegen Villain's Range hat.

      Boardtexturen sind eigentlich gar nicht mein Problem, aber callt er auf einem K38r Board, und am T kommt eine 3, was soll er am Flop callen, was er hier foldet. Dann checke ich OOP zu ihm und er macht seine Bet und ich muss mit Air folden.

      Es geht ja nicht darum, aus diesen Situationen irgendwie Geld noch zu bekommen sondern du solltest diese Situationen versuchen zu vermeiden.
      Wie meine Vorredner schon sagten also lieber marginale Hände weglassen, wenn hinter dir noch loose Spieler sitzen.
      Sollte derjenige ein TAG sein, hat er oft den K und man ist sowieso beat. Floatet er dich wiederum jedes mal dann kannst du diese line (bet flop/ check turn) schön zum checkraisen benutzen wenn du mal was triffst bzw hin und wieder mal eine bluffraise einschmeissen.
      Den K hat er IP viel zu selten, als dass ich hier einfach folden kann, mMn. Bei einem A siehts schon anders aus aber nicht beim K!
    • eslchr1s
      eslchr1s
      Bronze
      Dabei seit: 20.12.2009 Beiträge: 5.162
      dann checkraise einfach ab und an den turn oder cbette weniger, 2nd barrel dafuer mehr.
    • jknwhv
      jknwhv
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2009 Beiträge: 631
      Original von eslchr1s
      dann checkraise einfach ab und an den turn oder cbette weniger, 2nd barrel dafuer mehr.
      Aber welches Board soll ich denn CBetten wenn nicht K83r
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Du musst dir überlegen was für eine Art Gegner du vor dir hast:

      1. Du hast nen Gegner der bisschen mitdenkt und auf K83r sowas wie 77 folded, vielleicht sowas wie QQ, JJ, TT, 99 called

      2. Du hast Gegner die callen auf K83r jedes Pair, sogar Ace High

      3. Du hast Gegner die folden alles ausser Kx, Set, Twopair


      Je mehr Trash deine Gegner callen, desto mehr Karten können auf dem Turn kommen, die

      a) deine Range stärken

      b) dementsprechend die Range des Gegners schwächen

      Stell dir vor du hast QT auf dem Flop cbettet und am Turn kommt ein Ass und du weisst dein Gegner called viele Pairs. Das Ass erzeugt jetzt Foldequity und gibt uns einen Gutshot dazu.

      Gegen 8x oder haben wir 10 Outs + Foldequity durch die Scarekarte

      Das ganze funktioniert natürlich nur, wenn die Turnkarte auch als Scarekarte wahrgenommen wird. Wenn deine Gegner hier nicht oft genug folden, dann hast du 2 Möglichkeiten.

      i) du bluffst weniger und stellst auf reine Valuebets um/benutzt stärkere Semibluffs für Bets -> z.b. bettest du dann sowas wie TT oder JJ nochmal am Turn

      ii) du versuchst rauszubekommen wie deine Gegner am River reagieren. Boards mit Texturen wie KxxAx sind halt schwierig runterzucallen auf 3 Barrels, wenn du sowas wie 8x oder 99 oder 3x hälst.