geschäftsmöglichkeiten: restaurants

    • Acryl
      Acryl
      Silber
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 2.412
      hi,

      überlege immer mal wieder was man so "selbstständig" tun könnte, klar gibts unendlich vieles aber ich stelle mir immer wieder die frage wies wäre paar restaurants zu haben.

      die sache ist, ich weis nicht wirklich viel von gastronomie, aber angenommen man hätte etwas startkapital und ne passable location. was würde dagegen sprechen eins aufzumachen?


      gibts hier schon leute die sich darin versucht haben. was kann man in etwa erwarten?
  • 108 Antworten
    • HomerSektor7G
      HomerSektor7G
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2006 Beiträge: 2.305
      Original von Acryl
      was würde dagegen sprechen eins aufzumachen?
      die sache ist, ich weis nicht wirklich viel von gastronomie
    • SeidlerHartZ4
      SeidlerHartZ4
      Bronze
      Dabei seit: 08.05.2007 Beiträge: 2.233
      Original von Acryl
      hi,

      überlege immer mal wieder was man so "selbstständig" tun könnte, klar gibts unendlich vieles aber ich stelle mir immer wieder die frage wies wäre paar restaurants zu haben.

      die sache ist, ich weis nicht wirklich viel von gastronomie, aber angenommen man hätte etwas startkapital und ne passable location. was würde dagegen sprechen eins aufzumachen?

      gibts hier schon leute die sich darin versucht haben. was kann man in etwa erwarten?
      der standort deutschland. in diesem behördenwirrwarr möchte ich persönlich kein Restaurant führen. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
    • morsken
      morsken
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2007 Beiträge: 286
      jo würde hier in schland auch kein restaurant aufmachen. du bist totbesteuert und in die hölle bürokratisiert bevor du deinen ersten diät-salat verkaufst.

      in östlichen schwellenländern (china, thailand..) bin ich der idee nicht abgeneigt und werde es wohl auch probieren.

      gruß
    • Tripper83
      Tripper83
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2008 Beiträge: 4.364
      Original von Acryl
      was würde dagegen sprechen eins aufzumachen?
      "Wer nichts wird, wird Wirt."

      Soll heißen: Es gibt einfach zu viel Konkurrenz, weshalb das Failpotenzial sehr hoch ist.
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 9.461
      Original von Acryl
      hi,

      überlege immer mal wieder was man so "selbstständig" tun könnte, klar gibts unendlich vieles aber ich stelle mir immer wieder die frage wies wäre paar restaurants zu haben.

      die sache ist, ich weis nicht wirklich viel von gastronomie, aber angenommen man hätte etwas startkapital und ne passable location. was würde dagegen sprechen eins aufzumachen?


      gibts hier schon leute die sich darin versucht haben. was kann man in etwa erwarten?
      dagegen spricht, dass du dir den arsch wund arbeiten musst, damit es erst mal läuft.

      zudem hast du am anfang nichts als kosten und musst erst mal richtig investieren.

      an familie oder sowas brauchst du dann vorerst auch nicht mehr denken.

      und die idee hatten in deutschland auch schon einige andere.
    • Elbflorenz
      Elbflorenz
      Bronze
      Dabei seit: 08.02.2010 Beiträge: 488
      Lass doch mal die hosen runter.

      Was ist denn deine Motivation dahinter?
      Warum soll es ausgrechnet ein Restaurant sein?
      Wo ist denn dein Part bei dem Business, wenn du schon keine Ahnung von der Materie hast?
      Warum sollen Leute ausgerechnet in deine Restaurant kommen?

      etc. pp
    • Acryl
      Acryl
      Silber
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 2.412
      hört sich gut an bisher. no money in restaurants, every1 has one.

      ich mein gut, die dinger gibts überall aber das is ja auch gut so schließlich hat jeder hunger/durst usw.


      und wenns nur n kleines cafe wär, wie kann das viel arbeit machen wenn ich da 2 hotte bedienungen anstelle und irgendein hans-peter der den cafe macht. ist das so illusorisch?


      gut.. kp wies mit steuern aussieht und ich kann mir gut vorstellen das es bei vielen nichts wird aber es gibt doch sicehrlich welche die mcahen mit sowas dick kohle ?
    • Rho0
      Rho0
      Bronze
      Dabei seit: 20.10.2008 Beiträge: 674
      ich hab jetzt schon öfters gehört, dass ca. ein Drittel der Restaurants der Geldwäsche dient.... insofern: geh zum örtlichen Mafioso (Italo, Türke, Russe, CSU - Ortsvorstand) und klär das mal mit dem...
    • Acryl
      Acryl
      Silber
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 2.412
      Original von Elbflorenz
      Lass doch mal die hosen runter.

      Was ist denn deine Motivation dahinter?
      Warum soll es ausgrechnet ein Restaurant sein?
      Wo ist denn dein Part bei dem Business, wenn du schon keine Ahnung von der Materie hast?
      Warum sollen Leute ausgerechnet in deine Restaurant kommen?

      etc. pp

      motivation: kohle machen, möglichst einfach weil ich mir denke das es möglich wäre nicht viel zutun wenn mans "richtig" macht (evtl liegt hier der denkfehler, EVTL!)

      warum restuarant: stells mir einfacher vor als dachziegel herzustellen.

      mein part: maßgeblich geld zu investieren und leute zu bezahlen für mich zu arbeiten (so stell ichs mir halt vor)


      warum meins: weil sie hunger haben. es gibt duzend restaurant, aber weniger als leere mäuler und konkurenz belebt das geschäft.
    • brasbat
      brasbat
      Bronze
      Dabei seit: 05.02.2008 Beiträge: 692
      das problem an den meisten angestellten wird sein: die wollen nur irgendwie n job haben, wenn du pleite gehst, machen die halt woanders weiter als bedienung. mit anderen worten, viele sind sehr unmotiviert. gilt siche nicht für alle,.

      außerdem musst du etwas haben, was dich von der konkurrenz abhebt. und das kannst nur du als besitzer vernünftig etablieren. also n arsch voll arbeit wirst du am anfang mit sicherheit haben.
    • ernsti
      ernsti
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2005 Beiträge: 4.439
      dick Kohle machst du mit den von dir genannten Dingen 100% nicht, ausser die Bedienungen blasen dir nachm bezahlen noch kostenlos einen

      um richtig Kohle zu machen brauchst du ein fettes Startkapital um den Laden nach deinen Vorstellungen zu gestalten, ausserdem musst du sehr kreativ sein und irgendwie was neues bzw. super-trendiges aufziehen; Küche muss natürlich auch stimmen, ohne guten Koch geht nix (und hier kann man besonders gut in die Scheisse greifen)

      dann rennst du erstmal ein paar Jahre deiner investierten Kohle hinterher, wenn du dann irgendwann mal Kohle machst für die eigene Tasche ist dein Laden scho wieder out

      mit nem Billig-08/15-cafee lässt sich an entsprechenden Ecken in einer Stadt sicher ein BISSCHEN Kohle machen, aber reich wurde da mit Sicherheit noch keiner

      €: wow, wie oft ich "Kohle" sage :D
    • Alexk30
      Alexk30
      Bronze
      Dabei seit: 14.07.2006 Beiträge: 190
      Wie willst du bitte mit einem kleinen Cafe, 2 Bedienungen und noch nem Theken-Onkel Gewinne machen. Vielleicht noch in bester Lage wo du mal eben für 100m² 3K€ Miete zahlst.
      Und was machst du?? Geld zählen und Kaffee trinken?! ?(
      Und von Steuern solltest du einen sehr großen Plan haben. Sonst kannst du dein Geld auch gleich verbrennen.

      PS: Und wie alt bist du eigentlich. Das du Geld verdienen so einfach vorstellst. Würde das dann nicht jeder so machen???
    • abgerammelt
      abgerammelt
      Bronze
      Dabei seit: 23.01.2008 Beiträge: 4.759
      Anstatt einem Restaurant würde ich eher eine Bar/Bistro aufmachen.

      In meinem Freundeskreis gibt es 3 Menschen die dies profitabel seit Jahren betreiben.
      Als Beispiel möchte ich mal die Sportsbar eines Freundes nennen.

      a) Motto und klare Linie, in diesem Fall Sportsbar.
      b) Passendes Personal für das Zielpublikum
      c) Everyday specials
      d) etc.pp.

      Besagte Bar macht auch mal morgens um 5 auf wenn es ein F1 Rennen gibt.
      Zur Bundesliga wird auf diversen Leinwänden und flats jedes Spiel übertragen Konferenz oder Topspiel. Dazu Championsleague, WM usw.

      Mottopartys wie Cojote Ugly mit Stripperinnen, Salsa Nights, Abipartys von Schulen ausrichten und all sowas.
      Presse einladen die darüber berichtet...


      Werbung über neue Medien Social Networks, bla blubb


      Und eben wichtig mit Brauereien einen guten Deal aushandeln.

      Bei gesteigertem Interesse poste ich auch die Homepage dieser Bar (sofern das hier erlaubt ist)
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      Restaurant ist immer so eine Sache... Konkurrenz ist grundsätzlich immer groß. Wenn viele auch inkompetent sind. Darf ja leider jeder Depp eines eröffnen.
      Setz dich in Ruhe hin und mach dir einen Plan.

      - Von vornherein solltest du dir über deine eigenen Kompetenzen klar sein. Was kannst du überhaupt leisten? Fang nicht mit halbgaren Sachen an, von denen du nicht so viel verstehst. Ein asiatisches Restaurant ist eher fragwürdig, wenn du nicht gerade Asiate bist, der die Küche schon aus seiner Heimat kennt oder zumindest einschlägig ausgebildet bist.

      - Sei kreativ und schau dir an, welche Restaurants es in der Umgebung gibt. Wenn du in deiner Umgebung 3 Steakhäuser hast, machts wenig Sinn, ein 4. zu eröffnen. Du musst dich vom regionalen Angebot abheben.

      - Spezialisiere dich. Der aktuelle Trend, zig verschiedene Essenskulturen unter ein Dach zu bringen mag zwar den Gedanken wecken, dass man mehr Kunden durch breites Angebot hat, letztlich werden deine Gerichte aber eher 0815 und mittelmäßig sein. Dazu hast du sehr Hohe Kosten und noch lang keine Garantie, dass wirklich mehr Kunden kommen.

      ---> Was in diesem Kontext nahelegt, dass man sich für eine kleine Karte entscheidet, auf der dafür Top-Gerichte stehen, die man gut beherrscht. Führt zu geringen Kosten bei den Zutaten, reduziert den Aufwand in der Küche, spart Kapazitäten usw usw.

      - Kalkuliere langfristig. Ein Lokal läuft meistens langsam an und braucht ein Weilchen, bis es Gewinne abwirft. Zu den direkt anfallenden Kosten sollte also auch ein ordentliches finanzielles Polster einkalkuliert werden. Bedenke auch, dass du vielleicht Personal brauchst, das deine eigenen Kompetenzmängel kompensieren kann.

      - Beschäftige dich mit Zielgruppen und Marketing. Das ist vor allem am Anfang wichtig, wenn man sich einen Kundenstamm erst noch aufbauen muss.

      - Arbeite mit frischen/hochwertigen Waren und Geräten. Das sind Investitionen, die sich lohnen.

      - Sei dir im eigenen Betrieb für nichts zu schade. Auch der Chef darf mal durchkehren.

      - Immer gewissenhaft arbeiten. Egal ob Hygiene, Zubereitung oder Service. Kleine Fehler und Nachlässigkeiten können in der Gastronomie schnell Konsequenzen haben.

      Das sind so die absoluten Grundlagen und es gibt sicher noch einiges mehr. Auf keinen Fall mach den Fehler, dass es nicht schwer wäre, nur weil keine ausführliche Ausbildung vorgeschrieben ist.


      Zwei Gedanken, die mir in meiner Region öfter mal kommen sind ein Sandwich- und Wrapladen und ein Restaurant, das sich auf Vegetarier und Veganer spezialisiert.

      Was den Sandwich- und Wrapladen betrifft, hat es die Vorteile, dass es schnell geht, flexibel ist und dass der Markt damit nicht überflutet ist. Abgesehen von Subways scheinen diese Läden noch nicht allzu verbreitet und Subways deckt lange nicht die ganze Sparte ab. Der Zutatenaufwand (ebenso wie der Kostenaufwand für eine Küche) halten sich da in Grenzen. Auf ist es für einen Laien wesentlich einfacher, sich ein solches Konzept anzueignen, als schnell mal alle Feinheiten des Kochens zu erlernen.
      Ferner dreht sich unsere Welt ja immer schneller und die Menschen haben immer weniger Zeit. Da ist das auch ein Plus. Ein solches Konzept zu entwickeln könnte durchaus lohnen.

      Das Restaurant für Vegetarier und Veganer ist sicher teurer und aufwendiger. Auch muss man sich da erstmal einiges an kenntnissen aneignen.
      Vorteil ist allerdings, dass gesunde und inbesondere vegetarische Ernährung stark im Trend liegen. Zudem wird dieser Bereich in allgemeineren Restaurants oft noch stark vernachlässigt und die zahl vegetarisch/veganer Restaurants ist noch extrem gering. Man hat also sehr wenig Konkurrenz. Darüber hinaus wird sicher auch der ein oder andere Fleischesser mal gelegentlich vegetarisch essen. Die Zielgruppe ist also nicht so eingeschränkt wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

      Soweit mal meine Gedanken. :)
    • JipsLive
      JipsLive
      Bronze
      Dabei seit: 06.09.2006 Beiträge: 1.328
      @ OP: Bis aus den Post von Tezet kannste alle anderen getrost ignorieren.
    • Acryl
      Acryl
      Silber
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 2.412
      yo viele dank für ausführlichen konstruktiven post. grinde grad zhe donkamentz, schaus mir bald ausführlich an.


      scheinst dich ja auszukennen. hast du selbst eins oder schon praktisch erfahrung gesammelt ?
    • Kruemelmon
      Kruemelmon
      Bronze
      Dabei seit: 10.12.2006 Beiträge: 2.807
      Original von JipsLive
      @ OP: Bis aus den Post von Tezet kannste alle anderen getrost ignorieren.
      Abgerammelt hat doch auch gute Tipps gegeben. Tezets Ratschläge kenne ich auch alle. Die sollte jeder kennen, der mindestens eine Folge "Die Kochprofis" oder "Rach der Restaurantester" gesehen hat ^^. Aber die Ideen sind schön.

      ernstis Vorschlag sollte aber auch nciht untergehen. Ein Cafe bei dem man bei der Bestellung eines Cafe Lattes einen geblasen bekommt hat sicher auch potenzial. :f_p:
    • Sunfire
      Sunfire
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2006 Beiträge: 3.394
      Original von brasbat
      das problem an den meisten angestellten wird sein: die wollen nur irgendwie n job haben, wenn du pleite gehst, machen die halt woanders weiter als bedienung. mit anderen worten, viele sind sehr unmotiviert. gilt siche nicht für alle,.
      Das mit der Motivation könnte man lösen indem man das Grundgehalt der Kellnerinnen etwas reduziert, aber dafür eine Variable einbaut die z.B. an den Umsatz geknüpft ist den sie erzeugt.

      dick Kohle machst du mit den von dir genannten Dingen 100% nicht, ausser die Bedienungen blasen dir nachm bezahlen noch kostenlos einen


      Wenn man damit reich wird müsste man ja nicht studieren.
    • Baeume
      Baeume
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2010 Beiträge: 847
      Ziemlich naives Bild hast du von der Selbstständigkeit. "2 Kellnerinnen, nen Barkeeper und schon läuft das". Selbst mit dem kleinsten Cafe überhaupt wirst du ca. 10mal soviel zu tun haben, als du dir vorstellst.
      Du sagst selbst, dass du gar keinen Plan von Gastronomie hast, wie kann man dann über sowas nachdenken?
      Hast du wenigstens Ahnung von Betriebswirtschaft?
      Die Arbeit fängt doch schon bei der Ausarbeitung der Idee an, zig Behördengänge, Investitionen etc. bevor du da dein erstes Bier verkauft hast.
      Und selbst wenn es einmal läuft wirst du 7 Tage/Woche zu tun haben.