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geschäftsmöglichkeiten: restaurants

    • Baeume
      Baeume
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2010 Beiträge: 847
      Original von dezi
      Hab jetzt keine Ahnung von Gastorgewerbe und OP wirkt jetzt schon (noch) ein wenig naiv - sry :) . ABER warum soll er es nicht einfach mal versuchen? Was notwendig ist etc. wird er schon rausfinden und wenn er nur ein wenig Biss hat, wird er den Papierkram schon hinbekommen. Wende dich hier vielleicht mal an deine Industrie- u Handelskammer oder was es da adäquat im Gastronomiebereich gibt. Die haben meist auch viele Informationen u oft sogar Programme/Unterstützung für "Gründer".
      "sich einfach mal selbstständig machen" klingt genauso naiv wie OPs Arbeitsweltbild.
      Wenn man mit sowas Erfolg haben will, muss man das Konzept einfach ausarbeiten und nicht in 'nem Pokerforum fragen "was brauch ich'n da so für lizenzen?"
      Und zum Thema Biss ist ja schon alles geklärt, wenn man sich seine Vorstellungen reinzieht, dass von vornerein andere die Arbeit machen sollen.


      Generell sieht man imho in vielen Beiträgen hier einfach auch die Situation in D wiedergespiegelt: kaum einer traut sich mal ein (anständiges) Business aufzumachen. Und rät anderen auch noch davon ab - um es noch nett auszudrücken..
      Das Problem in der Umsetzung von Ideen zeigen halt auch drölfmillionen Statistiken zu Patentanmeldung und dazugehöriger Umsetzung bzw. schrumpfendem Mittelstand.
      anständig? OP kam daher mit "ich will ma n restaurant aufmachen, oder n cafe. kann ja nich so schwer sein, da 2-3 leute anzustellen und den gewinn einzufahren", gepaart mit 0% kaufmännischer Ahnung ist hier jeder flame sozusagen zu seinem Besten.


      Und das hängt nicht nur mit der Bürokratie in D zusammen. Scheitern ist anders als in anderen Ländern die Schande überhaupt bei uns - imo zu Unrecht, gerade wenn jemand wie OP sogar Eigenkapital mitbringt.

      OP, häng dich rein u beschäftige dich intensiv mit dem Kram u dann probier es einfach aus, wenn Du denkst, dass dein Plan Chancen hat.
      Und btw, der Gründer, in dessen Forum (ps.de) wir uns hier aufhalten, wurde damals noch wesentlich heftiger zerrissen.....
      Sehe den Aspekt mit dem Scheitern in D eigentlich überhaupt nicht so. Sich aus ner Laune raus mal eben nen restaurant o.ä. zu kaufen, nützt einfach null.

      OP, wenn du nicht weißt wohin mit deinem Geld, setz dich doch mal mit Freunden/Bekannten/Verwandten zusammen, von denen du einigermaßen was hälst und besprecht Ideen, die euch in den Kopf kommen. Investier in Leute, die was auf dem Kasten haben, ne gute Idee parat und motiviert.
      So hast du kaum Arbeit am Arsch, unterstützt andere und sahnst am Ende auch noch Gewinnanteile ein.
    • ChrisA3
      ChrisA3
      Bronze
      Dabei seit: 25.08.2005 Beiträge: 6.481
      Pff, bin da auf einer Seite mit OP, nur verreißen braucht man nicht. Aber es wird wahrscheinlicher deutlich tougher als du grad denkst. Ich würd sagen go for it, aber nicht im Sinne von "Fang morgen an und lande in nem Monat auf der Fresse". Ich hab selbst keine Ahnung, aber das wäre ja mal Schritt eins: Ahnung kriegen. Sprich mit Leuten die irgendwas mit Gastro zu tun haben, geh in son Gründerdings, zu IHK oder wem auch immer und informier dich ausführlich. Je mehr Infos desto besser, daher geh einfach zu allen hin! Ich würd sogar gucken dass ich den Typen der sich nach dem Abi 2 Grillwagen geholt hat erreicht kriege, der war genau in deinem Spot.

      Dann schreib dir einen Businessplan, rechne dir ne Marge aus, rechne dir deine Kosten aus, rechne dir deine Einnahmen auf (obv nicht auf best-case planen, sondern eher so auf unter-average) und probiers.

      Hot-Dog-Wagen klingt jetzt nicht als wären da gleich massenweise Ressourcen gebunden wenns nicht klappt, machste viel Erfahrung mit und wenns nicht klappt wird der Wagen verkauft und du hast bisschen Minus gemacht und viel gelernt. Reicht eigentlich auch wenn das ganze Breakeven rauskommt nur um richtig was zu lernen und beim nächsten Mal Ahnung zu haben.
    • josch2001
      josch2001
      Black
      Dabei seit: 25.03.2006 Beiträge: 17.490
      Also bin zwar gelernter Metzger, aber deswegen schau ich mir auch immer Rach und Co an, oder auch so ne Kontrollesendung oder Dokus wenns um irgendwelche Lebensmittel- oder Gastrobetriebe geht.
      Also soweit ich weiß kann jeder Depp eine Gaststätte aufmachen man braucht nur sone Abendschule die relativ easy und schnell zu machen ist. Dann brauchst du eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (auch jeder deiner Mitarbeiter, halt nein, Arbeiter natürlich ;) ), kannst du beim Landratsamt machen, aber auch beim Hausarzt (weiß nicht ob das jeder macht, bei meinem gehts z.B.), kann aber auch sein, daß das bei dem Kurs dabei ist. Dann musst du wohl ein Gewerbe anmelden, eine Erlaubnis, daß du überhaupt nen Stand aufstellen darfst (Stadt) , den dann auch die Lebensmittelüberwachung abnehmen muss.
      Du brauchst soweit ich weiß auch ein HACCP Konzept (ist ein System zur Selbstkontrolle deiner Produkte, sodaß keine Gefährdung für den Endverbraucher besteht), das ist ein Brett, vor allem wen man keine Ahnung davon hat, für einen Hotdogstand sollte es aber machbar sein, frag einfach deinen Lebensmittelkontrolleur der hilft dir bestimmt dabei. Da musst du halt wirklich 1 zu 1 machen was der sagt, auch wenns dir nicht in den Kopf geht.
      Und dann würd ich mir wegen mir ein paar Wochen oder Monate Zeit nehmen und Hotdogs machen und probieren lassen und die besten in dein Sortiment aufnehmen.
      Diese Ergebnisse kann man auch mathematisch auswerten:
      Guckst du: Behrs Verlag

      Hab aber immer noch das Gefühl, daß du dir es zu einfach vorstellst, aber auf der anderen Seite haben auch die Leute recht, die sagen, daß nicht viel Risiko dabei ist.

      Und das wichtigste und meist unterschätzte ist die Hygiene. Halt deinen Laden picobello sauber, das sehen erstens die Kunden und zweitens: Wenn sich da jemand n Infektion bei dir holt bist du ganz schnell am Arsch. Kommt jetzt zwar nicht täglich vor, aber wenn, dann kanns schon recht dick kommen.

      Ach ja: Du musst dich irgendwie natürlich von den anderen abheben. Bei uns im Nachbarort machen sie beim Fest immer belegte Laugenstangen. Die haben nen Bäckermeister, der dann die Laugenstangen immer direkt vor Ort backt. Die Leute loben die über den grünen Klee. Wär evtl. ne Idee deine Hotdogbrötchen auch immer frisch zu backen und nicht diese labbrigen Tütendinger da anzubieten. Bei den Würsten kannst eh nicht viel anders machen.

      Just my two Cents.
    • Alexk30
      Alexk30
      Bronze
      Dabei seit: 14.07.2006 Beiträge: 190
      Moment, Moment, liebe Leute. Ich war ja auch einer von denen die Ihm davon abgeraten haben. Aber nicht weil ich die Idee von dem HotDog Stand schlecht finde. Ganz im Gegenteil. Hab ich mir auch schon überlegt, aber passt mir im Moment nicht in mein Leben.

      Sondern aus dem einfachen Grund, weil man aus seinen bisherigen Postings lesen konnte, das er selbst keine Lust zum arbeiten hat. Ihm ging es darum sein Geld zu investieren und möglichst einfach zu vermehren. Und dafür ist Gastronomie und dazu zähl ich auch einen einfachen HotDog Stand nun mal nicht geeignet. Zumal so ein HotDog Stand ja auch kein einfacher sondern, wie sich alle einig waren, ein besonderer sein sollte. Und das erfordert nun mal persönliches Engagement und das hat man bei Acryl noch nicht her raus lesen können.

      Wenn er den trotzdem will, soll er es gern versuchen.

      Zum Anfang benötigst du wie mein Vorredner schon sagte eine Belehrung zum Infektionschutzgesetz. Bekommst du in deinem örtlichenGesundheitsamt. Danach bist du jährlich dazu verpflichtet dich und deine Mitarbeiter dazu zu schulen.
      Dann brauchst du natürlich einen Gewerbeschein. In deinem Fall (HotDog Stand) eine Reisegewerbekarte. Die bekommst du hier. Da stehen auch gleich alle notwendigen Sachen drin die du dafür benötigst.
      Das setzt natürlich vorraus das du die Größe deinen Standes schon kennst, ob du Strom benötigst, Wasser brauchst in jedem Fall.

      Dann mußt du noch die Stellplatzgenemigung holen. Wird sicher der schwierigste Part. Nich überall möchte die Stadt einen rollenden Imbissstand haben.Außerdem brauchst du ja auch Strom und Wasser. Da mußt du also gründlich forschen und ein paar Orte vorschlagen können.

      Das sollte für den Anfang reichen. Der Rest kommt später. Also so sachen wie HACCP und Einkauf und Warenlagerung usw.
    • ThESoNiC
      ThESoNiC
      Bronze
      Dabei seit: 30.09.2006 Beiträge: 5.966
      mach lieber nen backwerk laden auf :o
    • Acryl
      Acryl
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 2.492
      nice, vielen dank an alle die konstruktives gepostet haben!
    • nikorw
      nikorw
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 7.580
      Original von Acryl
      nice, vielen dank an alle die konstruktives gepostet haben!
      Halt uns auf dem laufenden =)
    • Genaz
      Genaz
      Bronze
      Dabei seit: 09.05.2007 Beiträge: 621
      Original von Acryl
      mh yo vllt sollt ich mir die hotdog sache nochmal ernsthaft durch den kopf gehen lassen. ist vmtl besser mal irgendwas zu probieren als immer nur davon zu reden.


      weis jmd was für lizenzen man da alles benötigt und wie das steuerlich abläuft ?



      e: @ bingo: wieso nicht in HD ? son kleiner stand am bismarkplatz, wer könnte zu nem hot-dog nein sagen. die leute sind doch gelangweilt von duzenden mc donalds und dönerbuden ; )
      Weils am Bissi und Umgebung drölf Millionen Imbissläden gibt und weil die Stadt dir nie und nimmer erlaubt in die Hauptstrasse oder an den Bissi so nen Ding hinzustellen...

      Heidelberg Innenstadt sehe ich persönlich auch nicht die Zielgruppen für so Hot Dog Stände.
    • maaR
      maaR
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2006 Beiträge: 2.645
      Original von dezi
      Kumpel von mir hat sich nach dem Abi zwei alte "Wurstbuden" ersteigert und ein bischen renoviert. Dann zu Volksfesten gefahren und dort aufgestellt. Für Verkauf etc. hat er ein paar Studenten angeheuert.
      Insgesamt war die ratio aus investierter Zeit und Gewinn besser als bei den meisten Nebenjobs, die man als Student ausüben kann. Trotz Bürokratie etc.

      Ich weiß, einfaches Beispiel und es ging ihm auch nicht darum dauerhaft davon zu leben.
      Grundsätzlich kommt es aber bei jeder Idee ausschließlich darauf an, ob es einen Markt gibt, man fähig ist die Idee professionell umzusetzen und ob man letztendlich den Mut dazu aufbringt.
      Die letzteren beiden Punkten kannst du - insbesondere in Deutschland imo - zu einem großen Vorteil für dich ausbauen - wenn du es richtig angehst.
      aha bye..

      er hat also die dinger gekauft? 2x 500e? er renoviert also nochmal 40 stunden beide dinger.. da hat er jetzt bei nem 400e job 400€ + laut deinem beispiel aber 1k minus ;)

      so nu verkauft er also aufm volksfest..