Frage zum Betsizing Artikel

    • FuLLPerformance
      FuLLPerformance
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2008 Beiträge: 656
      Im SnG Bereich ist ja ein Artikel zum Thema Betsizing. Das letzte Beispiel hat mich jetzt allerdings total irritiert.

      Der Einfachheit halter copy/paste ich das Ganze mal:

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      Preflop: Hero is in Button with J :heart: J :spade:
      UTG folds, UTG+1 folds, MP1 calls t20, MP2 folds, MP3 folds, CO folds, Hero raises to t80, SB folds, BB calls t60, MP1 folds

      Flop: (t190) 8 :heart: T :club: J :club: (2 players)
      BB checks, Hero bets t100, BB calls t100

      Turn: (t390) 6 :club: (2 players)
      BB checks, Hero bets t240, BB calls t240

      River: (t870) 8 :spade: (2 players)
      BB checks, Hero bets t540, BB folds

      Kommentar:
      Mit einem Drilling bist du dir sicher, am Flop vorne zu liegen. Den Gemeinschaftskarten kann man allerdings eine gewisse Drawlastigkeit nicht absprechen.

      Dennoch möchtest du den einzigen Gegner nicht vertreiben und setzt deshalb nur etwa die Hälfte des Pots.

      Mit der dritten Kreuz-Karte ist ein möglicher Flushdraw dann am Turn vollendet. Möglicherweise hätte der Gegner diesen jedoch bereits angespielt, von daher bist du hier oft noch vorne.

      Ein All-In des Gegners würdest du aufgrund der Aussichten auf ein Full House oder einen Vierling mitgehen.

      Am River hast du dein Full House und setze ca. 2/3 des Pots.

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      Meine Frage ist jetzt, wieso ich ein all in des Gegner auf dem turn callen sollte? Der Pott wäre 1680 groß und ich müsste noch 1380 nachzahlen.
      die Chancen auf quads oder nen fullhouse liegen allerdings nur bei ca. 23%?
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