2 Fragen zur Kündigung eines Mietvertrages

    • LuckyAce
      LuckyAce
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 347
      Hallo zusammen,

      möchte meinen Mietvertrag kündigen und habe dabei 2 Fragen:



      1.
      Muss ich immer zum 1. des Monats kündigen, oder geht es auch mitten im Monat solange ich die 3 Monate Kündigungsfrist einhalte,
      also z.B. von 15.08.2010 (schreibe und verschicke ich die Kündigung) und am 15.11.2010 wäre sie dann wirksam?

      Im Vertrag steht nichts genaues, gelten also die Gesetzlichen Vorschriften.



      2.
      Versenden: Einschreiben Einwurf oder Einschreiben mit Rückschein, was ist besser?




      Google spuckt bis jetzt noch nichts brauchbares aus, bzw. nichts eindeutiges.

      Thx
  • 5 Antworten
    • LuckyAce
      LuckyAce
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 347
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    • MyWayTTT
      MyWayTTT
      Bronze
      Dabei seit: 30.09.2006 Beiträge: 2.002
      Bin Azubi zum Immobilienkaufmann und im BGB steht: -Ist die Miete nach Monaten oder längeren Zeiträumen bemesen, ist das Mietverhältnis spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zu kündigen-, d.h. wenn du morgen z.B. kündigst kannst du zum 31.10.2010 raus.

      Von Mitte des Monats bis Mitte eines zukünftigen Monats geht zumindest laut Gesetz nicht, wobei es da mit Sicherheit Möglichkeiten gibt, früher aus dem Vertrag rauszukommen wenn du in der Lage bist, einen passenden (!) Nachmieter zu stellen. Einfach mal mit dem VM sprechen.

      Zu 2. nimmt sich nicht viel, würde bei sowas aber immer auf Nummer sicher gehen wollen und deswegen mit Rückschein machen, dann siehste genau wer die Kündigung in Empfang genommen hat.. kostet zwar mehr aber das Geld sollte man investieren ;)
    • LuckyAce
      LuckyAce
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 347
      Original von MyWayTTT
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      Zu 2. nimmt sich nicht viel, würde bei sowas aber immer auf Nummer sicher gehen wollen und deswegen mit Rückschein machen, dann siehste genau wer die Kündigung in Empfang genommen hat.. kostet zwar mehr aber das Geld sollte man investieren ;)
      Und was ist wenn der Vermieter nicht da ist, oder die Annahme verweigert?
      Ist dies nicht der Nachteil von Einschreiben mit Rückschein?
    • webcodecs
      webcodecs
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2008 Beiträge: 1.350
      Original von LuckyAce
      Original von MyWayTTT
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      Zu 2. nimmt sich nicht viel, würde bei sowas aber immer auf Nummer sicher gehen wollen und deswegen mit Rückschein machen, dann siehste genau wer die Kündigung in Empfang genommen hat.. kostet zwar mehr aber das Geld sollte man investieren ;)
      Und was ist wenn der Vermieter nicht da ist, oder die Annahme verweigert?
      Ist dies nicht der Nachteil von Einschreiben mit Rückschein?
      Wenn der Empfänger nicht anzutreffen ist, wird das Einschreiben beim zuständigen Postamt hinterlegt und der Vermieter muss es mit Vorlage seines Personalausweises abholen. Sobald das geschehen ist, bekommst du auch deinen Rückschein.
    • Esel1987
      Esel1987
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2006 Beiträge: 3.690
      Original von LuckyAce
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      Zu 2. nimmt sich nicht viel, würde bei sowas aber immer auf Nummer sicher gehen wollen und deswegen mit Rückschein machen, dann siehste genau wer die Kündigung in Empfang genommen hat.. kostet zwar mehr aber das Geld sollte man investieren ;)
      Und was ist wenn der Vermieter nicht da ist, oder die Annahme verweigert?
      Ist dies nicht der Nachteil von Einschreiben mit Rückschein?
      Für die Wirksamkeit einer Kündigung ist es notwendig, dass diese dem Vermieter zugeht. Zugegangen ist sie dann, wenn sie derart in seinen Machtbereich gelangt ist, dass dieser abstrakt die Möglichkeit der Kenntnisnahme hat. Vereitelt der Vermieter dies, gilt die Kündigung trotzdem als zugegangen (§ 242 BGB). Die verweigerte Annahme wird wohl auch auf dem Brief notiert, so dass ein Beweis leicht fällt.