verstößt bafög gegen gleicheitsgrundsatz?

    • Powaaah
      Powaaah
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2007 Beiträge: 1.508
      Also ich frage mich gerade. Wenn der staat bei hartz4 empfängern den betrag als angemessen zum leben ansieht, und bafög dafür sein soll, das studenten ihr studium als vollzeitbeschäftigung nachgehen und nicht nebenbei arbeiten müssen, sollte dann bafög nicht mind. der leistung entsprechen die ein hartz4 empfänger bekommt?

      Bafög höchsatz für leute die nicht bei den eltern wohnen mit mietzuschuss und kv zuschuss liegt bei 648 euro.
      Ein hartz4 empfänger bekommt ja 359 euro + kv + mietkosten/wasser/heizung. Was je nach gebiet 800-850 euro ausmachen kann.

      Ist diese differenz nicht eigentlich gegen den gleichheitsgrundsatz? Ein student ist doch genau wie ein hartz4 empfänger ein mensch und müsste demzufolge doch den gleichen bedarf haben. Unabhängig davon ob der student irgendwann fertig ist mit studieren und geld verdient. Der hartz4 empfänger kann ja auch jederzeit in arbeit kommen und geld verdienen. ( damit ist nicht gemeint das es genug stellen gibt sondern nur die möglichkeit besteht das er arbeit erhalten könnte )
  • 4 Antworten
    • Fantomas741
      Fantomas741
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 7.620
      Naja will man das wirklich? Schließlich muss man Bafög ja zurückzahlen...
    • jababba
      jababba
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      Dabei seit: 07.07.2005 Beiträge: 479
      Original von Fantomas741
      Naja will man das wirklich? Schließlich muss man Bafög ja zurückzahlen...
      naja, du musst "nur" die hälfte zurück zahlen und seit ein paar jahren auch nur noch max. 10k... also ist es doch relativ überschaubar...

      um auf die ausgangsfrage zu kommen.. ich hab mich des auch schon mal gefragt, vorallem wenn du z.b. in münchen studierst ist es mit dem höchstsatz echt mal schwer über die runden zu kommen ohne extra geld... und spätestens seit den studiengebühren (legt man die auf die einzelnen monate um) verringert sich dein bafög satz so gesehn ja auch nochmal um knapp 100 euro und es geht nicht mehr ohne nebenjob....
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      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 3.516
      wenn man das nicht will könnte man ja so regeln das man weniger beantragen kann?

      imo hat op recht.
    • Powaaah
      Powaaah
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2007 Beiträge: 1.508
      von "bedarfsgerecht" kann da ja an sich schonmal gar keine rede sein. Die studiengebühren habe ich nichtmal bedacht. Dazu noch die semestergebühren von 200 euro drauf.

      Und zwecks zuviel zurückzahlen... man kann ja das was man nicht benötigt auf ein konto lagern oder bar lagern und es gleich zum zurückzahlen ansparen. Ich kannte sogar einen der hat die hälfte genommen die andere hälfte gespart, somit hatte er quasi von anfang an "zurückgezahlt".