Contibets auf paired Flops (z.B. 855)

    • Lonli
      Lonli
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2007 Beiträge: 832
      Setzt ihr standardmäßig Contibets auf paired Boards ohne Broadways?

      Also, wenn der Flop 8:spade: 5:heart: 5:diamond: oder 9:club: 3:heart: 3:club: kommt, krieg ich in gefühlten 50% der Fälle ein Minraise um die Ohren gehauen.

      Sollte man da überhaupt betten, solange man nicht weiß, wie Villain sich gegen CBs auf solchen Boards verhält?

      Da ein Minraise auf diesen Flops so oft ein Bluff ist, callt ihr das auch mal mit Air? Oder haut ihr ihm eine 3-bet um die Ohren? Wäre dann wohl Yeti-Play, aber das könnte ja trotzdem profitabel sein, wenn die meisten Gegner auf einem Limit das Theorem nicht kennen.
  • 4 Antworten
    • Benzodiazepin
      Benzodiazepin
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 16.07.2009 Beiträge: 3.456
      sehr villainspezifisch:
      je geringer villains flop AF, je geringer floatgefahr, je geringer sein WTS, je größer seine coldcalling range (auch Broadways, nicht nur PPs, die hier meist ne bet callen) und je mehr EQ (zb durch BDs), desto eher würde ich cbetten.

      exploits dürften ja klar sein: vs lighte flopraiser das raise auch mal floaten oder reraisen und vs lighte floater mehr secondbarreln.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Je niedriger das Board gepairt ist, desto seltener solltest du mit schwachen Händen cbetten (z.b. ist auf 223 ne Cbet mit 68s oft keine gute Idee).

      Wenn du Position, Overcards oder nen Read hast^^, dann kannst du diese C/raises problemlos kontern, da sie in der Tat oft einfach irgendwelche Overcards, Trash oder schwache Pairs sind. (gegen die wir dann 6 Outs haben)

      Es geht dabei auch gar nicht so sehr um das Yeti Theorem, sondern eher darum, dass die Range die dein Gegner auf 223 repräsentiert aus 22 und 33 besteht und wenn er Preflop mit JJ+ slowspielt auch noch aus diesen Händen. Du musst halt je nach Spielsituation versuchen abzuschätzen wie weit seine Range ist und ob der Gegner wirklich oft genug überhaupt mit random Overcards diesen C/R macht. (wenn er z.b. nur mit Pairs diesen C/R macht, dann ist es sinnvoller am Flop B/F mit starken Broadways zu spielen)
    • knorki
      knorki
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2008 Beiträge: 6.647
      Original von Ghostmaster
      Je niedriger das Board gepairt ist, desto seltener solltest du mit schwachen Händen cbetten (z.b. ist auf 223 ne Cbet mit 68s oft keine gute Idee).
      Wenn wir davon ausgehen, dass nonhit holdings von V gemuckt werden, ist das doch ne standard Conti, da viele bessere Hände folden? Wenn V eben die Broadways muckt und nicht durchgehend bluffraised ists doch das standard play.

      Sehe da auch keine Alternative, chb Flop ist doch die Aufgabe der Hand?
    • Benzodiazepin
      Benzodiazepin
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 16.07.2009 Beiträge: 3.456
      Original von knorki
      Original von Ghostmaster
      Je niedriger das Board gepairt ist, desto seltener solltest du mit schwachen Händen cbetten (z.b. ist auf 223 ne Cbet mit 68s oft keine gute Idee).
      Wenn wir davon ausgehen, dass nonhit holdings von V gemuckt werden, ist das doch ne standard Conti, da viele bessere Hände folden? Wenn V eben die Broadways muckt und nicht durchgehend bluffraised ists doch das standard play.

      Sehe da auch keine Alternative, chb Flop ist doch die Aufgabe der Hand?
      wenn villain so schlecht ist und immer fit or fold spielt, dann kannst du ja auf jedem board deine komplette range cbetten. wenn villain gut ist, weiß er, wie narrow deine valuebetting range auf solchen paired boards ist und hat gute tools gegen dich: raises, floats, lighte downcalls...