Pimp my Handreading Skills...

    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      Moin,
      da Handreading ja eines der essentiellen Pokerskills ist, würd ich gern mal wissen wie man diesen Skill am besten weiterentwickelt.

      Mal wieder ein praktisches Beispiel =) :

      Wir sind im BB, haben K :heart: Q :heart: .

      Ein solider Regular opened aus UTG. In 3k Händen tut er das zu etwa 11%.
      Der Flop kommt 3 :diamond: 6 :club: T :spade: . Wir haben nur K High, was jetzt aber nichts zur Sache tut.

      Auf dem Board wird UTG likely 100% seiner Range cbetten, da unsere Calling-Range das Board m.M.n. nur schlecht hittet. Wie geht ihr denn ingame vor, die Kombos festzustellen mit denen er diesen Flop wie stark hittet? Geht ihr dabei nach Gefühl oder rechnet ihr?

      Könnt ihr genau abschätzen was eine 11% Range beeinhaltet? Ich könnte jetzt auf Anhieb nicht genau sagen, wie viel % seiner Range ein Overpair, Set oder Air ausmacht... Dabei gilt imo noch: Je tighter die Range, desto einfacher ist der Gegner auf eine Hand zu setzen, wenn der Raise vom BU kommt mit ~45%, wirds imo fast unmöglich noch ordentliches Handreading zu betreiben

      Gibts ne Möglichkeit sich das durch ein Programm anzeigen zu lassen um dafür ein besseres Gefühl zu bekommen?

      Mich würde vor allem die Meinung von NL200+ Spielern interessieren, wie geht ihr beim Handreading vor ??

      Viele Grüße, MyLady :)
  • 15 Antworten
    • uriel2k3
      uriel2k3
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 4.790
      .
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      IMO


      (siehe auch IntroZitat von Brunson on HSP)

      He bets the flop I call....that's where the game begins.......


      Ich denke für Dich startet das HR erst nach einem Float, um sein Turnverhalten zu sehen.
      Zumindest auf diesem Flop. Ist der Flop FD like. Kannst Du schon am Flop starten, seine Range zu begrenzen (auch wenn diese dann V-bets und SEMIs enthält)
    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      Naja meine Hand callen kann ich hier nie, da mich er mich viel öfter dominiert als ich ihn und ich nur ne BD straight halte ;-)
    • nacl
      nacl
      Bronze
      Dabei seit: 17.03.2009 Beiträge: 12.329
      Original von MyLady17
      Naja meine Hand callen kann ich hier nie, da mich er mich viel öfter dominiert als ich ihn und ich nur ne BD straight halte ;-)

      Float =
      Als Float bezeichnet man einen Spielzug, bei dem der Aggressor in einer Wettrunde nur gecallt wird, um in der folgenden Wettrunde, sofern der Gegner es zulässt, selbst die Initiative in der Hand zu übernehmen. Ein Float kann sehr weit gefasst sein. Der Call am Flop kann Bluff-Call, Smooth-Call oder ein Call auf Pot-Control sein. Häufig wird der Begriff im Sinne der Bedeutung als Bluff verwendet.


      Du callst um ihn von AJ+ zu moven. Deine Callingrange ist ja meist ein PP, sofern du tight spielst. ist die Frage nur ob er nicht AJ+ einfach am Turn nochmal barrelt, weil du mit 66 oder einer aehnlichen Hand einfach nur am Bluffcatchen bist.
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von MyLady17
      Naja meine Hand callen kann ich hier nie, da mich er mich viel öfter dominiert als ich ihn und ich nur ne BD straight halte ;-)
      schon klar. allerdings wolltest du hier was von handreading wissen und dass geht hier halt nicht.



      Sonst halt fold oder bluffraise!
    • nacl
      nacl
      Bronze
      Dabei seit: 17.03.2009 Beiträge: 12.329
      Original von chrsbckr75
      Original von MyLady17
      Naja meine Hand callen kann ich hier nie, da mich er mich viel öfter dominiert als ich ihn und ich nur ne BD straight halte ;-)
      schon klar. allerdings wolltest du hier was von handreading wissen und dass geht hier halt nicht.



      Sonst halt fold oder bluffraise!
      Bluffraise ist auf dem board schon schwierig. Wenn er hand reading skills hat, wird er wenig folden. Warum solltest du hier auch ein Set raisen? Klar foldet er 89s aber wohl kaum JJ+
    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      Original von nacl
      Original von MyLady17
      Naja meine Hand callen kann ich hier nie, da mich er mich viel öfter dominiert als ich ihn und ich nur ne BD straight halte ;-)

      Float =
      Als Float bezeichnet man einen Spielzug, bei dem der Aggressor in einer Wettrunde nur gecallt wird, um in der folgenden Wettrunde, sofern der Gegner es zulässt, selbst die Initiative in der Hand zu übernehmen. Ein Float kann sehr weit gefasst sein. Der Call am Flop kann Bluff-Call, Smooth-Call oder ein Call auf Pot-Control sein. Häufig wird der Begriff im Sinne der Bedeutung als Bluff verwendet.


      Du callst um ihn von AJ+ zu moven. Deine Callingrange ist ja meist ein PP, sofern du tight spielst. ist die Frage nur ob er nicht AJ+ einfach am Turn nochmal barrelt, weil du mit 66 oder einer aehnlichen Hand einfach nur am Bluffcatchen bist.

      Ich weiß was ein Float ist...

      Die frage ist: Spielt er den Turn zu 100% ehrlich? Wenn ja, macht seine Valuerange einen so geringen Anteil aus dass sich ein Float lohnt? Imo not. Discuss, gefällt mir hier so ! ;)
    • uriel2k3
      uriel2k3
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 4.790
      .
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von nacl
      Original von chrsbckr75
      Original von MyLady17
      Naja meine Hand callen kann ich hier nie, da mich er mich viel öfter dominiert als ich ihn und ich nur ne BD straight halte ;-)
      schon klar. allerdings wolltest du hier was von handreading wissen und dass geht hier halt nicht.



      Sonst halt fold oder bluffraise!
      Bluffraise ist auf dem board schon schwierig. Wenn er hand reading skills hat, wird er wenig folden. Warum solltest du hier auch ein Set raisen? Klar foldet er 89s aber wohl kaum JJ+
      Auch das ist klar (deshalb verzichte ich auf solchen boards meistens auf den BluffRaise). Hat er JJ called er oder 3bettet er dann sind wir halt raus. Zweitens könnten wir auch noch versuchen ihn von JJ runterzubetten........


      und was heisst wenig folden? Er foldet natürlich keine Madehands, aber den Rest seiner 100% c-betting range und das dürfte eine Menge sein.
      Die FE können wir ja mal abschätzen.

      C-betRange == Handrange PreFlop (da flop sich dazu eignet.)
      welche Hände kann er weiterspielen ? AT 99+ AK vielleicht.....
      ich denke da foldet doch eine Menge (aber nat keine MadeHand)
    • SteveWarris
      SteveWarris
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2007 Beiträge: 5.815
      wieso überhaupt gegen n 11% UTG opener KQs OOP coldcallen? Ist das in vielen fällen nicht ein relativ einfacher fold?
    • Aerox88
      Aerox88
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 2.906
      hab nicht viel gelesen, aber wenn du deine handreading skills verbessern willst, spiel HU oder FL. diese 2 varianten sollten dir am meißten bringen
    • FlipFlip
      FlipFlip
      Bronze
      Dabei seit: 17.04.2007 Beiträge: 4.256
      Original von MyLady17
      Moin,
      da Handreading ja eines der essentiellen Pokerskills ist, würd ich gern mal wissen wie man diesen Skill am besten weiterentwickelt.

      Mal wieder ein praktisches Beispiel =) :

      Wir sind im BB, haben K :heart: Q :heart: .

      Ein solider Regular opened aus UTG. In 3k Händen tut er das zu etwa 11%.
      Stopped reading here. Easy Fold.
    • IclickButtons
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      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 3.516
      bin ja nicht so der mega freund von so total unbalanced high exploitive plays und würde auch versuchen meine frequenz einigermaßen im rahmen zu halten. wenn du da K:hQ ohne backdoorflush nur mit krüpliger bachdoorstraight und ocs die auch nicht os der hammer sind floatest oder bluffraist wird deine frequenz imo einfach viel zu hcoh.
      ws du meinst ist auch net handreading sonder kombinatorik.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Es wird in naher Zukunft eine Reihe zum Thema "Ranges" geben, und zwar bezüglich eines "TAGs" (alles andere wäre zuweit hergeholt.

      Dort wird sich auch mit dem Thema beschäftigt was gewisse OR-Ranges, Calling-Ranges und 3-bet-Ranges tatsächlich beinhalten (könnten), anstatt sich nur auf die Top-% zu stützen.

      Ziel der ganzen Reihe ist sich damit selbst auseinanderzusetzen, sprich dass du überlegst was diese 11% sein könnten. Du kannst ja gerne eine Range für ihn annehmen und wir diskutieren das hier aus. ;)


      Postflop läufst du halt dennoch gegen eine am Flop erstmal weite Range, wenn sich das Board für eine Cbet anbietet. Wenn er da zu 80% cbettet kannst du dir circa ausmalen wie weit die Range ist.

      Die Frage ist nun: Was ist dein Ziel:

      => Liegst du vorne? way ahead / way behind?
      => Liegst du hinten? Aufgeben oder bluffen?

      Wenn du bluffen möchtest, sind natürlich größere Ranges bei Villain nötig, zudem ein Board wo du etwas verkaufen kannst sowie wenn möglich Backdoorouts. Ein Float ist immer besser wenn du noch was in der Hinterhand hast.

      Im obigen Beispiel läufst du halt gegen eine recht kleine Range, bliebe die Option zu versuchen Villain ein Set unterzujubeln, jedoch hast du keine Outs im Rücken (K/Q könnten sogar gefährlich werden).

      Somit ist es im obigen Beispiel ein Fold.
    • bernie0303
      bernie0303
      Bronze
      Dabei seit: 30.09.2008 Beiträge: 3.416
      Original von MyLady17
      Auf dem Board wird UTG likely 100% seiner Range cbetten, da unsere Calling-Range das Board m.M.n. nur schlecht hittet. Wie geht ihr denn ingame vor, die Kombos festzustellen mit denen er diesen Flop wie stark hittet? Geht ihr dabei nach Gefühl oder rechnet ihr?
      dürfte das sein, was du suchst