Könnte Hilfe gebrauchen bei bestimmten Gegnertyp

    • mausgambler
      mausgambler
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2005 Beiträge: 493
      Hallo ! Hatte auf 5-10SH meinen ersten 130BB Down (2600 Hände) seit ca. 60.000 Händen auf diesen Level. Wie üblich bei so einer Session spuckt die PT-Statistik schreckliche Daten aus. Habe den Flop einfach stundellang nicht getroffen, hatte ich dann mal was (egal ob 2Pair, flush oder set) wurde ich am River weggelaggt, mit AK AKs AQ AQS AJ-überall lt. PT minus, mit "three of a Kind" nur 60% gewonnen usw. aber solche Sessions kennt ihr sicher alle. Der Grund das ich hier um Meinungen bitte ist der, daß ich mich gegen einen gewissen Spielertyp gestern einfach ziemlich hilflos vorgekommen bin, und mir sicher einige BB ersparen hätte können, wenn ich gegen diesen richtig gespielt hätte. Tatsache ist, daß ich von denen an die Wand gespielt wurde (so habe ich es zumindest empfunden) Natürlich war es leicht, da ich ja kaum was getroffen habe, trotzdem habe ich sicher in diesen Situationen mehr verloren als ich mußte. Vorweg noch: Da ich normal nicht so lange sessions spiele, habe ich auch zu Uhrzeiten gespielt, zu denen ich normal nicht spiele, und plötzlich waren die wenigen Tische die auf 3-6+5-10 vorhanden waren voll mit diesen Spielertypen Alle hatten fast genau die gleiche Statistik: VPIP ca. 38% PFR ca. 23% FoldBB ca. 18-22% ATS: ca. 40-45% WTS ca. 38 AF: Ich verwende die andere AF anzeige von PT aber umgerechnet ca. 3,5 Weitere Werte: Raise Flop ca. 26% C/R Flop 15% Raise Turn:22-25%, won SD when Raise Turn 50-55% (z.b. Moxxl hat 17% zu 70%) Alles Vielspieler, denn teilweise hatte ich über 25.000 Hände von den Spielern in meiner Datenbank. Alle waren winningplayer, aber umgerechnet mit einer schlechten Winrate. Natürlich nicht gerade der optimale Gegner wenn man ein Down hat und schlecht trifft, aber mit solchen Situationen muß man eben auch umgehen lernen, und versuchen optimal zu spielen, was ich hmit Sicherheit nicht geschafft habe Ich will hier nicht gewisse Hände besprechen, da die Probleme die ich hatte immer gleich waren, und sich durch die ganze Session gezogen haben, und ich kein Mittel dagegen finden konnte Hätte ich eine Durchschnittssession bei der ich den Flop dementsprechend getroffen hätte, hätte ich keine Probleme mit diesem Gegnertyp, und hätte mehr Geld gemacht, als gegen jeden anderen, aber bei meinem down, wo wirklich nichts geht, war dieser tödlich für mich. Meine Probleme: PF nach Chart mit Anpasssung an die Werte (war glaub ich kein Problem, da ich in den meißten Fällen die bessere Hand hatte) Bitte berücksichtigen, daß ich den Flop extrem schlecht getroffen habe, und sich die Probleme hauptsächlich darauf beziehen. 1. Problem waren die check-raise Flop-bet Turn, die immer kamen. Ich raise mit AK AQ usw., BB called (1 Gegner), ich bette und bekomme garantiert den Raise bzw. checkraise Ich spielte Anfangs meißtens : mit Overcards call, schaute mir den Turn(den ich natürlich auch sehr selten getroffen habe) an und je nach Pottodds fold Turn. Mit einer Overcard , je nach Board, aber meißtens fold Flop Das Problem war, daß ich eben fast nie getroffen habe, und keine Ahnung wie oft so mit A high oder KQ aus dem Pot gedrängt wurde, denn der r-c/r kam immer, egal wie der Flop aussah. Versuchte dann öfters downzucallen: Der Gegner hat nach seine Flopraise immer incl. River durchgebettet, ich bekam also vor dem SD keine eine Info über seine Hand. Es gab kein c am Riv, egal ob sie was hatten oder nicht Kann einer teurer Spass sein bei eine Down, mit A high downzucallen, und dann ewig zu verlieren, weil der Gegner ein 3er pair oder was weiß ich am turn oder river getroffen hat. Hätte ich normal getroffen, wäre das ein Traumgegner, der mich übermäßig gut ausbezahlt, aber so hatte ich ebe meine Probleme Versuche dann den Flop in Pos. zu reraisen, um mit z.b. AK eine Freecard am Turn zu bekommen. Gegner machte mit madehand (egal welches paar) garantiert ein CAP und bet Turn, sofern kein A oder K im Flop lag. Ansonsten call oder wenn der Flop eben A oder K hatte (je nach pos. meiner Raise am Flop) fold. Das heißt fast immer call bei einem vermuteten Stealraise, und fold bei meiner Raise aus mp2 oder mp3, sofern er nichts getroffen hatte, und scary cards im Flop waren. Leider hat der Gegner aber die "scary cards" bei weitem öfters getroffen als ich, was diese Spielweise auch nicht rentable machte Das war das nächste Problem: Ich konnte die Gengner nie auf eine Hand einschätzen, da sie fast alles im BB und auch SB gecalled oder 3-bettet haben Wenn ich meine Contibet gemacht habe, kam auch bei einem 2 2 6o Board ein raise, und am River zeigt er mir 42o Hatte ich mal "endlich" etwas getroffen (Top oder middlepair), und ich machte ein reraise am Flop und bet turn, oder ich wurde am Flop nicht geraised, und machte meine turnbet kam ein Turnraise. Nun stehe ich da, mit Midpair oder Toppair mit middleKicker und was ? Gegner raiseten jeden möchlichen Draw, sowie auch Top und Mid-Pair am Turn Laydown scheint einfach zu weak bei solche Gegner, und zu lesen waren die einfach nicht. Bei meinem "Glück" in dieser Session kauften sie dann auch meißtens ihren Draw am Riv. oder hatten mich schon beim Turn am Sack (ja "am" nicht "im") Auffallend war auch, daß sie trotz ihrer agressiven Linie (fast immer c/r Flop oder R Turn auf ein reraise jederzeit ihre Hand ablege konnten) Wenn ich wirklich eine gute Hand hatte (Set oder 2pair) und ich machte nach Gegner c/r Flop b Turn ein Raise, warf er schlechte Hände leicht weg (Das auszunutzen war mir aber einfach zu riskant und zu teuer) Das heißt ich habe oft downcalled, oder erst den River geraised, um ausbezahlt zu werden wenn ich mal eine Hand hatte, was mich in die nicht erstrebenswerte Situation brachte, nicht in die Initiative zu kommen. Das war sicher ein Fehler, da ich so ihre Draws am Turn nicht teuer genug machte Ich hoffe ihr könnt euch aus dieser Beschreibung ein Bild machen. Jeder von diesen Spielern war im Plus lt. Anzeige von PA, hatten aber eine schlechte winrate pro 100, was sicher darauf zurückzuführen ist, daß wenn ich keinen Down habe, die mich bei weiteren besser auszahlen als jeder andere Gegner Wir wissen alle, daß es solche Sitzungen gibt, in denen man einfach nicht trifft, und wenn wird man gerivered, und das geht stundenlang so, da kann man einfach nichts machen Aber ich habe nach meinem Gefühl mehr verloren als ich mußte, was sicher auf den in solch einer Fase nicht angenehmen Gegnertyp zurückzuführen ist, auf den ich mich einfach nicht einstellen konnte. Mir haben noch 2500 Hände auf die 6000 bei der VIP-Promo gefehlt, und daher habe ich die Session nicht beenden wollen, besser wäre sicher gewesen diese zu beenden, wenn es nur mehr solche Tische zu spielen gibt, und man noch dazu ein down hat Ich habe eine Menge Hände die ich gegen diesen Typ von Spieler gespielt habe nachgespielt, und eigentlich hätte ich eben kontenuierlich auf das c/r am Flop folden sollen (getroffen habe ich ja kaum), oder einfach meine Overcard am Turn, ob Bluff oder nicht. Normal kann man ja bei solchen Gegnern auf eine Hand warten, die dann um so besser ausbezahlt wird, aber wenn man mit guten Händen den Flop nie trifft, und weiß, daß der Gegner auch mit nichts diese Linie spielt versucht man eben doch mit AK oder anderen guten Obercards bei einem ragged Flop mitzuspielen, besonders wenn man weiß, das sie überaggro sind. Man kommt sich teilweise halt schon lächerlich und blöd vor, nach seiner Contibet (Meine Pocketcards waren ja nicht schlechter als sonst) immer und immer wieder zu folden als PFR, und ausserdem verliert man dabei total sein Tableimage. Schätze mal auch ein psychisches Problem von mir Das was ich mich noch im nachhinein Frage ist, ob es wirklich sinnvoll war, bei diesen Gegner eine Contibet zu machen (Empfohlen wird ja bei 1-2 Gegner ausnahmslos nach eine PFR eine Contibet zu machen. Ich habe einfach nichts getroffen, und auf die Contibet kam immer ein raise oder c/r. In dieser Situation und Fase, in der ich mich befunden habe wäre ein cb Flop sicher um einiges billiger gewesen, auch wenn der Turn nichts gebracht hätte. Bitte um Kommentare und Meinungen (Aufmunternde Worte sind ebenfalls willkommen :D )
  • 5 Antworten
    • Ulek
      Ulek
      Black
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 3.682
      Wirkt auf mich einfach wie ein Bericht eines Downswings, und hat im Grunde nix mit dem Gegnertyp zu tun, außer dass bei diesen LAGs die Downs krass ausfallen können. Du hast vermutlich gegen diesen Gegnertyp nicht mehr Probleme als gegen andere, nur bekommst du die Konsequenzen der Probleme im Down stärker zu spüren. Ich würde eher an deine Psyche arbeiten anstatt zu versuchen, dein Spiel umzustellen. Mach weiter deine Contibets und freu dich auf den kommenden Up, wenn du entweder triffst oder alle auf deine Contibets folden. Der kommt nämlich mit großer Sicherheit auch.
    • mausgambler
      mausgambler
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2005 Beiträge: 493
      Danke für die Antwort Beruhigt irgendwie, bin aber mit meinem Spiel obwohl das meiste wahrscheinlich am Downswing gelegen hat nicht zufrieden. Ich habe einfach in diese Situation meiner Meinung nach zu viel verloren Da ich normal sehr gründliche Tableselection mache (spiele eben dann weniger Tische ), schätze ich, daß das das erste mal war, daß ich mit mehreren "solchen" Lags auf den Tischen saß, und das hat mich ein bischen überfordert (mit dem downswing zusammen), denn das waren grundsätzlich keine schlechten Spieler Das was mich interessieren würde (Vergessen wir mal den Downswing): Gehst du bei so einem LAG öfters als normal mit AK bzw. A-high zum showdown, da du gegen ihn damit öfters noch immer die beste Hand hast, obwohl er auf allen Linien betet, incl river, oder spielst du voll nach outs und odds, daß heißt du rechnst nur auf eine Verbesserung deiner Hand, und ignorierst einfach den %Satz der Wahrscheinlichkeit, daß du mit Ax gegen den Lag noch vorne liegst ? Da der c/r am Flop immer kam, wenn sie schätzen konnten, daß ich den Flop nicht getroffen habe, völlig egal ob er selber was getroffen hat oder nicht, und dann automatisch bis zu SD durchgebettet haben, stand ich mit AK oder AQ wirklich im Wald. Je nach Gefühl habe ich mal einen calldown gemacht, mal nicht. Ist da das trockene Spiel rein auf Outs/Odds profitabler, denn wenn ich dann treffe höher ausbezahlt werde, oder sollte man doch öfters mit A-high oder schlechter Madhand zum SD als bei einem TAG Weiters hatte ich ein Problem mit meiner Turnbet, wenn ich eine mittlere Madhand hatte. Jeder Turn wurde geraised, sofern sie einen Draw (auch Gutshoot) oder irgendeine Madhand hatten, oder das Board scary war (Pair an Board usw.) Ich erwische mich oft, daß ich mit Top oder dem 2 höchsten Pair, und natürlich auch mit jedem starken draw den Turn c/c spielte, um nicht in die schwiergige Situation eines Turnraises zu kommen. Ist sicher auch nicht die optimale Spielweise, oder spielt man gegen gute TAG's so, um schwierige Situationen zu vermeiden ? Ein cb habe ich von denen in den ganzen 6h keines gesehen Glaube ich habe durch meine Tableselektion einfach zu wenig Erfahrung in der Spielweise mit guten TAG's, besonders wenn der ganze Tisch mit ihnen voll ist. Da gibts anscheinend noch viel zu lernen für mich. Für Tips und grundsätzliche Richlinien, die du durch deine Spielerfahrung gegen starke Tag's machen kannst wäre ich dankbar. Schein so, daß ich die auf höheren Levels öfters antreffen werde
    • Sascha26
      Sascha26
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 2.177
      Ich seh das wie Ulek, mir ist aber was anderes aufgefallen. Die Worte "130BB" down,und "noch nie soviel gespielt wie heute". Gibts für zweites einen speziellen Grund ?? Oder kann es sein das du ständig weitergespielt hast weil du nicht aus deinem Down gekommen bist ? 130BB sind ne Menge, und ich glaube allerspätestens bei -100BB muss die Handbremse gezogen werden, 9ich kann mir einfach nicht vorstellen, das man da noch sein A-Game bringt, selbst wenn man es selber von sich glaubt. Man muss wirklich vor "stuck in frustration" aufpassen, da verliert man wirklich meistens mehr Geld als einem Lieb ist. Gruß Sascha
    • mausgambler
      mausgambler
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2005 Beiträge: 493
      Fustriert war ich auf jeden Fall, ist sicher ein jeder bei so einer Session ab einen gewissen Punkt, oder ab einer gewissen Anzahl von -BB Man glaubt zwar immer, daß das sein Spiel nicht beeinflußt (Ich zumindest), aber im nachhinein betrachtet wird es so gewesen sein. In wie weit das die Höhe des Verlustet beeinflußt hat ist schwer abzuschätzen aber tilt war ich auf keine Fall, eher verunsichert und dadurch eventuell in manchen Situationen zu passiv Wie schon vorher erwähnt, bin ich mit diesen LAG's + nichts getroffen und wenn, dann immer und immer wieder am Riv. weggelaggt zu werden einfach nicht klargekommen. (Ist halt alles zusammengekommen) Depressive war ich nach einer gewissen Zeit auf jeden Fall, denn ein raise am Preflop habe ich eigentlich nur mehr gemacht, da ich wußte, daß man eben mit dieser Hand aus dieser Pos. einen macht, war aber selbst schon überzeugt davon, daß ich nichts treffe, und so war es dann auch. Die Einstellung hat sicher nicht mehr gestimmt, aber dadurch verliert man eigentlich nicht mehr, nur weil man sich denkt, daß man ja äh nicht trifft, oder daß man wieder am Riv weggelagt wird. Vielleicht bin ich ein wenig passiver Postflop geworden (Wenn ich mal über den Flop hinausgekommen bin), was aber bei diesen Gegner glaube ich nicht unbedingt ein Fehler ist. Der Grund, daß ich nicht aufgehört habe war die die besch*** Vippromo von Party, da mir für die wöchentlichen 6000 Points, die ich erreichen wollte noch 2500 gefehlt haben (Hatte 2 Tage fast keine Zeit) Des weiteren war ich am überlegen, um die Promo der 150-Highscoreliste mitzuspielen, wollte also so weiterspielen die nächsten Wochen. Dadurch, das ich im down weitergespielt habe, bin ich aber doch nervlich und psychisch etwas angeschlagen. Habe mich ausgeschlafen, und werde nun vorerst etwas tiefer auf 2-4 und 3-6 max. 3 Tische weiterspielen, bis ich mich erholt habe So eine Session geht ganz schön an die Nieren =) Die Promo kann mir gestohlen bleiben. Ich werde mich sicher nie wieder selbst unter Druck setzten, nur um Partypoints zu scheffeln Leider fällt man aber als "normaler Vielspieler" (20 Tage im Monat ,6-8 Stunden täglich, 3 Tische standard und 4 max.) bei jeder Promo durch. Bei Party (Highscore) so wie auch hier (Highroller Promo) Deshalb spiele ich auch noch auf einer anderen Seite, denn eigentlich mache ich doch nicht so wenig rake, und hier macht es keinen Unterschied, ob ich nun 6000 10.000 oder eben die max. 20.000 Points mache. Naja, ich schweife ab. Danke für die Antworten !
    • Ulek
      Ulek
      Black
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 3.682
      Original von mausgambler aber tilt war ich auf keine Fall, eher verunsichert und dadurch eventuell in manchen Situationen zu passiv
      Wenn man Tilt als Veränderung des eigenen Spielstils aufgrund von Verlusten definiert (was ich tue), dann war das sehr wohl Tilt. Wenn ich solche Sessions habe dann erinner ich mich immer an das letze Mal, wo sowas vorgekommen ist, und dass es am nächsten Tag (oder einige Tage später) wieder nach oben ging. Und lass dir von ner Promo nich vorschreiben, wieviel du zu spielen hast! Es kommen sicherlich noch mehr Promos in Zukunft, wenn du höher spielst und mehr PPs machst. Da läuft dir nix weg.