wann oop in kauf nehmen, aber dafür villians range hart dominieren?

    • luvmeluvme
      luvmeluvme
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2008 Beiträge: 2.997
      hi, ich denke der titel erklärt schon fast alles.

      ab wann geht ihr z B eine situation ein, wo ihr oop am flop ohne initiative seid. aber dafür gegen villians range weit ahead seit.

      sb ein looser reg opened am bu circa 50% und ihr hab AQo im BB


      gegen seine range bin ich ja hier meilenweit vorne.
      könnte auch ab und an 3betten preflop. weil so einer sicher auch schlechteres noch ip callt.
      aber das ist erstmal egal.


      ab wann geht ihr so eine situation ein?
      man muss bedenken. das man AQo halt nicht nur weiterspiel wenn man irgewas hittet (pairs, draws etc.) sondern ihn ab und an auch auf guten boards moved.


      vllt drücke ich mich etwas schlecht aus :D


      also ab wann seht ihr den positions nachteil ausgeglichen, wenn ihr gegen villians range schon eine bestimmte edge habt?

      ich hoffe ihr versteht mich
  • 2 Antworten
    • lausbua
      lausbua
      Bronze
      Dabei seit: 15.11.2009 Beiträge: 5.032
      :heart: Ich denke du wirst hier von den meisten die einzigst richtige Antwort zu hören bekommen!

      Es ist extrem Villain abhängig. Spielt er passiv, Spielt er aggressiv (allein diese 2 Unterscheidungen führen zu einem komplett anderen Ergebniss)

      Inwieweit kann er Villain folden? Geht er häufig zum Showdown? Bettet er lieber oder callt!?

      Ich glaub du verstehst was ich dir hiermit sagen will es gibt einfach keine "Standard" Antwort auf deine Frage. Am besten wäre hier wohl die direkten Hand dies betrifft zu posten :)
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Die erste Frage die ich mir Stelle ist, ob ich im SB oder BB sitze. Im SB ist mein Anreiz zu callen etwas geringer, da ich vom BB gesqueezed werden kann. Interessiert sich der BB nicht großartig dafür was ich mache oder ist er ein super Fisch mit dem ich gerne viele Hände spielen möchte, dann habe ich natürlich einen Anreiz hier mit AQo zu callen.

      Ist BB sehr squeezefreudig, dann habe ich manchmal auch einen Anreiz hier zu callen und auf sein Squeeze zu shoven, da ich mit AQ enorm Deadmoney einsacken kann und die Squeezerange so weit sein wird, dass ich im Schnitt +EV gehe.

      Ein weiterer Aspekt sind die Stacksizes. Je deeper man spielt, desto seltener sollte man, zumindest gegen starke Gegner, 3-betten, da der Positionsnachteil wirklich enorm wird. (der Gegner kann durch seine Position extrem gut bluffen, den Preis für den Showdown bestimmten etc.)

      Wie oft 4-bettet meine Gegner und bin ich bereit es möglicherweise mit AQ in die Mitte zu bringen, weil die Range des Gegners so weit ist? Das ist schwierig zu sagen, weil da schon sehr viel Dynamik zugehört und auf den Microlimits (ich gehe davon aus, dass sich die Frage darum bemüht) solche Dynamiken sehr selten zustande kommen. Es ist halt nicht angenehm, wenn man gegen einen Spieler spielt, der lighte 4-Bet im Repoirtoire hat und man AQ trotzdem nicht All In bringen kann, sondern folden muss.

      Wie spielt dein Gegner Postflop? Versucht er dich dauernd auszuspielen und floatet, bluffraist etc. Flops? -> ich hab wenig Anreiz OOP zu spielen in einem großen Pot. Spielt er eher straightforward? Ich hab mehr Anreiz eine 3-Bet zu machen, da wenn es Action gibt und ich eine Made Hand halte, ich seine Range dominiere.