Straightforward oder "Slowplay"

    • Sleyde
      Sleyde
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 17.714
      Ich erläutere es am Besten anhand eines Beispieles. Gegner ist preflop eher tight, raist nicht sehr viel.

      UTG (TAG) raist. Hero hält AsAh und 3-bettet. rest folded. UTG capt.

      FLop : 2c 7d 9c meintwegen.

      UTG bets ...


      Wer spielt hier call flop raise turn? ich denke, dass man mit einem raise am flop oft eine 3-bet einfahren wird und wir somit callen können und den turn raisen können. Somit gewinnt man mehr als mit call flop raise turn ... eine mischung aus straightforward und slowplay. im shorthanded artikel wird diese Möglichkeit glaube ich nicht behandelt, wobei ich denke, dass sie die meiste value bringt. Gegen einen SPieler, der postflop sehr aggro ist könnte man auch gleich den Flop nach der 3-bet cappen und auf eine bet am turn hoffen, die man raisen kann.
  • 1 Antwort
    • Faustfan
      Faustfan
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2005 Beiträge: 9.481
      Kommt natürlich auf den Gegner an, aber ich meine mich zu erinnern, daß Korn im coaching mal das gleiche gesagt hat zu einer ähnlichen hand.

      Wenn es klappt, bekommt man 2 SB mehr, wenn der gegner nach dem flop-raise auf calldown schaltet, verliert man nur 1SB.
      Die chance, daß er den turn-raise oder im 2. Fall die turn bet foldet, dürfte ziemlich gleich sein.

      Dann müßte es nur in 33% der Fälle klappen um profitabler zu sein.

      Auf jeden Fall einen Versuch wert...