Hey Leute,

ich hab Anfang des Monats ein Abo-Monatskarte für die LVB (Leipziger Verkehrsbetriebe) im Internet bestellt. Das Abo würde am 1.9. beginnen.

Nun dachte ich, dass ich ab dem Eintreffen der Abokarte (Chipkarte) eine Widerrufsfrist von 2 Wochen habe, da es sich um einen Fernabsatzvetrag handelt. Hab aber offenbar nicht richtig gelesen:

(3) Die Vorschriften über Fernabsatzverträge finden keine Anwendung auf Verträge

[...]

6. über die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Unterbringung, Beförderung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie Freizeitgestaltung, wenn sich der Unternehmer bei Vertragsschluss verpflichtet, die Dienstleistungen zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums zu erbringen

§312b (3)


Komm ich da trotzdem noch rechtzeitig raus, da die Leistung an sich noch gar nicht begonnen hat?

Ich hab sonst noch 3 Möglichkeiten:

1. besitze einen noch gültigen Leipzig-Pass (damit kann man monatl. eine stark vergünstigte Monatskarte kaufen, ohne Abo)
2. könnte das Abo in ein Azubi-Abo umwandeln lassen (bin am Kolleg, Abi nachholen)
3. wurde per Mail falsch beraten (keine Ermäßigung für Schüler eines Kollegs) - wäre das überhaupt triftig genug, um die Sache komplett zu widerrufen?

Wenn es nur zur Umwandlung kommt, wäre das auch nicht weiter schlimm, aber ich wollte mir möglichst nächsten Monat ein neues (gebrauchtes) Rad kaufen und damit tägl. zur Schule fahren (ca. 15-20 Minuten Weg) - somit würde ich auf's Jahr deutlich sparen, wenn ich nur im tiefsten Winter (Glätte, starker Schnee usw.) Fahrkarten nutze.


Jemand Ahnung davon?