Aggressives BRM

  • 14 Antworten
    • BlackFlush
      BlackFlush
      Global
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 2.879
      Aggressiv = schnell hoch, schnell wieder runter. Wieviel genau hängt von dir ab.
    • ben9r
      ben9r
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 284
      würd auch gern mal nen richtwert hören, auch wenns dann schon an gambling grenzt.

      inb4 facepalms
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.720
      Original von ben9r
      würd auch gern mal nen richtwert hören, auch wenns dann schon an gambling grenzt.

      inb4 facepalms
      Richtwerte gibt es doch im im Artikel über BRM. Umso aggressiver, umso eher kann man pleite gehen und auf der anderen Seite kann man natürlich auch viel schneller, viel Geld machen bzw aufsteigen.

      Muss jeder selbst wissen, wieviel Risiko er eingehen möchte. Wenn man mit 10 Stacks des neuen Limits aufsteigt und bei 2 Stacks Minus gleich wieder absteigt, sollte es theoretisch auch klappen.
    • shaddiii
      shaddiii
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 05.04.2009 Beiträge: 6.900
      Typisch für ein normal aggressives BRM wären 15-20 Stacks bei NL SH. Grundsätzlich kommt es aber auch immer auf den Spieler, die Poker Variante und die History (ob die Limits schonmal gespielt wurden) an. Bei Turnieren wären 20 Buyins einfach mal viel zu wenig.
    • DaRkCoRTeX
      DaRkCoRTeX
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2010 Beiträge: 3.387
      is doch shice egal wie es jungleman gemacht hat. Wichtig ist wieviel Risiko DU eingehen möchtest.
    • ronnie7277
      ronnie7277
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 2.360
      naja ist ja alles auslegungssache, habe auch im FLSH schonmal so ein Experiment gewagt, statt der der hier vorgagschlagenen 500 Bigbets für ein Limitaufstieg habe ich erstmal mit 300 Bigbets begonnen und später habe ich es nochmal verschärft indem ich nur darauf geachtet habe dass ich sofort absteige wenn ich nur noch 300 Bigbets des darunterliegenden Limits habe.
      Bsp: mit $320das Limit $1/$2 shotten, wenns gut läuft kann man so sehr schnell in den Limits aufsteigen, wenn nicht muss man halt nach 20 verlorenen Bigbets wieder absteigen, das kann dann auch manchmal schon nach nur 10 Händen der Fall sein, wer aber mit Limitabstiegen nicht zurecht kommt der sollte doch lieber ein konservativeres BRM fahren
      ist allerdings sehr sressig, da man ständig HM aktualisieren muss und während der Session oefters mal ein Limit runter muss, wenns allerdings in einer Session läuft dann macht es auch richtig Fun weil man so nicht erst mehrere 10k Hände spielen muss bevor man mal ein Limit aufsteigen kann
    • hmp
      hmp
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2008 Beiträge: 694
      Cool danke für die Antworten :) War eh nur just4info, habs "aggressives BRM" halt in letzter Zeit öfters gehört, daher die Frage.
    • SteveWarris
      SteveWarris
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2007 Beiträge: 5.799
      Original von ben9r
      würd auch gern mal nen richtwert hören, auch wenns dann schon an gambling grenzt.

      inb4 facepalms
      Poker is für mich immer gambling egal wie groß oder klein das BRM ist.
    • Struggler2010
      Struggler2010
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 438
      Ich zieh hier mal den alten Thread hoch, da ich jetzt keinen neues auf machen wollte und das auch noch mit dem selben Titel... ;)

      Man will ja was lernen beim Pokern und man sollte ja so schnell wie möglich aus den Micros raus...Stichwort: Rake

      Also schön, ich habe mir folgendes BRM ausgegnobelt und wollte mal darüber diskutieren:

      Die Rede ist von NL SH - Zoom, gespielt wird die BSS

      - Eingecasht wurden 50$ - Start NL2

      - Fangnetz: 50$ (NL2) <-Dazu gleich etwas.
      - Limitaufstieg: bei 15 BI für das höhere Limit (also ab einer BR von 300$ ab zu NL20)
      - Limitabstieg: bei 25 BI für das darunterliegende Limit (also bei 250$ runter auf NL10)
      usw.

      Nun zum "Fangnetz: 50$". Sollte die BR auf 50$ schrumpfen, gehe ich einfach auf NL2 zurück und spiele so lange, bis ich die BR für das höhere Limit habe.
      Würde auf Stars bedeuten:

      NL2 bis 75$
      NL5 bis 150$ zurück auf NL2 bei 50$
      NL10 bis 375$ zurück auf NL 5 bei 125$

      Ab NL50 sollte es dann wohl erheblich konservativer werden. So 30 BI aufwärts, denke ich. Was haltet ihr davon?

      Man hat im worst-case im Schnitt immer 2,5 Buy-in die man vergeigen kann und muss dann wieder runter, muss aber nur 5 Stacks gewinnen um ein Limit hoch zu klettern. (Bei Stars jeweil etwas mehr, da die Limitsprünge so eigenartig sind. NL2, NL4 geibt es nicht, dafür NL5 usw.)
      Broke sollte man mit seinen investierten 50$ dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gehen, da man mit dem 50$ ein relativ gutes Polster auf NL2 hat. Wenn man so tief fällt, versucht man es entweder nochmal oder man betreibt dann halt lieber ein konservativeres BRM.

      Was haltet ihr davon? Bin auf Kritik und Verbesserungen gespannt...

      Alternativ könnte man auch überlegen...
      Aufstieg bei 15 BI für das höhere Limit und Abstieg erst bei 20, statt 25, BI für das niedrigere Limit....
    • tomdoe2701
      tomdoe2701
      Bronze
      Dabei seit: 22.10.2006 Beiträge: 811
      @struggler2010

      Für mich wäre ein BRM mit Aufstieg bei 15 BI fürs nächsthöhere Limit nichts. Hängt alles schliesslich von der persönlichen Einstellung ab. Ich habe halt fürs psychologische Wohlbefinden lieber ein paar BI's mehr in Reserve bevor ich aufsteige und würde dann auch lieber frühzeitiger wieder absteigen, wenn ich der Meinung bin, meine Losses sind nicht der Varianz sondern meinem Unvermögen geschuldet bevor ich einen signifikanten Teil meiner Roll verbrenne. 2,5 BI's sind doch kein vernünftiger Puffer wenn man NL-BSS 6-max spielt, das kann auch bei gutem Spiel ganz schnell weg sein.

      Für Neueinsteiger ist imho vom Lerneffekt ein etwas konservativeres BRM besser geeignet. Wiedereinsteiger die es sich nicht leisten können oder wollen, die BR für ihr Komfort-Limit direkt einzucashen ist Dein Vorschlag vielleicht ein praktikabler Weg.
    • Struggler2010
      Struggler2010
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 438
      Ja, eigentlich hast du recht.
      Ich bleibe jetzt einfach erstmal dabei:
      Aufstieg bei 20 Buy-Ins
      Abstieg bei 25 Buy-Ins des niedrigeren Limits
      z.B. NL20 ab 400$ und runter auf NL10, wenn nur noch 250$. Sind 7,5 Stacks die man verbraten kann. Ich denke das ist besser und lässt einem auch Atmen, wenn man mal in einer Session zwei oder gar drei Stacks down geht. sollte man das Limit nicht schlagen bzw. einen harte Downswing treffen, dann fängt man das früh genug ab, wenn man mit 25BI wieder runter geht. Allerdings klebt man nicht ewig auf einem Limit fest, wenn man bei 20BI aufsteigt. finde ist ein guter mittelweg...
    • Mephisto87
      Mephisto87
      Black
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 4.176
      aggressive bedeutet doch eigentlich nur das man sehr wenige stacks nutzt um die limits zu steigen. das ist doch nirgends definiert ob es 5 - 10 oder 2 stacks sein sollten.

      von daher wirst du dir einfach paar gedanken machen müssen:

      -verkrafte ich das schnelle auf und ab?
      -macht mir das spaß?
      -tilte ich beim 10ten beat auf dem höheren limit?
      -wie spiele ich? aggressive? Oder lass ich es erstmal passiv angehen auf dem höheren limit und versuche nicht den max ev rauszuquetschen ohne die gegner wirklich zu kennen
      -spiele ich versichert um die varianz zu senken?
      -was will ich überhaupt erreichen? Wo ist das ende? Nl100k ?
    • nbchiller
      nbchiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2010 Beiträge: 5.699
      Prinzipiell kann man sich ja mal mit der Winrate des bisherigen Limits und der StdDev ausrechnen, welche Bankroll man eigentlich für das aktuelle, bzw. mit geschätzter Winrate, für das neue Limit braucht.
      Da wird man oft feststellen, dass man eigentlich immer ein aggressives BRM fährt :D

      Verstehe die Diskussion aber nicht, ob jetzt 5, 10 oder 20 Stacks. Keine Lösung ist safe und wer nicht absteigen kann, hat eh schon verloren.
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Original von Mephisto87
      aggressive bedeutet doch eigentlich nur das man sehr wenige stacks nutzt um die limits zu steigen. das ist doch nirgends definiert ob es 5 - 10 oder 2 stacks sein sollten.

      von daher wirst du dir einfach paar gedanken machen müssen:

      -verkrafte ich das schnelle auf und ab?
      -macht mir das spaß?
      -tilte ich beim 10ten beat auf dem höheren limit?
      -wie spiele ich? aggressive? Oder lass ich es erstmal passiv angehen auf dem höheren limit und versuche nicht den max ev rauszuquetschen ohne die gegner wirklich zu kennen
      -spiele ich versichert um die varianz zu senken?
      -was will ich überhaupt erreichen? Wo ist das ende? Nl100k ?
      Hey Struggler,

      gegen ein agressiveres BRM spricht eigentlich nichts und die Punkte von Mephisto sollten dir da schon eine gute Hilfestellung geben.
      Den markierten Punkt möchte ich noch einmal hervorheben. Es ist nicht nur wichtig, dieses viele Up and Down zu verkraften, sondernn och wichtiger, dass man auch diszipliniert genug ist, abzusteigen, wenn es nötig ist und diese Abstiege auch zu akzeptieren. Wenn der Punkt bei dir nicht funktionieren sollte, würde ich mir Gedanken über ein konservatieres BRM machen.

      Viele Grüße
      Tobi