Autokauf ohne TÜV? Rückgaberecht?

    • Darkie81
      Darkie81
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2008 Beiträge: 1.268
      Ich bräuchte mal paar Infos von Leuten die sich auskennen und zwar folgender Sachverhalt: Eine Freundin von mir will sich für maximal 2k ein Auto kaufen und hätte auch schon eins gefunden, bei dem aber dummerweise der TÜV nächste Woche abläuft...
      Wenn sie den jetzt kauft und das Teil ne Woche später nicht durch den TÜV bekommt, kann sie dann vom Kauf zurücktreten? Machts nen Unterschied ob Händler oder privat?

      Hab ihr auch schon gesagt, dass sie dem Typ halt sagen soll, er soll TÜV machen und ihm zusagen, dass sie ihn dann auch nimmt... Oder irgendwie in den Vertrag so ne Art Garantie mit reinnehmen, dass das Teil durch den TÜV kommt. Und wenn er sich da gegen alles weigert, dann würd ichs nicht kaufen, weil dann scheint der Verkäufer ja nicht wirklich dran zu glauben, dass man nochmal TÜV bekommt :D
  • 14 Antworten
    • Apep
      Apep
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2007 Beiträge: 1.670
      Wenn die Karre den TÜV ohne Probleme schaffen würde, würde er sie nicht ohne verkaufen. Dementsprechend wird er sicherlich auch keine entsprechenden Garantien abgeben.
    • icanhazit
      icanhazit
      Bronze
      Dabei seit: 01.05.2009 Beiträge: 8.051
      tüv vorm kauf machen lassen, andernfalls weitersuchen. wenn er die karre verkaufen will kommt er ohne pickerl eh net weit weil man dann den waagen mit anhänger abholen darf btw mit blauen kennzeichen (in Ö, Überstellungskennzeichen von ner Werkstatt). ohne pickerl würd ich kein auto kaufen ;-)
    • Shatterproofed
      Shatterproofed
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2007 Beiträge: 7.498
      Original von icanhazit
      tüv vorm kauf machen lassen, andernfalls weitersuchen. wenn er die karre verkaufen will kommt er ohne pickerl eh net weit weil man dann den waagen mit anhänger abholen darf btw mit blauen kennzeichen (in Ö, Überstellungskennzeichen von ner Werkstatt). ohne pickerl würd ich kein auto kaufen ;-)
      würd auch nur mit TÜV kaufen oder nächste Woche nen weitaus günstigeres Angebot machen :D
    • DerBobs
      DerBobs
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 9.909
      Original von Darkie81
      Oder irgendwie in den Vertrag so ne Art Garantie mit reinnehmen, dass das Teil durch den TÜV kommt.
      und wie soll er die garantie für etwas übernehmen, das nicht in seiner verantwortung steht? er wird kaum die fachkenntnisse haben die nötig wären, um das sicher beurteilen zu können.

      also: entweder ihn den TÜV machen lassen und erst dann kaufen, oder ohne TÜV kaufen und dann halt pech gehabt haben wenn er nicht durchkommt.
    • maximuswsv
      maximuswsv
      Bronze
      Dabei seit: 06.01.2010 Beiträge: 125
      es macht einen großen unterschied ob du von einem Privatmann oder einem gewerblichen Händler den Wagen kaufst.

      Ein privater Verkäufer kann rechtswirksam jede Gewährleistung ausschließen. Damit hättest du kaum Chancen, wenn sich beim TÜV ein größerer Mangel offenbaren würde. Einzige Chance ist, dass ihr den Vertragsschluss bedingt, mithin das Bestehen des TÜV als Wirksamskeitsvoraussetzung des Vertrages macht.

      Hingegen muss ein gewerblicher Verkäufer, muss nicht zwingend ein Händler sein, mindestens eine einjährige Sachmängelgarantie gewähren bzw. diese steht dir zwingend vom Gesetz zu, auch wenn der Händler sie mit keinem Wort erwähnen sollte. Jedoch haftet der Händler nur für Sachmängel, mithin nicht für Verschleiß- oder Abnutzungsspuren. Und hier kannst du dir jetzt selber ausmalen, dass es mitunter schwierig sein wird zu beweisen, ob der Defekt nun ein Mangel ist oder ein typische Verschleiß- bzw. Abnutzungserscheinung darstellt. Je älter ein Auto ist, umso eher dürfe ein Defekt nicht einen Sachmangel begründen. Aber das ist völlig Einzelfall abhängig und nicht pauschal zu beantworten.

      Manche Händler bieten noch eine Gebrauchtwagengarantie an, die idR Bares kostet, es besteht nämlich kein gesetzlicher Anspruch drauf. Vorteil: Kein Unterschied zwischen Sachmangel oder Verschleiß.
    • domman40
      domman40
      Silber
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 688
      Original von maximuswsv
      es macht einen großen unterschied ob du von einem Privatmann oder einem gewerblichen Händler den Wagen kaufst.

      Ein privater Verkäufer kann rechtswirksam jede Gewährleistung ausschließen. Damit hättest du kaum Chancen, wenn sich beim TÜV ein größerer Mangel offenbaren würde. Einzige Chance ist, dass ihr den Vertragsschluss bedingt, mithin das Bestehen des TÜV als Wirksamskeitsvoraussetzung des Vertrages macht.

      Hingegen muss ein gewerblicher Verkäufer, muss nicht zwingend ein Händler sein, mindestens eine einjährige Sachmängelgarantie gewähren bzw. diese steht dir zwingend vom Gesetz zu, auch wenn der Händler sie mit keinem Wort erwähnen sollte. Jedoch haftet der Händler nur für Sachmängel, mithin nicht für Verschleiß- oder Abnutzungsspuren. Und hier kannst du dir jetzt selber ausmalen, dass es mitunter schwierig sein wird zu beweisen, ob der Defekt nun ein Mangel ist oder ein typische Verschleiß- bzw. Abnutzungserscheinung darstellt. Je älter ein Auto ist, umso eher dürfe ein Defekt nicht einen Sachmangel begründen. Aber das ist völlig Einzelfall abhängig und nicht pauschal zu beantworten.

      Manche Händler bieten noch eine Gebrauchtwagengarantie an, die idR Bares kostet, es besteht nämlich kein gesetzlicher Anspruch drauf. Vorteil: Kein Unterschied zwischen Sachmangel oder Verschleiß.

      Einen größeren Unsinn hab ich noch nie gehört. Zeig mir einen Gebrauchtwagenhändler, der eine Garantie auf Verschleißteile gibt. Im übrigen bezieht sich die Sachmangelgaratie bei Gebrauchtwaren immer auf den Zeitpunkt des Übergangs und nicht erst innerhalb eines Jahres, d. h. der Mangel muss beim Kauf schon bestanden haben. Dies ist in der Tat nicht leicht zu beweisen.
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      Original von domman40
      Original von maximuswsv
      es macht einen großen unterschied ob du von einem Privatmann oder einem gewerblichen Händler den Wagen kaufst.

      Ein privater Verkäufer kann rechtswirksam jede Gewährleistung ausschließen. Damit hättest du kaum Chancen, wenn sich beim TÜV ein größerer Mangel offenbaren würde. Einzige Chance ist, dass ihr den Vertragsschluss bedingt, mithin das Bestehen des TÜV als Wirksamskeitsvoraussetzung des Vertrages macht.

      Hingegen muss ein gewerblicher Verkäufer, muss nicht zwingend ein Händler sein, mindestens eine einjährige Sachmängelgarantie gewähren bzw. diese steht dir zwingend vom Gesetz zu, auch wenn der Händler sie mit keinem Wort erwähnen sollte. Jedoch haftet der Händler nur für Sachmängel, mithin nicht für Verschleiß- oder Abnutzungsspuren. Und hier kannst du dir jetzt selber ausmalen, dass es mitunter schwierig sein wird zu beweisen, ob der Defekt nun ein Mangel ist oder ein typische Verschleiß- bzw. Abnutzungserscheinung darstellt. Je älter ein Auto ist, umso eher dürfe ein Defekt nicht einen Sachmangel begründen. Aber das ist völlig Einzelfall abhängig und nicht pauschal zu beantworten.

      Manche Händler bieten noch eine Gebrauchtwagengarantie an, die idR Bares kostet, es besteht nämlich kein gesetzlicher Anspruch drauf. Vorteil: Kein Unterschied zwischen Sachmangel oder Verschleiß.

      Einen größeren Unsinn hab ich noch nie gehört. Zeig mir einen Gebrauchtwagenhändler, der eine Garantie auf Verschleißteile gibt. Im übrigen bezieht sich die Sachmangelgaratie bei Gebrauchtwaren immer auf den Zeitpunkt des Übergangs und nicht erst innerhalb eines Jahres, d. h. der Mangel muss beim Kauf schon bestanden haben. Dies ist in der Tat nicht leicht zu beweisen.
      Muss zunächst nichts bewiesen werden, weil in den ersten 6 Monaten eine Beweislastumkehr gilt. In der Zeit wird man gemeinhin wohl erkannt haben, ob der Wagen einen Mangel hat.
      -------------

      Was den konkreten Fall angeht: Wie schon viele gesagt haben, lass die Finger davon, wenn noch kein TüV drauf ist. Du hast zwar auch hier grundsätzlich 2 Jahre Gewährleistung, die kann der Verkäufer aber vollständig ausschließen. In dem Fall haftet er nur noch für Mängel, die er dir arglistig vorenthalten hat.
      Im Übrigen liegt die Beweislast hier bei dir. Du musst also den Sachmangel beweisen, ebenso wie sein Vorliegen bei Gefahrübergang. Unangenehme Sache.
    • cardfighter09
      cardfighter09
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2008 Beiträge: 508
      notfalls sag halt, du bezahlst die tüv gebühren, nur, dass du den wagen erst danach kaufst

      wenn er da nein sagt würde ich defintiv die finger davon lassen
    • Darkie81
      Darkie81
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2008 Beiträge: 1.268
      Original von cardfighter09
      notfalls sag halt, du bezahlst die tüv gebühren, nur, dass du den wagen erst danach kaufst

      wenn er da nein sagt würde ich defintiv die finger davon lassen
      Genau so war auch meine Empfehlung ;)
      Wird dann wohl in etwa auch so ablaufen :)
    • icanhazit
      icanhazit
      Bronze
      Dabei seit: 01.05.2009 Beiträge: 8.051
      tüv soll der gute verkäufer zahlen wenn er die kiste loswerden will. ohne tüv bekommt er den sowieso nicht an und wenn, dann nur durch n preisnachlass. da würd ich nicht nachgeben..
    • maximuswsv
      maximuswsv
      Bronze
      Dabei seit: 06.01.2010 Beiträge: 125
      Original von domman40
      Original von maximuswsv
      es macht einen großen unterschied ob du von einem Privatmann oder einem gewerblichen Händler den Wagen kaufst.

      Ein privater Verkäufer kann rechtswirksam jede Gewährleistung ausschließen. Damit hättest du kaum Chancen, wenn sich beim TÜV ein größerer Mangel offenbaren würde. Einzige Chance ist, dass ihr den Vertragsschluss bedingt, mithin das Bestehen des TÜV als Wirksamskeitsvoraussetzung des Vertrages macht.

      Hingegen muss ein gewerblicher Verkäufer, muss nicht zwingend ein Händler sein, mindestens eine einjährige Sachmängelgarantie gewähren bzw. diese steht dir zwingend vom Gesetz zu, auch wenn der Händler sie mit keinem Wort erwähnen sollte. Jedoch haftet der Händler nur für Sachmängel, mithin nicht für Verschleiß- oder Abnutzungsspuren. Und hier kannst du dir jetzt selber ausmalen, dass es mitunter schwierig sein wird zu beweisen, ob der Defekt nun ein Mangel ist oder ein typische Verschleiß- bzw. Abnutzungserscheinung darstellt. Je älter ein Auto ist, umso eher dürfe ein Defekt nicht einen Sachmangel begründen. Aber das ist völlig Einzelfall abhängig und nicht pauschal zu beantworten.

      Manche Händler bieten noch eine Gebrauchtwagengarantie an, die idR Bares kostet, es besteht nämlich kein gesetzlicher Anspruch drauf. Vorteil: Kein Unterschied zwischen Sachmangel oder Verschleiß.

      Einen größeren Unsinn hab ich noch nie gehört. Zeig mir einen Gebrauchtwagenhändler, der eine Garantie auf Verschleißteile gibt. Im übrigen bezieht sich die Sachmangelgaratie bei Gebrauchtwaren immer auf den Zeitpunkt des Übergangs und nicht erst innerhalb eines Jahres, d. h. der Mangel muss beim Kauf schon bestanden haben. Dies ist in der Tat nicht leicht zu beweisen.
      Zum ersten Unsinn: Die Gebrauchtwagengarantie ist eine ZUSÄTZLCIHE VERSICHERUNG, die sogar die meisten Händler anbieten. Im Endeffekt steht nicht der Händler gerade, sondern die Versicherung.

      Nicht nur beim Verkauf von Gebrauchtwagen muss der Mangel schon beim Gefahrübergang der Sache innewohnen. Und das ist, soweit sich der Mangel innerhalb von 6 Monaten zeigt, sehr wohl dank §476 BGB für den Verbraucher leichter zu beweisen.

      Also beim nächsten Mal, einen Gang zurück schalten und den "eigenen Unsinn" selbst überdenken!!
    • TheKami
      TheKami
      Global
      Dabei seit: 01.03.2009 Beiträge: 31.579
      Original von domman40
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      es macht einen großen unterschied ob du von einem Privatmann oder einem gewerblichen Händler den Wagen kaufst.

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      Hingegen muss ein gewerblicher Verkäufer, muss nicht zwingend ein Händler sein, mindestens eine einjährige Sachmängelgarantie gewähren bzw. diese steht dir zwingend vom Gesetz zu, auch wenn der Händler sie mit keinem Wort erwähnen sollte. Jedoch haftet der Händler nur für Sachmängel, mithin nicht für Verschleiß- oder Abnutzungsspuren. Und hier kannst du dir jetzt selber ausmalen, dass es mitunter schwierig sein wird zu beweisen, ob der Defekt nun ein Mangel ist oder ein typische Verschleiß- bzw. Abnutzungserscheinung darstellt. Je älter ein Auto ist, umso eher dürfe ein Defekt nicht einen Sachmangel begründen. Aber das ist völlig Einzelfall abhängig und nicht pauschal zu beantworten.

      Manche Händler bieten noch eine Gebrauchtwagengarantie an, die idR Bares kostet, es besteht nämlich kein gesetzlicher Anspruch drauf. Vorteil: Kein Unterschied zwischen Sachmangel oder Verschleiß.

      Einen größeren Unsinn hab ich noch nie gehört. Zeig mir einen Gebrauchtwagenhändler, der eine Garantie auf Verschleißteile gibt. Im übrigen bezieht sich die Sachmangelgaratie bei Gebrauchtwaren immer auf den Zeitpunkt des Übergangs und nicht erst innerhalb eines Jahres, d. h. der Mangel muss beim Kauf schon bestanden haben. Dies ist in der Tat nicht leicht zu beweisen.
      Das ist selbst der größte Unsinn ever...

      Verschleiß =! Sachmangel

      Da gibts beim ADAC eine Liste, an der man sich orientieren kann, was als Mangel gilt und was als Verschleiß. War vor einiger Zeit schonmal hier im Forum, sicher leicht rauszusuchen.
      Und wenn so ein Teil kaputt ist, was nicht als Verschleißteil gilt, dann wird es in den meisten Fällen auch vorher schon kaputt gewesen sein.


      OT: MMn fährt man am sichersten, wenn man das Auto von der DEKRA einem Gebrauchtwagencheck unterziehen lässt. Kostet irgendwie 50-70€ und du weißt auch gleich den Wert des Autos und kannst dem Händler nachweisliche Argumente auf Papier vorlegen.
    • domman40
      domman40
      Silber
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 688
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      Original von domman40
      Original von maximuswsv
      es macht einen großen unterschied ob du von einem Privatmann oder einem gewerblichen Händler den Wagen kaufst.

      Ein privater Verkäufer kann rechtswirksam jede Gewährleistung ausschließen. Damit hättest du kaum Chancen, wenn sich beim TÜV ein größerer Mangel offenbaren würde. Einzige Chance ist, dass ihr den Vertragsschluss bedingt, mithin das Bestehen des TÜV als Wirksamskeitsvoraussetzung des Vertrages macht.

      Hingegen muss ein gewerblicher Verkäufer, muss nicht zwingend ein Händler sein, mindestens eine einjährige Sachmängelgarantie gewähren bzw. diese steht dir zwingend vom Gesetz zu, auch wenn der Händler sie mit keinem Wort erwähnen sollte. Jedoch haftet der Händler nur für Sachmängel, mithin nicht für Verschleiß- oder Abnutzungsspuren. Und hier kannst du dir jetzt selber ausmalen, dass es mitunter schwierig sein wird zu beweisen, ob der Defekt nun ein Mangel ist oder ein typische Verschleiß- bzw. Abnutzungserscheinung darstellt. Je älter ein Auto ist, umso eher dürfe ein Defekt nicht einen Sachmangel begründen. Aber das ist völlig Einzelfall abhängig und nicht pauschal zu beantworten.

      Manche Händler bieten noch eine Gebrauchtwagengarantie an, die idR Bares kostet, es besteht nämlich kein gesetzlicher Anspruch drauf. Vorteil: Kein Unterschied zwischen Sachmangel oder Verschleiß.

      Einen größeren Unsinn hab ich noch nie gehört. Zeig mir einen Gebrauchtwagenhändler, der eine Garantie auf Verschleißteile gibt. Im übrigen bezieht sich die Sachmangelgaratie bei Gebrauchtwaren immer auf den Zeitpunkt des Übergangs und nicht erst innerhalb eines Jahres, d. h. der Mangel muss beim Kauf schon bestanden haben. Dies ist in der Tat nicht leicht zu beweisen.
      Zum ersten Unsinn: Die Gebrauchtwagengarantie ist eine ZUSÄTZLCIHE VERSICHERUNG, die sogar die meisten Händler anbieten. Im Endeffekt steht nicht der Händler gerade, sondern die Versicherung.

      Nicht nur beim Verkauf von Gebrauchtwagen muss der Mangel schon beim Gefahrübergang der Sache innewohnen. Und das ist, soweit sich der Mangel innerhalb von 6 Monaten zeigt, sehr wohl dank §476 BGB für den Verbraucher leichter zu beweisen.

      Also beim nächsten Mal, einen Gang zurück schalten und den "eigenen Unsinn" selbst überdenken!!
      Ich habe nicht bestritten, dass es eine Gebrauchtwagengarantie gibt (die bezieht sich im übrigen in der Regel auf Motor und Getriebe evtl. noch Kupplung), ich habe gesagt, dass es Unsinn ist, dass ein Gebrauchtwagenhändler eine Garantie auf Verschleißteile wie z. B. Bremsbeläge gibt. Nenne mir einen und ich akzeptiere meinen Unsinn als solchen :f_biggrin:
      Und wer es ganz genau haben will, schaut bitte hier:
      http://www1.adac.de/Recht_und_Rat/kauf_leasing_miete/gebrauchtwagenkauf/unterschied_sachmaengelhaftung/default.asp?quer=recht_und_rat
    • Heosl
      Heosl
      Bronze
      Dabei seit: 15.08.2009 Beiträge: 759
      Zur Not einfach bei der Probefahrt bei nem Tüv vorbei fahren und den Prüfer nett drum bitten ob er mal schnell drüberschauen kann was gemacht werden muss, machen die eigentlich immer kostenlos. Mache öfter mal die Kisten von Kumpels TÜV fertig und fahr auch immer irgend wo hin zu nem random TÜV, Dekra oder GTÜ und frag erst mal an was gemacht werden soll.
      Aber allgemein würd ich auch eher schaun das der Verkäufer den TÜV noch macht wenn man selber wenig Ahnung hatt was Reperaturen an dem Auto kosten.
      Der Masterplan wäre natürlich den Checker anzurufen ;)